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SG OASF/Barweiler verpasst erneut große Chance

Keine Leistung, keine Punkte

SG OASF/Barweiler – FSG Bengen 1:2 (1:0)

10.04.2018 - 17:06

Barweiler. Zum zweiten Flutlichtspiel innerhalb einer Woche empfing die erste Mannschaft, einmal mehr auf dem Barweiler Sportplatz, die FSG Bengen, die zurzeit den letzten Platz in der Tabelle belegt. Auch wenn es erneut Spielerausfälle zu beklagen gab, darunter mit Sebastian Sesterheim und Max Metzen die Torschützen aus dem Spiel gegen den Ahrweiler BC und die Aufstellung somit einmal mehr verändert werden musste, konnten die Gastgeber mit einem 17 Spieler umfassenden Kader in die Partie gehen. Selbstverständlich war es das Ziel, den fünften Saisonsieg einzufahren und somit den Gegner auf acht Punkte zu distanzieren.

Allerdings tat sich die Mannschaft von Fabian Hideg von Beginn an sehr schwer. In einem kampfbetonten Spiel wurde der Ball mehr oder weniger ziellos über das Feld geschlagen, da beide Seiten das Risiko scheuten und sich einen geordneten Spielaufbau offensichtlich nicht zutrauten. So entstand ein für die Zuschauer doch einigermaßen unansehnliches Gebolze mit etlichen Ballverlusten, in der die erste klare Torchance den Gästen aus der Grafschaft gehörte. Ein Abstoß wurde an der Mittellinie abgefangen und die folgende Flanke von der rechten Seite fand einen am langen Pfosten lauernden Spieler, der jedoch den folgenden Abschluss über das Tor setzte. Mit der ersten guten Aktion fiel dann nach 27 gespielten Minuten auf der anderen Seite der Führungstreffer für die Hausherren. Justin Fries setzte mit einem weiten Diagonalpass von der linken Seite Luka Cläsgens in Szene, der das Laufduell mit seinem Gegenspieler gewann und anschließend souverän zum 1:0 vollstreckte.

Wer allerdings gehofft hatte, die Führung würde den OASF-Kickern mehr Sicherheit verleihen, sah sich in der Folgezeit getäuscht. Unerklärlicherweise herrschte eine äußerst negative Stimmung unter den Spielern, die sich oft völlig unnötigerweise gegenseitig kritisierten. Dennoch stand man zumindest in der Defensive sicher und ging somit ohne Gegentor in die Halbzeitpause. Justin Fries hätte sogar noch das 2:0 erzielen können, brachte aber nach einem weiten Einwurf von Peter Klein nicht genug Druck hinter seinen Kopfball, sodass dieser leichte Beute des FSG-Torhüters wurde.


Foul nach der Halbzeitpause


Drei Minuten nach dem Seitenwechsel kam es nach einem unnötigen Ballverlust zu einem noch unnötigeren Foul, welches dem Gegner einen Freistoß vom linken Strafraumeck einbrachte. Dieser wurde flach direkt aufs Tor gezogen. Marcel Ley konnte diesen Schuss noch abwehren, jedoch war ein Bengener Spieler gedankenschnell zur Stelle und drückte den Abpraller aus kurzer Distanz über die Linie, obwohl er doppelt so weit vom Ball entfernt gestanden hatte wie ein Oberahrtaler Verteidiger. Mit dem Ausgleichstreffer im Rücken übernahm die FSG im Anschluss langsam aber sicher die Spielkontrolle und brachte die Oberahrtaler Abwehrreihe ins Schwimmen. Sinnbildlich hierfür war eine Szene, als sich bei einem langen Ball gleich drei Defensivspieler verschätzten, sodass ein Angreifer alleine aufs Tor zusteuern konnte, jedoch an Marcel Ley scheiterte. Ansonsten galt es eine Reihe gefährlicher Standardsituationen zu überstehen, die aber letztlich keine nennenswerten Abschlüsse zur Folge hatten.

Beim Versuch einer kurzen Spieleröffnung leisteten sich die Platzherren einen weiteren leichtfertigen Ballverlust, der ihnen in der 67. Spielminute teuer zu stehen kommen sollte. Ein Gästespieler fackelte nicht lange und holte zum Distanzschuss aus. Dieser konnte geblockt werden, allerdings genau vor die Füße eines weiteren Bengeners, der rechts im Strafraum an das Spielgerät kam und es mit einer scharfen Hereingabe nach innen brachte. Diese konnte Marcel Ley abwehren, jedoch reagierte einmal mehr ein FSG-Akteur schneller als sein Gegenspieler und bugsierte den Abpraller mit der Hacke über die Linie. Dass er hierbei auch noch einen OASF-Verteidiger tunnelte, passte perfekt ins Bild. Von einem Aufbäumen der Heimmannschaft war in der verbliebenen Spielzeit nicht viel zu sehen. Weiterhin wurde viel zu statisch agiert, sodass sich keine Anspielstationen ergaben und immer wieder auf lange Bälle zurückgegriffen werden musste, die allesamt von den robusten Gästeverteidigern geklärt werden konnten. Die Niederlage hätte stattdessen noch höher ausfallen können, wenn Christian Lückenbach nicht in allerhöchster Not einen Querpass zur Ecke geklärt hätte.


Spielerisch kein gutes Spiel


In einer Partie, die an den Gruselkick gegen die SG Franken erinnerte, erlebten die Gastgeber nach zwei ansprechenden Leistungen gegen Grafschaft und Ahrweiler durch einen schlimmen Rückfall ein Déjà-vu zum besagten Spiel. Erneut war die große Chance da, einen direkten Konkurrenten zu schlagen und diesmal auch entscheidend zu distanzieren, erneut wurde sie fahrlässig vergeben, was äußerst frustrierend ist. Spielerisch enttäuschte die Mannschaft auf ganzer Linie, aber noch gravierender war die Tatsache, dass sie auch kämpferisch vieles schuldig blieb. Wer gedacht hatte, der Sieg gegen Ahrweiler hätte eine Menge neues Selbstvertrauen gebracht, sah sich leider getäuscht. Jeder einzelne Beteiligte kann mehr, als er in dieser Begegnung gezeigt hat. So reichte dem Gegner einzig und llein der größere Siegeswille, um die Partie zu entscheiden.

Unverständlich ist auch, dass eine derart starke Leistung, wie sie am Ostersamstag erbracht worden war, in keiner Weise irgendeine positive Energie unter den Spielern freisetzte, sondern von der ersten Sekunde an eine negative Grundstimmung herrschte, was die ohnehin schon unübersehbare Anspannung und Verunsicherung noch deutlich verstärkte. Es ist absolut alternativlos, dass sich die gesamte Mannschaft unverzüglich zusammenrauft und die verbliebenen Spiele als Team angeht, um gemeinsam die für den Klassenerhalt notwendigen Punkte einzufahren.


Vorschau


SG Ahrtal I – SG OASF/Barweiler am Samstag, den 14. April, 18 Uhr, in Insul.

Pressemitteilung

SG OASF/Barweiler

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Kommentare
juergen mueller:
Einblicke?Man ist begeistert von einer Technik,von der man keine Ahnung hat,weiß nicht,was SCR/AdBlue überhaupt bedeutet,dürfte sich auch nicht über Vor- u.Nachteile schlau gemacht haben u.bewertet dies noch damit,dass man auf einem guten Weg für die Umwelt sei.Es interessiert nicht,dass der entscheidende Parameter im SCR-Prozess die richtig dosierte Menge AdBlue (Trägermittel) u.die daraus gebildete NH3(Ammoniak)Konzentration ist.Wird mehr AdBlue bereitgestellt,kommt es zum sogen.NH3-Schlupf,es kommt zu einer Ammoniakgeruchsbelästigung.NH3 ist "giftig" u.führt bei höherer Konzentration zu Verätzungen von Auge,Atemwege u.Haut.Interessant auch,was das Rundumpaket einer Nachrüstung für 41 Busse umfasst u.kostet,bevor man sich über eine Abgasentgiftung freuen kann (oder auch nicht).Wahrheit kann teuer werden.Sich in der Frage UMWELT so zu verhalten zeugt von Interessenlosigkeit u.ist mehr als oberflächlich - unter dieser Voraussetzung ist der Bus noch das Beste auf dem Foto.
Uwe Klasen :
"Einsparmöglichkeiten für Seniorenhaushalte" ---- Die politisch Verantwortlichen und ihre unsoziale Entscheidungen die eher Klientel und Lobbyismus gesteuert wirken, diese Leute sollten die horrenden Steuern und Abgaben senken, dann hätten alle mehr Netto vom Brutto!
Uwe Klasen :
Nun ja, für diejenigen, die in dieser Gesellschaft gut Verdienen, lohnt sich der sogenannte Öko-Landbau (wie Herr Mueller richtigerweise bereits klarstellte)! Sie können sich die teuren Lebensmittel leisten. Leider wird es aber aber durch den sogenannten Ökolandbau für die in Zukunft zu erwartenden 10 Milliarden Menschen nicht genügend Lebensmittel geben. Die in Deutschland verpönte Grüne Gentechnik hilft dort schon heute weiter und nur diese kann für Milliarden von Menschen genügend Lebensmittel bereit stellen, nicht diese Öko Lifestyle-Produkte für einige wenige!
juergen mueller:
Das mit dem "auf was stolz zu sein" bedeutet noch lange nicht,dass hier alles positiv zu sehen ist,vor allem (Alarm),wenn die Politik der Meinung ist,etwas für gut zu befinden.Der ÖKO-Anbau hat eben nicht nur Gutes zu verzeichnen.Die ökologische Landwirtschaft verzichtet angeblich "weitgehend" auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln u.Mineraldünger (so sollte es sein - besser wäre noch,ganz darauf zu verzichten).Ökologisch wirtschaftende Betriebe importieren ihre Nährstoffe von "konventionellen" Betrieben,wie konventionelle Betriebe auch.In der ökologischen Landwirtschaft sind "Kupfer u.Schwefel" zugelassen.KUPFER weist aber eine höhere Ökotoxizität als viele Fungizide der konventionellen Landwirtschaft auf,besitzt die Wassergefährdungsklasse 2,ist "sehr giftig",hat in Gewässern (Grundwasser) längerfristig schädliche Wirkungen wie auch gesundheitliche beim Menschen (z.B.Leberschäden).Auch darauf kann Frau Höfken stolz sein,weil sie es nicht für erwähnenswert hält.
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