Lokalsport | 23.05.2017

SG Bad Breisig - Bezirksliga

Mannschaft verabschiedet sich aus der Bezirksliga

Kapitän Florian Lückenbach ging in schwierigen Zeiten wieder voran. privat

Bad Breisig. Mit einer 0:5-Niederlage gegen die SG Elztal verabschiedet sich die Mannschaft von Trainer David Buschbaum aus der Bezirksliga. Mit nur elf Spielern, von denen gleich sechs verletzt ins Spiel gingen, versuchten die Breisiger, das Spiel halbwegs offen zu gestalten.

Dies gelang der Rumpftruppe in der Anfangszeit auch ganz gut. Aber mit der Zeit wurden die Blessuren dann doch immer schlimmer, sodass so manch einer mehr Standfußball spielen musste, als sich aktiv am Spiel beteiligen zu können. Das Team aus Gering-Kollig nutzte diese Schwäche entsprechend aus und erzielte bereits in der ersten Halbzeit zwei Tore. Im zweiten Durchgang sollte es jedoch noch schlimmer kommen. Der Ersatztorwart verletzte sich bei einer Parade so schwer, dass er ausgewechselt werden musste. In der Folge versuchte sich der ebenfalls angeschlagene Stürmer Oliver Diefenbach als Torwart, während die anderen neun Feldspieler weiter versuchten, ein Debakel zu verhindern. Mit einigen witzigen Paraden schaffte er es zunächst seinen Kasten sauber zu halten, denn er ging nicht mit den Händen an den Ball, sondern zeigte ein paar artistische und akrobatische Einlagen, um den Ball mit dem Fuß klären zu können. Dennoch legte die SG Elztal noch drei Treffer nach und gewann letzten Endes verdient mit 5:0 ein Spiel, bei dem es um die sogenannte „goldene Ananas“ ging. Zuschauer waren kaum am Platz zu sehen. Nunmehr versuchen die Verantwortlichen, eine neue Mannschaft für die Kreisliga A zusammen zu bekommen. Ein wackliges Unterfangen im Seniorenbereich, muss das Team doch bis zum 15. Juni gemeldet werden, während die Wechselfrist bis zum 30. Juni läuft.

So manch ein wankelmütiger Spieler hat sich in den letzten Jahren noch auf den letzten Drücker abwerben lassen. Von daher muss bis zuletzt gehofft werden, ob auch alle Spieler die bereits zugesagt haben, zu ihrem Wort stehen oder doch lieber weiter durch die Vereine des Umkreises tingeln werden.

Kapitän Florian Lückenbach ging in schwierigen Zeiten wieder voran. Foto: privat

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