Lokalsport | 27.08.2019

Lauftreff TV Urbar

Laufen für den guten Zweck und Rock‘n‘Roll für Vater und Sohn im Allgäu

Max und Pit Stubbe nahmen als Vater-Sohn-Gespann beim 37. Allgäu Triathlon teil und hatten eine Menge Spaß. Fotos: privat

Urbar. Vor Kurzem fand in Mendig der 24h-Lauf zugunsten der Kinderkrebshilfe von Münz-Sport statt. Ausgerichtet wurde der Spendenlauf von Mirko Dreiser (Mirko’s Running Team) in gewohnt souveräner Manier und im familiären Flair.

Gelaufen wurde auf der 400 m Aschenbahn am Sportplatz in Mendig und pro gelaufener Runde waren 0,40 Euro zu entrichten. Am Ende stand so eine Spendensumme von ca 1800 Euro zu Buche. Mit dabei waren auch die Mitglieder des TV Urbar Peter Schweda und Pit Stubbe. Während Peter mit 100 Kilometern den Hauptteil zusammen lief, begnügte Pit sich mit 35 Kilometern. Jeder kann sich mal selbst ausrechnen, wie viele Runden da gelaufen wurden.

Zwei Wochen später nahm Pit dann im Rahmen der Nordschwarzwald Trophy an einem 25 Kilometer langen TrailRun teil. Das Wetter war wieder hervorragend und zum Glück wurde meist nur im Wald gelaufen. Trotzdem galt es knapp 650 Höhenmeter zu überwinden und zum Schluss wurden die Läufer noch eine Skipiste „hochgejagt“. Leider konnte Pit keine Megazeit erreichen, mit 2,56 Stunden kam er aber auch nicht als Letzter ins Ziel.

Eine Woche später ging es dann für Max und Pit Stubbe zum 37. Allgäu Triathlon nach Immenstadt. Und die Radstrecke dieser ältesten Deutschen Triathlonveranstaltung hat es in sich. Musste Pit, der über die olympische Distanz (1,5, 43, 10) an den Start ging, die Radstrecke nur einmal bewältigen, so musste Max, der über die halbe Ironman-Distanz (2, 86, 19) startete, gleich zwei Mal die hammerharten Anstiege hinauf. Pro Runde mussten 650 Höhenmeter erklommen werden.

Und das Wetter tat sein übriges mit 32 Grad dazu. Geschwommen wurde im wunderschönen Alpsee, raus aus dem Wasser, einen Abhang rauf und ca. 400 Meter bis zur Wechselzone. Mittendrin eine Blaskapelle, die die Teilnehmer mit zünftiger Musik anfeuerte. Dann rauf auf’s Rad. Gut, wer eine Bergübersetzung drauf hatte. Aber irgendwann ist jeder Berg mal zu Ende und es ging wieder runter in die Wechselzone und rein in die Laufschuhe. Aber auch die Laufstrecke war mit 130 Höhenmetern bei Pit und 200 Höhenmetern bei Max nicht gerade flach und leider gab es nur einige wenige Getränkestellen bei der Witterung.

Aber beide hatten am Ende eine Menge Spaß und auch sonst war das Event toll organisiert. Pit begnügte sich mit 3,35 Stunden und landete im hinteren Mittelfeld. Max hatte da etwas mehr Anspruch und kam mit einer tollen Zeit von 5,06 Stunden ins Ziel, was den gesamt 129. Platz bedeutete und das bei fast 1000 Startern über seine Distanz.

Auch beim Spendenlauf in Mendig konnten die Teilnehmenden des TV Urbar stolz auf ihre Leistungen sein.

Auch beim Spendenlauf in Mendig konnten die Teilnehmenden des TV Urbar stolz auf ihre Leistungen sein.

Max und Pit Stubbe nahmen als Vater-Sohn-Gespann beim 37. Allgäu Triathlon teil und hatten eine Menge Spaß. Fotos: privat

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