SC 13 Bad Neuenahr arbeitet am neuen Kader
Sieben auf einen Streich
Bad Neuenahr-Ahrweiler.Kaum war das letzte offizielle Heimspiel gegen den TuS Wörrstadt siegreich absolviert, konnte der neue Trainer Jörg Rohleder mit der Zusammenstellung seines neuen und alten Vereins beginnen. Dabei gelang es ihm gleich sieben Spielerinnen des alten Kaders von seinen Ideen zu überzeugen und kann nun auf diesem Grundgerüst weitere fruchtbare Gespräche zu führen.
Eine der besten Tor- hüterinnen der Regionalliga
Mit Marie Wenzl bleibt dem Übungsleiter dabei die aktuelle Nummer Eins erhalten, was für Rohleder eminent wichtig ist. „Marie gehört zu den besten Torhüterinnen der Regionalliga und gibt dem Team den nötigen Rückhalt“, freut er sich über den Erhalt von Marie Wenzl beim Kurstadtclub. Für die Defensive konnte er Rebecca Schumann und Angelina Weber von seiner Philosophie überzeugen. „Mit Rebecca haben wir eines der größten Talente halten können, während Angelina den wichtigen Schuss Erfahrung einbringt“, ist sich der Trainer über die Wichtigkeit beider Spielerinnen bewusst. Dabei nahmen die guten Nachrichten am späten Sonntagnachmittag ehre noch zu. Da Rohleder ein Verfechter des kreativen Offensivspiels ist, werden ihm die vier Zusagen von Sarah Goffin, Celina Mäder, Lisa Weise und Laura Barber sehr gefreut haben. Mit Mäder und Weise bleiben die beiden Toptorjägerinnen an der Ahr. Sarah Goffin gilt als beste Vorbereiterin, während Laura Barber immer wieder in die Bresche sprang, wenn ihre Schnelligkeit und Torgefahr gefragt war. „Somit haben wir von Beginn an eine gewisse Eingespieltheit, was mir die Möglichkeit gibt jetzt an den Feinheiten zu arbeiten“, so Rohleder, der sich aber auch darüber Gedanken macht, den Kader möglichst bald zu vervollständigen. „Wir geben unseren bisherigen Spielerinnen natürlich genügend Zeit, um ihre Zukunft selbst zu gestalten, wollen auf der anderen Seite allerdings auch nicht erst in der Vorbereitung wissen, wer bleibt und wer nicht. Ich denke hier ist auf Grund der bisher geleisteten Arbeit meiner Vorgängerin viel möglich. Dafür noch einmal einen Riesendank an Jacqui Dünker.“ Durch den Wiederaufstieg der U 17 in die Juniorinnen Bundesliga dürfte auch das mediale Interesse am Traditionsverein im Frauenfußball wieder erheblich steigen. „Umso wichtiger wird es werden, dass wir den aufstrebenden Talenten aus dieser Mannschaft in den kommenden Jahren eine Perspektive bieten. Der SC 13 birgt wahnsinnig viel Potential, was wir nun nutzen müssen“, weist Rohleder auf die Aufgaben, auch für die Vereinsführung hin.
Pressemitteilung
des SC 13 Bad Neuenahr e. V.
