Kanuclub Nette Plaidt e.V. - Unterwegs über Pfingsten und Fronleichnam
Mai und Juni haben es meistens in sich
Lange Wochenenden stehen mit Familienfahrten auf dem Programm
Plaidt. Pfingsten ging es an die Sauer. Ein neuer Campingplatz war entdeckt worden. Camping Schützwiese in Wasserbillig war der Fahrtenleiterin Hedi Lotzen beim Surfen im Internet aufgefallen. Gute Bewertungen, schöne Bilder, direkt an der Sauermündung in die Mosel. Der Flussführer versprach gemütliche Strecken auf der Sauer in angenehmer Länge ohne künstliche Hindernisse (Wehre). Der Wetterbericht versprach wieder einmal alles, Sonnenschein, Wolken, Regen, Unwetter mit Hagel, angenehme Temperaturen. Nur Schnee und Eis fehlten in der Vorhersage. „Wird schon schiefgehen“ sagten sich die Paddler und packten die Wohnwagen.
Und während es zu Hause regnete, unternahmen die Kurzurlauber gemütliche Paddeltouren im strahlenden Sonnenschein auf dem schönen Fluss. Nur die Schwäne, Enten und Nilgänse am Rand gerieten immer kurz in Aufregung und brachten schnell ihre Küken im dichten Ufergestrüpp in Sicherheit.
An Fronleichnam war die Anreise schon etwas länger. Es ging über die A 3 nach Gemünden im Main-Spessart-Kreis. Glück hatten nur Langes und Lotzens bei der Anreise, sie waren früh gestartet und kamen staufrei auf dem Campingplatz Saaleinsel an. Die anderen verbrachten mehr oder weniger Zeit in langen Staus und Verkehrsstörungen. Alle erreichten aber das Ziel noch bei Tageslicht und schwitzten ordentlich beim Aufbau von Zelt und Wohnwagen. Vor der ersten Paddeltour wurde hier erst einmal das zum Platz gehörende Schwimmbad inspiziert und für sehr gut befunden.
Die Touren auf der Fränkischen Saale haben einen kleinen Nachteil. Das Befahren der meisten Wehre ist verboten, die Hindernisse müssen mehr oder weniger schweißtreibend umtragen werden. Das tat den relaxten Paddeltouren aber keinen Abbruch, die Umtragestellen wurde für ausgiebige Pausen genutzt. Beim Wiedereinsteigen gab es schöne Aktionen die Stoff für das ein oder andere Video hergaben. Außerdem waren die Paddelstrecken immer kurz damit genügend Zeit für ausführliche Schwimmbadbesuche blieb.
Jetzt sind die langen Wochenenden erst einmal vorbei und die Kanuten konzentrieren sich auf die Ferienfreizeiten. Mit der Kanujugend geht es schon in der ersten Ferienwoche nach Frankreich. Nevers, an der Mündung des Alliers in die Loire ist das Ziel. Jugendwart Stephan Mürtz hat ein sehr schönes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Teilnehmer können sich auf eine erlebnisreiche Zeit freuen.
Auch die Kleinen hatten ihren Spaß.
