Lokalsport | 20.05.2019

U13 des Volleyball Clubs Mendig bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften

Mendiger Mädchen beweisen starke Nerven

Lea Hilt, Mila Schäfer, Elea Schlederer, Lena Schultze, Nina Dabrowski (v. l.).Foto: privat

Mendig. Die U13 des Volleyball Clubs Mendig fuhr als Rheinlandmeister zu den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften nach Mainz-Gonsenheim. Der Drittplatzierte aus dem Volleyballverband Hessen, der TSVgg Stadecken-Elsheim, war Mendigs erster Gegner in diesem Turnier. Dieser konnte mit einem klaren 2:0 besiegt werden. Dann wurde gegen den Erstplatzierten aus dem Volleyballverband Pfalz, dem TuS Heiligenstein gespielt. Der erste Satz ging gleich mit einem 18:25 an den Gegner. Durch gute Aufschläge und einige gute Angriffe der schon erfahrenen Spielerinnen Elea Schlederer und Lena Schultze, konnte der zweite Satz mit einem 25:11 gewonnen werden. Der Tiebreak endete dann mit einem 15:11 für Mendig. Somit war die Vorrunde erfolgreich abgeschlossen und ein Platz unter den ersten drei bereits gesichert. Die Spiele um Platz eins bis drei wurden zwischen dem SC Mutterstadt, dem SC Ransbach-Baumbach und dem VC Mendig bestritten. In der Partie gegen den SC Ransbach-Baumbach rechnete sich Trainerin Claudia Bach gute Chancen aus. Nach klar gewonnenem ersten Satz ließ jedoch die Konzentration der Mädchen zu stark nach, wodurch der zweite Satz mit 20:25 an Ransbach-Baumbach verloren ging. Im Tiebreak dann lagen die Mendiger schnell mit 5:10 und dann 9:13 hinten. Erst als der Matchball für Ransbach-Baumbach verloren ging, erwachten die Mendiger Mädchen wieder und erkämpften sich Punkt für Punkt. Nach einem Stand von 11:14 waren nicht nur die Eltern, sondern auch Trainerin Bach nervös. Doch die Spielerinnen auf dem Feld zeigten wahre Nervenstärke. Zwei perfekte Aufschläge von Elea Schlederer und dann von Lena Schultze brachten die Mädchen wieder ins Spiel. Beim Stand von 15:14 kam Ransbach-Baumbach noch einmal zum Aufschlag. Dieser landete jedoch im Netz, und so gewann man dieses schon verloren geglaubte Spiel im dritten Satz dann doch noch mit 16:14. Die Partie wurde mit einem 2:1 beendet. Somit war der zweite Platz in diesem Turnier auf jeden Fall gesichert.

Die letzte Partie

Nach einer kurzen Pause- die Mädchen standen von 10 Uhr morgens bis 17:30 Uhr ununterbrochen auf dem Spielfeld oder mussten das Schiedsgericht bestreiten- ging es dann in die letzte Partie gegen den SC Mutterstadt, den Favoriten in diesem Turnier. Mutterstadt war wahrhaftig ein starker Gegner und die Müdigkeit der Mendiger nun nicht mehr zu übersehen. Trainerin Bach nahm es gelassen und wechselte die Jüngsten der mitgereisten Spielerinnen (Mila Schäfer, Lea Hilt und Nina Dabrowski) im Alter von 8 und 9 Jahren komplett ein, sodass diese das Spiel als Übungseinheit nutzen und ein wenig Spielerfahrung bei einer Meisterschaft sammeln konnten. Auch wenn die Partie mit einem klaren 0:2 gegen Mutterstadt verloren ging, waren die Mädchen allesamt glücklich und stolz auf das, was sie hier erreicht hatten. Bei dieser Rheinland-Pfalz-Meisterschaft waren schöne Spiele zu sehen, bespickt mit viel Enthusiasmus und dem starken Willen zu siegen. Die Kinder haben an diesem Sonntag ihren mitgereisten Müttern ein besonderes Geschenk gemacht, indem sie Vize-Rheinland-Pfalz-Meister geworden sind. Mit diesem Titel geht es weiter zu den Süd-West-Deutschen-Meisterschaften nach Heiligenstein, wo an zwei Tagen gespielt wird.

Lea Hilt, Mila Schäfer, Elea Schlederer, Lena Schultze, Nina Dabrowski (v. l.).Foto: privat

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