Bundeszentrallehrgang des Deutschen Budo Kollegiums
Lehrreiche Fortbildung
Andernach. Nicht nur Kumite (Kampf) ist Teil des Karate - auch Kata (Form) gehört dazu. Dies lehrte dieses Mal Rüdiger Schwinte aus Bonn (7. Dan Karate) auf dem Bundeszentrallehrgang des Deutschen Budo Kollegiums (DBK). Rund dreißig Karateka fanden bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr den Weg nach Andernach, um dort vier Stunden lang ihre Kenntnisse zu erweitern. Zusammen mit dem Präsidenten des DBK und Cheftrainer Kumite, Hans-Jürgen Paluch (7. DAN Karate), wurde ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, bei dem auch die jungen Anfänger etwas lernen konnten. Nach einem knappen Aufwärmtraining ging es direkt los. Die ersten beiden Stunden bildeten das Programm von Rüdiger Schwinte. Aufgeteilt in zwei Gruppen, Ober- und Unterstufe, wurden zwei Katas aus dem Shotokan (Gojushiho-Sho und Heian Sandan) ausführlich und Schritt für Schritt geübt, wobei Schwinte bei seinen Erläuterungen besonderen Wert auf das richtige Ausführen und das Verständnis jeder einzelnen Technik legte. Ab in eine 15-minütige Pause - anschließend wieder volle Konzentration und Power beim Kumite-Training mit Hans-Jürgen Paluch. Als Cheftrainer für Kumite zeigte er kurze, präzise Techniken und gab bei den Übungen am Partner wertvolle Tipps und Anregungen zu Variationen der Techniken. Den Abschluss bildete ein lockeres Randori-Training. Im Anschluss an den Lehrgang fanden Prüfungen statt. Es konnte gratuliert werden: Michael Stüwe zum 5. Kyu (gelb), Diana Spiridonova zum 3. Kyu (grün) sowie Andre Zab-bai zum 1. Kyu (braun). Außerdem dem Referenten Rüdiger Schwinte zum 7. DAN, welchen er aufgrund seiner gezeigten didaktischen Leistungen und seines Einsatzes für den Budosport im Deutschen Budo Kollegium erhielt. Mit viel neuem Wissen und einer gemütlichen Abschlussrunde wurde der Lehr-gang beendet. Der Vorstand des DBK bedankte sich bei den beiden Referenten für Ihr Kommen und natürlich auch allen aktiven Sportlerinnen und Sportlern für Ihren Einsatz.
