Sieg und Niederlage für SG Sinzig/Ehlingen bei großer Westerwald-Tour
Premiere für Sinziger Nachwuchs in der Rheinlandliga
Kreis Ahrweiler.Bei der großen Westerwald-Tour des Wochenendes in der Tischtennis-Rheinlandliga gab es für die SG Sinzig/Ehlingen einen Sieg und eine Niederlage. Zunächst verlor man etwas überraschend mit 3:7 das ganz wichtige Spiel beim TTV Alexandria Höhn, um anschließend mindestens genauso überraschend mit 9:1 bei der TTF Oberwesterwald zu gewinnen. „Wir sind in der ersten Partie etwas überfahren worden, haben dann aber eine sehr schöne Leistungssteigerung gegen das Team aus Lautzenbrücken hinbekommen“, so fasste Mannschaftsführer Marcel Hippchen die Resultate zusammen.
Bei der Alexandria aus Höhn kann man dabei nicht so recht in Schwung. Beide Doppel gingen verloren und nach Niederlagen von Philipp Guse und Nils Damke am oberen Paarkreuz lag man schnell mit 0:4 zurück. Für die Gegenpunkte sorgte sehr gut ausspielender Marcel Hippchen mit zwei Siegen unten und Philipp Guse mit einem Erfolg am Spitzenpaarkreuz. Dafür lief es dann bei den TTF Oberwesterwald umso besser. 5:5 hatte man in der Vorrunde gespielt und setzte sich diesmal allerdings klar mit 9:1 durch. Dies lag an der besagten Leistungssteigerung, die vor allen Dingen im Gegensatz zur Vorrunde Philipp Guse an die Tische brachte. Im gesamten verbuchten die Sinziger alle Einzel und mussten lediglich ein Anfangsdoppel abgeben. Mit nun 9:13 Zählern und Tabellenplatz 6 hat sich die Lage etwas entspannt. „Wir dürfen jetzt allerdings nicht nachlassen und müssen weiter punkten“, gab Marcel Hippchen die Marschrichtung vor. Im Klartext heißt das, zwar brennt in Sachen Relegationsplatz immer noch eine kleine Alarmlampe, aber im gesamten hat sich die Lage etwas entspannt.
Für den Nachwuchs der SG Sinzig/Ehlingen gab es bei der Premiere in der Rheinlandliga der Jungen eine recht heftige 1:9 Niederlage gegen den VfL Waldbreitbach. Die Gegenzähler holten Sebastian Polch und Axel de Heselle im Doppel. Ganz wichtige Erkenntnis. In der Rheinlandliga braucht man Bestbesetzung (diesmal fehlte Finn Jacobi) und auch Bestform, um wirklich mithalten zu können. Bemerkenswert in der Jahnhalle gab es am Samstagmorgen bei dieser Premiere 16 Zuschauer. Damit lag der Nachwuchs der Kombinierten just in jedem Bereich in die erste Mannschaft der Rheinlandliga der Männer so im Durchschnitt erreicht.
BL
