Beim Zweiten VLN-Lauf blieb der Sieg erneut in der Eifel
Mayener Fahrer bis auf Carsten Knechntges hatten Pech
Nächster Lauf bereits in zwei Wochen
Nürburg. Mit einem imposanten Teilnehmerfeld von 182 Fahrzeugen starteten beim 41. DMV 4-Stunden-Rennen die Protagonisten der Langstreckenmeisterschaft am vergangenen Samstag in ihre zweite Runde.
Dabei konnten sich die Sieger des Auftaktrennens, Frank Stippler und Anders Fjordbach im Phoenix-Audi R8 LMS, erneut gegen eine bärenstarke Konkurrenz von 25 weiteren GT3-Teams durchsetzen. Nach 28 Runden auf der 24,3 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife hatte das siegreiche Duo einen Vorsprung von 57,8 Sekunden auf den zweitplatzierten Black Falcon Mercedes-AMG GT3 von Bernd Schneider, Maro Engel, Adam Christodoulou und Manuel Metzger.
Das Black Falcon Quartett hatte sich im morgendlichen Training die Poleposition mit einer Zeit von 8:07,327 Minuten gesichert und sich während des Rennens ein packendes Duell mit den Siegern geliefert. Für die Black Falcon-Piloten war es ebenso wie für die Sieger bereits die zweite Podiumsplatzierung in Folge. Auf Rang drei überquerte in Diensten von Haribo Racing mit Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz und Jan Seyffarth eine weitre Mercedes-AMG GT3 Besatzung die Ziellinie.
Für die Überraschung des Tages sorgten Darren Turner und Nicki Thiim, die den ersten Nordschleifen-Einsatz des Werks-Aston Martin Vantage GT3 mit Rang vier absolvierten. Das britisch-deutsche Fahrerduo verwies damit die Piloten der beiden von Manthey-Racing eingesetzten Werks-Porsche 911 GT3 R, Kévin Estre und Sven Müller sowie Michael Christensen und Richard Lietz auf die Plätze fünf und sechs.
Als erstes Fahrzeug eines nicht werksunterstützten Teams erreichte der Twin Busch Audi R8 LMS, pilotiert von Christian Mamerow und den Busch-Zwillingen als Siebter die Ziellinie.
Der zweite Aston Martin Vantage GT3 von Matthias Lauda und Richie Stanaway folgte auf Rang acht. Ebenfalls eine Top-Ten-Platzierung konnte sich der zweite Black Falcon-Mercedes von Hubert Haupt, Yelmer Buurman und Maro Engel sichern. Wolf Henzler, Peter Dumbreck und Alex Imperatori komplettierten im Falken Porsche 911 GT3 R die ersten Zehn.
„Wir sind sehr glücklich über den zweiten Sieg“, sagte Stippler. „Wir konnten einen Stopp weniger absolvieren als unsere Mitstreiter mit vier Fahrern. Nur so ist unser Vorsprung im Ziel zu erklären. Von der Performance her sind wir mit dem Mercedes absolut auf Augenhöhe. Vor allem der erste Stint war sehr spannend.“
Mit Ausnahme von Carsten Knechtges erwischten die weiteren Piloten aus Mayen nicht gerade den glücklichsten Renntag. Während Carsten Knechtges gemeinsam mit Jürgen Bleul und einem weiteren unter einem Pseudonym startenden Piloten, ebenso wie beim ersten Lauf, den zweiten Rang in der Gruppe H belegten, sah Marc Hennerici ebenso wie Achim und Jürgen Nett nicht die Zielflagge. Bereits in der ersten Runde musste Jürgen Nett am Ende der Grand-Prix-Strecke mit einem technischen Problem in die Box abbiegen. Auch nach dem Stopp verlor der sonst so zuverlässige Peugeot 306 S16 erneut an Leistung, sodass man das Fahrzeug endgültig in der Box abstellte.
Gleiches Schicksal ereilte auch den RTR Porsche von Hennerici, dessen junger Teamkollege Moritz Oberheim am Anfang einer Gelbphase mit einem weiteren Teilnehmer kollidiert war. Das zu diesem Zeitpunkt in der Cayman GT4 Trophy führende Fahrzeug wurde dabei so beschädigt, dass man es ebenfalls in der Box abstellen musste.
Fans von Jürgen Nett aufgepasst!
Der dritte Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet bereits in zwei Wochen am 14. Mai statt. Ein Termin den sich die Fans von Jürgen Nett vielleicht merken sollten, denn beim dritten VLN-Lauf könnte Nett nach 2013 wieder im Cockpit eines werksunterstützten Peugeot Platz nehmen. Auf der Motorsportseite von Peugeot wird für diesen Termin zumindest der Einsatz eines Peugeot 308 Racing Cup ebenso angekündigt, wie für den Lauf zum European Touring Car Cup (ETCC) der gemeinsam mit dem Weltmeisterschaftslauf (WTCC) im Rahmenprogramm des 24h-Rennens ausgetragen wird.
BURG
Der Peugeot 306 S16 von Achim und Jürgen Nett im morgendlichen Zeittraining.
Carsten Knechtges vor dem Rennen an dem von Black Falcon eingesetzten Porsche 997 Cup.
