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Polcher Großbäckerei Lohner unterstützt den 38. Vulkan-Marathon der LG Laacher See bereits zum zwölften Mal

Mendig wird erneut zum Mekka der Läufer

Die Traditionsveranstaltung am Mittwoch, 1. Mai, soll wieder zu einem Erlebnis für die ganze Familie werden

18.02.2019 - 10:46

Polch/Mendig. Der Vulkan-Marathon der Laufgemeinschaft Laacher See hat sich mittlerweile weit über die Grenzen von Rheinland-Pfalz hinaus einen Namen gemacht. Auch bei der 38. Auflage am Mittwoch, 1. Mai, werden sich auf der Kreissportanlage an der Fallerstraße wieder über 1500 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder auf die verschiedenen Strecken machen.

Zum zwölften Mal wird die Großbäckerei Lohner als Kooperationspartner und Namensgeber mit im Boot sein. Zur offiziellen Pressekonferenz in der Lohner-Backschule schaute sogar Landrat Dr. Alexander Saftig höchstpersönlich in Polch vorbei.

„Viele beginnen im Kindesalter mit dem Laufen, das ist immer wieder faszinierend zu sehen. Dass sich die Menschen im Alter dann auch noch bewegen, das ist die logische Konsequenz“, hob der Landrat die gesellschaftliche Bedeutung der Veranstaltung hervor. „Seit Jahrzehnten beobachte ich die Entwicklung dieser beiden Elemente. Wer sich innerhalb der Gesellschaft bewegt, der kann etwas erreichen. Und wer in der Gesellschaft ist, der ist nicht einsam.“ Den zahlreichen beteiligten Unternehmen gelinge es immer wieder, der ganzen Veranstaltung einen würdigen und passenden Rahmen zu geben.

Dass sich diese Veranstaltung bei zahlreichen Läufern und Walkern einer ständig wachsenden Beliebtheit erfreut, liegt wohl nicht zuletzt auch an dem attraktiven Rahmenprogramm, das von der LG Laacher See, der Firma Lohner und vielen weiteren namhaften Sponsoren angeboten wird. Nachdem im vergangenen Jahr trotz schlechter Witterungsprognosen über 1500 Männer, Frauen und Kinder mit von der Partie waren, hoffen die Veranstalter in diesem Jahr auf noch mehr Teilnehmer. Vielleicht kann sogar die Rekordzahl von 1620 Startern aus dem Jahr 2016 erreicht werden. 2008, bei der ersten Austragung, waren 602 Läufer am Start.

„Das Mendiger Sport-Event zählt inzwischen zu den größten in der Region“, erläuterte Klaus Jahnz, der Vorsitzende der LG Laacher See. „Es ist eine Veranstaltung von Läufern für Läufer. Die 150 bis 170 Helfer sind mit viel Herzblut dabei. Bei den Sponsoren sind wir breit aufgestellt, das ist wichtig. Es bringt uns nichts, nach Saudi-Arabien zu fliegen und uns einen Scheich zu besorgen. Wenn der sich dann irgendwann zurückzieht, würde das für uns schlichtweg das Aus bedeuten.“

Zum fünften Mal wird die Königsdisziplin, die Marathondistanz über 42,195 Kilometer, angeboten. Bei den Damen kam im vergangenen Jahr Katja Dasbach vom TuS Dierdorf nach 3:53:25 Stunden als erste Läuferin ins Ziel. Mit einer Zeit von 2:55:55 Stunden gewann 2018 bei den Männern Thomas Sendker vom SV Oberelbert vor Lokalmatador Ingo Neumann (Spvgg Nickenich), der die Austragungen in den Jahren 2016 und 2017 für sich entschieden hatte.

Gemäß dem Motto „Laufen und Walken für die ganze Familie“ gibt es für alle, die sich sportlich betätigen wollen, außer dem Marathon noch viele weitere Angebote. Angefangen bei den Bambini (Jahrgang 2014 und jünger) über Schüler und Jugendliche bis zu Männern und Frauen können alle mitmachen, die Spaß am Laufsport haben oder das Nordic Walking oder das Walking bevorzugen. Ganz egal, ob es sich dabei um den Marathon handelt, um eine Strecke von 21.100 Metern (Halbmarathon), 10.000 Meter, 5000 Meter oder die kürzeren Distanzen für den Nachwuchs. Die landschaftlich reizvollen Strecken führen über Asphalt-, Wald- und Feldwege.


Begehrtes Starterpaket


Jeder erwachsene Teilnehmer erhält ein Starterpaket (ein Gutschein für ein Brot der Bäckerei Lohner und einen Power-Riegel), auf jedes teilnehmende Kind wartet ein Überraschungspaket. Auch die Preise bei der Siegerehrung können sich sehen lassen: So gibt es zum Beispiel für die ersten drei Gewinner jeder Altersklasse (männlich und weiblich) beim Halbmarathon je ein Gutschein-Abo über wöchentlich fünf „ofenfrische Lieblinge“ der Bäckerei Lohner: für den Zeitraum von einem Jahr für Erstplatzierte, für ein halbes Jahr für Zweitplatzierte und für ein Vierteljahr für Drittplatzierte. Zusätzlich erhalten die Gesamtsieger beim Marathon, beim Halbmarathon, über 10.000 Meter, über 5000 Meter und beim Jedermannlauf einen Sonderpreis.

Den drei größten vorangemeldeten Teilnehmergruppen werden Sonderpreise und sieben, fünf sowie drei Freistarts für den 44. Internationalen Volkslauf „Rund um den Laacher See“ und den 15. PSD-Bank-Cup am 15. September überreicht.

Bei einer großen Verlosung für alle vorangemeldeten Teilnehmer lockt als Hauptpreis ein siebentägiger Winterurlaub im Panorama-Hotel Huberhof in Südtirol. Außerdem gibt es für alle vorangemeldeten Walker eine Sonderverlosung. Die Online-Anmeldung ist bereits freigeschaltet. Für Voranmeldungen (online) bis zum 7. April erhalten die Starter eine persönliche Startnummer und zahlen zwei Euro weniger. Außerdem erhalten sie ein Gratislos für die große Verlosung.

„Wir möchten Jung und Alt einladen, sich mit körperlicher Fitness und einer bewussten und ausgewogenen Ernährung zu beschäftigen. Die Leidenschaft für die handwerkliche Fertigung qualitativ hochwertiger Backwaren mit besten Rohstoffen steht bei uns im Mittelpunkt der Unternehmens-Philosophie“, unterstrich Christiane Götsch, die Marketingleitern der Firma Lohner. Götsch feiert am 1. Mai ihr Debüt, schließlich tritt sie als Hauptverantwortliche die Nachfolge von Alfred Haupt an, der im November des vergangenen Jahres in den Ruhestand verabschiedet worden ist.


Große Bereicherung


„Die Veranstaltung ist für uns eine große Bereicherung. Wir freuen uns, wenn viele Menschen nach Mendig kommen und hoffen natürlich darauf, dass sie noch einmal wiederkommen, um sich unsere Heimat etwas genauer anzusehen“, sagte Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel im Hinblick auf die touristische Entwicklung. „Alle sind mit viel Leidenschaft dabei. Wir wollen dabei helfen, dass logistisch alle Rädchen ineinandergreifen.“ Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz, lobte das Engagement: des Vereins: „Die LG Laacher See gehört zu den vielen tollen Vereinen in unserer Verbandsgemeinde, deren Arbeit weit über unsere Region hinaus reicht und so dazu beiträgt, für unsere Vulkanlandschaft zu werben. Der Vulkan-Marathon ist neben der Vulkannacht ein weiterer Touristenmagnet für die Verbandsgemeinde Mendig. Der Lauf reißt viele Menschen mit, er ist eine Triebfeder. Der Laufsport ist ein wunderschöner.“

Voranmeldungen und nähere Informationen unter: www.vulkan-marathon.de oder www.lglaachersee.de beziehungsweise bei Klaus Jahnz, klaus@lglaachersee.de, Telefon (0 26 51) 7 69 07 oder (01 75) 2 96 21 72, sowie bei Simone Schmitz, Simone@lglaachersee.de, Telefon (0 26 32) 7 22 48 oder (01 51) 15 30 28 50.

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Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
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