Lokalsport | 08.11.2022

Frikadelli Racing

Platz drei in der AM-Meisterschaft der Porsche Endurance Trophy Nürburgring

Barweiler.Mit dem Finalrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie ist die Motorsportsaison 2022 für Frikadelli Racing zu Ende gegangen. Nach insgesamt acht Saisonläufen können sich Klaus Abbelen und „Jules“ im Endklassement über den dritten Platz in der AM-Meisterschaft der Porsche Endurance Trophy Nürburgring freuen, auch wenn das erhoffte Top-Ergebnis zum Saisonabschluss ausblieb, weil der #111 Porsche 992 GT3 Cup wegen einer Ölspur auf den letzten Metern vor dem Ziel noch unverschuldet in einen Massenunfall verwickelt wurde. Für die neue Saison 2023 steht unterdessen bereits fest, dass Frikadelli Racing in Kooperation mit einem anderen Team den neuen Ferrari 296 GT3 einsetzen wird.

„Zum Abschluss der Saison waren wir auf dem besten Weg noch einmal ein Spitzenergebnis zu erzielen. Leider hatte Felipe in der letzten Runde im Bereich Galgenkopf jedoch keine Chance mehr zu reagieren und ist wie einige andere Fahrzeuge Opfer einer Ölspur geworden. Unter dem Strich haben wir unser großes Ziel, die Top-3 der Meisterschaft zwar erreicht, allerdings hätten wir uns natürlich einen besseren Saisonabschluss gewünscht. Die Enttäuschung, gerade nach einem bis dahin wirklich perfekten Rennverlauf, ist riesig. Trotzdem ist das Allerwichtigste, dass Felipe dabei nichts passiert ist. Unsere besten Wünsche gehen auch an die übrigen Piloten, die es dort erwischt hat“, so Teamchef Klaus Abbelen. Das Qualifying zum Saisonfinale der NLS begann wegen Nebel mit einer Verspätung von rund einer halben Stunde und wurde auf eine Fahrzeit von 60 Minuten gekürzt. Felipe Laser, Klaus Abbelen und „Jules“ platzierten den #111 Porsche 992 GT3 Cup bei nur leicht abtrocknender Strecke auf Startposition zwei in der AM-Kategorie, was gleichbedeutend Rang sieben in der CUP2-Klasse sein sollte. Im Rennen ging es für die Frikadelli Mannschaft schnell nach vorne. Bereits in der Startrunde konnte Laser einige Positionen gutmachen. Der Leipziger setzte sich dabei nicht nur an die Spitze der AM-Fahrzeuge, sondern mischte auch innerhalb der CUP-2 Klasse ganz vorne unter den Top-5 mit. Dank einer guten Strategie und fehlerfreien Stints des Fahrertrios fand sich die Frikadelli Mannschaft bis zum Vorfall in der letzten Runde auf einem starken achten Gesamtrang wieder, gleichzeitig lag man in der AM-Wertung an der Spitze und hatte die zweite Position in der CUP2-Klasse inne.

„Als ich in die zweite Kurve am Galgenkopf kam, war ich leider nur noch Passagier. Ich habe versucht einzulenken, bin dann aber auf der Ölspur ausgerutscht, links in die Leitplanke eingeschlagen und in die bereits stehenden Fahrzeuge hineingerutscht. Vor mir hatte es schon vier bis fünf andere Autos erwischt. Kurze Zeit später ist dann ein TCR-Fahrzeug mir wiederum hinten ins Heck geschlittert. Unter dem Strich bin ich einfach froh, dass wir da alle einigermaßen Heile herausgekommen sind. Leider war keine Flagge zu sehen, die uns rechtzeitig vorgewarnt hätte. Da die Kurve nicht einsehbar ist, hatten wir alle keine Chance mehr zu reagieren. Ich hoffe sehr darauf, dass dieser Massenunfall im Nachhinein von der VLN untersucht wird, um einfach Rückschlüsse für die Zukunft zu ziehen“, so Laser, der trotz des Ausfalls ein positives Saisonfazit zieht. „Mir hat die Saison und das Coaching zusammen mit Klaus und Jules sehr viel Spaß bereitet. Insgesamt haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht und ich denke, dass die Beiden bei einer Fortsetzung im nächsten Jahr sicherlich zu den Meisterschaftsanwärtern im AM-Cup der Porsche Endurance Trophy Nürburgring zählen werden.“ Sein Teamkollege „Jules“ ergänzt: „Ich bin sehr glücklich über unseren dritten Platz in der Meisterschaft. Wir haben damit das erreicht, was wir uns zuvor vorgenommen hatten. Es war ein unglaubliches Jahr in einer spannenden neuen Meisterschaft. Mein Dank geht an die gesamte Frikadelli Racing Mannschaft. Jedes Teammitglied hat seinen Anteil an diesem Erfolg.“

Im Hinblick auf die neue Saison 2023 steht bereits fest, dass Frikadelli Racing zusammen mit einem anderen Team den neuen Ferrari 296 GT3 auf der Nordschleife einsetzen wird. Weitere Details zu diesem Projekt können erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Zudem soll aller Voraussicht nach auch der Porsche 992 GT3 Cup wieder zum Einsatz kommen. „Wir blicken zuversichtlich in Richtung 2023. Neben dem neuen Ferrari Engagement können wir uns auch sehr gut vorstellen, wieder mit dem Porsche 992 GT3 Cup in der Endurance Trophy Nürburgring anzutreten mit der Zielsetzung, die AM-Meisterschaft zu gewinnen. Wir wissen, in welchen Bereichen wir noch Steigerungspotential haben und werden versuchen, in der Winterpause hierauf hinzuarbeiten“, so Abbelen.

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