Lokalsport | 17.10.2018

SG OASF/Barweiler

Später Treffer mitten ins Herz

SG Kempenich/Spessart I – SG OASF/Barweiler I 3:2 (0:1)

Barweiler. Bereits am Freitagabend gastierte die erste Mannschaft beim souveränen Tabellenführer aus Kempenich. Nach drei Niederlagen in Folge waren die Favoritenrollen vor der Partie klar verteilt, zumal es weiterhin mehrere Ausfälle auf Seiten der Gäste zu beklagen gab. Dennoch sah man sich keineswegs chancenlos

Auf dem sehr gut bespielbaren Kempenicher Rasenplatz verlief das Spiel zunächst relativ offen. Die ersten, allerdings nicht sehr gefährlichen, Abschlüsse konnten die Gäste für sich verbuchen. In der Defensive konnte man den Gegner weitestgehend mit einer starken läuferischen und taktischen Leistung vom eigenen Tor fernhalten, sodass dem Spitzenreiter nicht viel einfiel, um die OASF-Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen. Wirklich gefährlich wurde es im Gästestrafraum erst, als der Kempenicher Spielertrainer Patrick Melcher nach einer Flanke aus kurzer Distanz zum Kopfball kam, aber an Philipp Cläsgens scheiterte, der mit einem herausragenden Reflex den Einschlag verhindern konnte. Das erste Tor des Tages fiel stattdessen in der 35. Minute auf der anderen Seite. Christian Lückenbach brachte einen Freistoß von der Mittellinie mit viel Tempo in den Strafraum, wo der Kempenicher Nico Degen beim Klärungsversuch den Ball ins eigene Tor abfälschte.

Nach dem Wiederanpfiff wurde die Partie sehr zum Oberahrtaler Leidwesen in nur sechs Minuten gedreht. Nicht einmal 90 Sekunden waren gespielt, als man eine scharfe Hereingabe von der rechten Seite nicht unterbinden konnte und Max Groß mit einem Direktschuss unter die Latte den Ausgleich erzielte. Noch dicker kam es in der 51. Minute. Obwohl ein langer Diagonalpass in den Strafraum eine gefühlte Ewigkeit unterwegs war und gleich zwei OASF-Verteidiger eigentlich bestens postiert waren, um die Flanke abzufangen, spritzte Melcher dazwischen und sorgte mit einem satten Volleyschuss für das 2:1. In der Folge ließen die Gäste aber keineswegs die Köpfe hängen und kämpften sich mit viel Einsatz zurück in die Partie. Dieses Engagement wurde sodann mit dem 2:2 belohnt. In der 67. Spielminute war es wieder ein Freistoß von Christian Lückenbach, der den Treffer einleitete, und wieder sorgte ein Kempenicher Kopfballeigentor, diesmal durch Jörg Schäfer, für den Oberahrtaler Torerfolg. Als dann bereits 88 Minuten gespielt waren, kam es nach einem leichtfertigen Ballverlust doch noch zum Einschlag im Gästetor. Das Spielgerät fiel nach einem missglückten Befreiungsschlag Melcher vor die Füße, der mit einem platzierten Linksschuss den Lucky Punch setzte. In der folgenden Spielzeit konnte die bittere Niederlage nicht mehr abgewendet werden.

Fazit: Nach einem Spiel, mit dessen Verlauf in dieser Form wohl nicht viele gerechnet hätten, wäre es der Oberahrtaler Mannschaft beinahe gelungen, der Negativserie ein Ende und ein echtes Ausrufezeichen setzen zu können. Wer aber in Kempenich etwas mitnehmen will, darf sich solche unnötigen Fehler wie beim 3:2 einfach nicht erlauben. Es macht allerdings keinen Sinn, dem verpassten Punktgewinn nachzutrauern. Stattdessen muss das positive aus diesem Spiel mitgenommen werden, also die tolle Moral sowie die Leidenschaft und Laufbereitschaft.

Weitere Ergebnisse

SG Heimersheim II – SG OASF/Barweiler II 4:2 (2:0)

Vorschau:

SG OASF/Barweiler I – FC Inter Sinzig

Sonntag, 21. Oktober, 13.30 Uhr in Antweiler

SG OASF/Barweiler II – SV Dernau II

Samstag, 20. Oktober, 18.30 Uhr in Antweiler

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