TB Andernach – Abteilung Badminton
Minis glänzen mit hervorragenden Leistungen
Mendig/Andernach. Kürzlich machten sich die fünf stärksten Minis des TB Andernach zusammen mit ihren Trainern Michael Nonn und Fabian Bender auf zum zweiten Oliver-Mini-Cup des Jahres. Als Älteste erneut dabei war Iljana Dakov. Beim ersten Mini-Cup Monat erspielte sie sich noch einen überraschenden zweiten Platz. Dementsprechend waren die Erwartungen groß. „Iljana hat noch einmal einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. Man sieht direkt, dass sie in der kurzen Zeit noch einmal viel besser geworden ist“, meinte Trainer Bender. Und tatsächlich spielte sie sich erneut bis ins Finale, und wieder wartete die gleiche Gegnerin im Kampf um Platz eins. Iljana fing stark an und entschied den ersten Satz noch recht deutlich für sich. Im zweiten Satz kam es dann zu einem alles entscheidenden Ballwechsel, denn es stand 14:14 und bei einem Mini-Cup wird ohne Verlängerung nur bis 15 gespielt, anstatt wie sonst bis 21. Und es kam, wie es kommen musste: Iljana verlor den Matchball und es ging in den Entscheidungssatz. Auch hier wurde es denkbar knapp, und wieder zog sie nach langer Führung den Kürzeren (13:15). Somit erreichte sie, zwar für einen Moment enttäuscht, einen tollen zweiten Platz. Eine Altersklasse darunter, bei den Jungen U 11, startete Felix Bersch, der beim ersten Mini-Cup noch sein „Comeback“ mit einem dritten Platz krönte. Und auch dieses Mal waren ihm die meisten Gegner spielerisch nicht gewachsen. Lediglich zwei Gegnern aus Trier musste er sich geschlagen geben. Da er alle anderen Spiele für sich entscheiden konnte, sprang wieder ein guter dritter Platz für ihn heraus.
Bei den Jungen und Mädchen U 10 spielten Emilia Wengenroth und Emil Neubauer. Leider musste Emilia später das Turnier krankheitsbedingt aufgeben, hatte sich aber bis zu dem Zeitpunkt schon einen tollen dritten Platz erspielt.
Emils restliche Spiele waren an Spannung kaum noch zu überbieten. Fast immer musste man einen dritten Entscheidungssatz spielen. Am Ende erreichte Emil dann Bronze, wobei genau nachgerechnet werden musste, da es Spielgleichstand gab.
Übertroffen wurden diese Platzierungen nur von Emils kleinem Bruder, Theo Neubauer. Als Spieler aus dem Jahrgang 2011 spielte Theo sein erstes Turnier und überzeugte durch Begeisterung am Sport und eine tolle Leistung. „Es war zu sehen, wie viel Spaß er hatte, und das ist eine für uns ganz große Qualität, die wir immer wieder gerne sehen und die nicht selbstverständlich ist“, so die Trainer begeistert. Und dies wurde belohnt: Theo gewann sein erstes Turnier und konnte sich über seine goldene Medaille freuen.
