Lokalsport | 09.12.2019

TuS Grün-Weiß Mendig - weibliche C-Jugend stark dezimiert

Mendigerinnen gewinnen Handballkrimi

TuS Grün-Weiß Mendig - HSC Schweich 26:25 (14:14)

Mendig. Am vergangenen Sonntag lud die weibliche C-Jungend des GW-Mendig den HSC-Schweich zum Rheinlandligaspiel in die Kreisporthalle Mendig ein. Durch einige Ausfälle und Verletzungen trat Mendig zwar mit einem stark dezimierten Kader an, wollte aber das Beste aus dieser Situation machen. Das Trainergespann vertraute der Mannschaft und glaubte trotzdem an ein gutes Resultat, das durch eine gute Teamleistung und Einsatzbereitschaft erzielt werden könnte. Die Mädels sollten die Trainer zu Beginn nicht enttäuschen und gingen mit 3:0 in Führung. Nach knapp zehn Minuten konnten sie den Vorsprung sogar auf 6:2 ausbauen. Schweich hatte wohl einen Sieg in Mendig fest eingeplant und wurde überrumpelt. Nach einer Auszeit der Gäste wurde das Spiel offener und Schweich war fünf Minuten vor der Halbzeit mit 13:10 in Führung. Nach einem Vier-Torelauf konnte Mendig das Spiel zwar wieder drehen, musste aber zehn Sekunden vor der Pause wiederrum den Ausgleich hinnehmen.

Der Handballkrimi begann

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich das Spiel zu einem wahren Handballkrimi. Mendig ging zwar immer wieder in Führung, Schweich glich im Anschluss aber aus. Selbst zwei 2-Minuten-Strafen überstanden die Mendiger und gingen zumindest nicht in Rückstand. Die letzten zehn Minuten wurde das Spiel etwas härter und es gab einige Unterbrechungen durch Verletzungen. Trainerin Nancy Mintgen gingen zwar langsam die Spielerinnen aus, die Verbleibenden kämpften aber unermüdlich und wollten zumindest einen Punkt aus der Partie mitnehmen. Knapp drei Minuten vor Schluss war plötzlich Schweich mit einem Tor vorne. 15 Sekunden vor dem Ende erzielte Clara Krechel zugunsten der Mendiger aber den Siegtreffer. Ein noch auszuführender Freiwurf der Schweicher nach dem Schlusspfiff ging dann aber weit über das Tor und der zweite Mendiger Heimsieg war perfekt. Die Freude nach dem knappen Sieg war grenzenlos und es zeigte sich das Potenzial dieser Mannschaft, wie durch Teamgeist, Kampf und Leidenschaft einiges erreicht werden kann, auch wenn die Ausgangssituation durch den Ausfall einiger Stammspielerinnen nicht gerade die Beste war.

Es spielten: Diana Hoffmann (TW), Tabea Raschke, Anouk Braun, Nele Mintgen, Evelyn Kenduch, Clara Krechel, Johanna Schäfer, Leni Schlich, Geraldine Bermel, Laura Huch .

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