Lokalsport | 21.06.2022

FSV Dieblich/Volleyball/Mädchen U13

Platz sechs bei den Südwestdeutschen Meisterschaften

Sie machen den FSV Dieblich auch überregional bekannt: Trainer Josef Hunz, Medina Brahimi, Lilli Beginen, Malou Brünicke, dahinter verdeckt Karla Schröder, Lilly Siener und Somaya Momand. Foto: Rita Beginen

Dieblich.Mit dem Gewinn der Rheinland-Meisterschaft und dem dritten Platz bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften hatten sich die Mädchen des FSV Dieblich für die Südwestdeutschen Meisterschaften qualifiziert. Der TuS Heiligenstein nahe Speyer richtete das Turnier mit acht Mannschaften aus. Ein besonderer Service wurde den Daheimgebliebenen geboten: Auf jedes Spielfeld war eine Webcam gerichtet, sodass alle Spiele auf einem YouTube-Kanal mitverfolgt werden konnten. Wiesbaden und Kaiserslautern sind bekannte Namen auf der Landkarte; die meist gestellte Frage an den Dieblicher Trainer Josef Hunz hingegen lautete: „Dieblich, wo liegt denn das?“ Dank der Volleyballmädchen weiß man jetzt Bescheid.

Es ist müßig zu spekulieren, „Was wäre, wenn…?“, Tatsache ist, dass die Mannschaft mit einer Verletzten anreiste; zwei weitere Verletzte kamen während der ersten Spiele hinzu. Daher ist es kaum verwunderlich, dass die drei Gruppenspiele gegen Heiligenstein, Wiesbaden und Lebach mit Niederlagen endeten. Die Partien gegen Heiligenstein und Wiesbaden waren aber hart umkämpft und drohten phasenweise zugunsten der Dieblicher U13 zu kippen. Am zweiten Turniertag spielte das Team um die Plätze 5 bis 8. Der vorherige Abend mit einem gemeinsamen Essen und einem Bummel durch die Domstadt Speyer zeigte eine aufbauende Wirkung. Im ersten Spiel gegen den Rheinland-Pfälzischen Vize-Meister Kaiserslautern kämpften die Mädchen leidenschaftlich um jeden Ballpunkt und gewannen in zwei Sätzen. Um alle Spielerinnen nochmals einsetzen zu können, schenkte Trainer Hunz nach vorheriger Absprache mit Eltern und Spielerinnen das Spiel um Platz quasi 5 her. Anschließend hatten die Spielerinnen die Ehre, im Finale das Schiedsgericht zu stellen.

Fazit: Die Teilnahme und der sechste Platz bei diesem Turnier krönten eine rundum erfolgreiche Saison. Das Einlaufen der Mannschaften mit Ankündigung über Lautsprecher und großem Transparent, das Mitsingen der Nationalhymne und die feierliche Siegerehrung werden sich mit Sicherheit in das Gedächtnis der Spielerinnen eingebrannt haben.

Sie machen den FSV Dieblich auch überregional bekannt: Trainer Josef Hunz, Medina Brahimi, Lilli Beginen, Malou Brünicke, dahinter verdeckt Karla Schröder, Lilly Siener und Somaya Momand. Foto: Rita Beginen

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