Lokalsport | 14.04.2025

Stellungnahme des Fußballverbandes Rheinland zum Angriff während eines D-Jugendspiels in Bad Ems

Nach Angriff auf Schiedsrichterin: Fußballverband Rheinland kündigt Konsequenzen an

Symbolfoto: Pixabay

Koblenz/Bad Ems. Der Fußballverband Rheinland ist zutiefst erschüttert über den Vorfall am vergangenen Mittwochabend, als bei einem D-Jugend-Spiel in Bad Ems eine Schiedsrichterin von Zuschauern bedroht und körperlich angegriffen wurde. Wir verurteilen jegliche Form von Gewalt im Fußball auf das Schärfste und stehen solidarisch an der Seite der betroffenen Schiedsrichterin.

Der FVR ist in Kontakt mit der betroffenen Schiedsrichterin und bietet ihr selbstverständlich seine volle Unterstützung an. Die zuständigen Gremien des Verbandes werden den Fall aufarbeiten. Durch eine konsequente strafrechtliche Verfolgung der Täter sowie mittels Sanktionen durch den FVR als auch die Vereinsstrukturen muss hier ein deutliches Zeichen gegen Gewalt gesetzt werden.

Tätlichkeiten gegen Schiedsrichter erleben wir in einer nur verschwindend geringen Anzahl der Spiele. Gleichwohl verurteilen und bestrafen wir natürlich jeden Fall von Gewalt – jede einzelne Tätlichkeit ist eine zu viel. Darüber hinaus ist der Fußballverband Rheinland bereits seit vielen Jahren präventiv tätig, um solche Vorkommnisse bereits im Vorhinein zu verhindern.

Der Fußballverband Rheinland ruft alle Beteiligten – Spieler, Trainer, Eltern und Zuschauer – dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zur Förderung eines respektvollen Umgangs beizutragen. Nur gemeinsam können solche Vorfälle verhindert und der Fußball als sicherer Raum für alle bewahrt werden.

Fußballverband Rheinland

Symbolfoto: Pixabay

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