LG Rhein-Wied beim monte-mare-Firmenlauf in Andernach
Re-Start mit 752 Anmeldungen
Andernach. Der monte-mare-Firmenlauf hat eine der größten Bedrohungen für den organisierten Sport gemeistert. Nach zwei pandemiebedingten Absagen ist die Breitensportveranstaltung in den Andernacher Rheinanlagen mit der gewohnten Mischung aus Sport und Spaß zurückgekehrt.
Die rührigen Helfer der LG Rhein-Wied freuten sich über die Teilnahme von insgesamt 579 Lauffreunden vom Anfänger bis hin zum Ambitionierten. 752 Anmeldungen hatten vorgelegen, aber offenbar schreckten Wettervorhersage und teilweise dunkle Regenwolken dann doch den einen oder anderen ab, der eigentlich die Laufschuhe hätte schnüren wollen. Nach dreijährigem Warten auf die sechste Auflage stellte der Zuspruch die Veranstalter beim Re-Start zufrieden. Der Firmenlauf wartete in diesem Jahr mit einer Neuerung auf, die noch mehr Individualität förderte. Erstmals fielen vier Startschüsse, und damit einer mehr als im Jahr 2019. Der Hobbylauf ergänzte das Angebot und bot allen den geeigneten Mittelweg, für die der Genießerlauf zu langsam und der Raserlauf zu flott war. Mit knapp 400 Anmeldungen erfreute sich der Hobbylauf auf Anhieb der größten Beliebtheit. Der erste Durchgang gehörte den U14- und U16-Jugendlichen, die eine verkürzte Strecke von rund zwei Kilometern absolvierten. Wie erwartet und vorgesehen kamen die schnellsten Zeiten aus dem abschließenden Raserlauf. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen blieb der Sieg in der Rhein-Wied-Familie. Tim Waldstädt, normalerweise im rot-weißen Rhein-Wied-Dress unterwegs und diesmal unter der Forschungsgemeinschaft Feuerfest gemeldet, hatte die 5,6 Kilometer nach 17:57 Minuten bewältigt und erreichte das Ziel vor einem schnellen Trio des Teams „Medi-Center Thillmann“ mit Ruben Auer, Stefan Marx und Denni Neumann. Die schnellste Frau kennt die Strecke am Rhein wie ihre Westentasche. Normalerweise trainiert Anna-Lena Theisen hier, diesmal wechselte sie in den Wettkampfmodus: „Es war cool, auf der Trainingsstrecke gegen Konkurrenz zu laufen“, schilderte Theisen im Ziel, die den Lauf als Trainingswettkampf im Hinblick auf die Duathlon-Europameisterschaft im spanischen Bilbao am 17. und 18. September nutzte. Die 25-Jährige war bei der sechsten Firmenlauf-Auflage bereits zum dritten Mal die schnellste Frau. Ihre Form scheint kurz vor der EM zu passen. Als erste Frau überhaupt blieb Theisen in Andernach unter der 20-Minuten-Marke. Nach 19:27 Minuten erreichte sie die Ziellinie und war somit knapp zwei Minuten schneller als bei ihrem Sieg in 2018 an gleicher Stelle. Bei der Siegerehrung durften Theisen und Waldstädt genauso die Bühne betreten wie die Gewinner der Sonderwertungen von der schnellsten Sekretärin hin zum schnellsten Auszubildenden.
Pressemitteilung LG Rhein-Wied
