Lokalsport | 03.03.2017

SG Bad Breisig - Bezirksliga

Spitzenreiten Metternich war nicht zu knacken

Bad Breisig. Am Karnevalssonntag hieß es für die Kicker aus der Badestadt nicht „de Zoch kütt“. Diese mussten an diesem Tag zum Nachholspiel beim Tabellenführer Germania Metternich antreten. Mit nur zehn Feldspielern und zwei Torleuten setzte sich der Tross in Bewegung, um auf ungewohntem Geläuf in Metternich anzutreten. In den ersten Minuten sah man bereits, dass sich die Spieler auf Asche nicht so richtig zurechtfanden. Die Gastgeber setzten die Quellenstädter von Anfang an immens unter Druck und versuchten von den Startschwierigkeiten zu profitieren. Die Mannschaft um Kapitän Florian Lückenbach fing sich nach etwa zehn Minuten und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. In der Folge neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Dort kam es zu einem Handspiel von Metternich, welches der Schiedsrichter nicht ahndete. Die Breisiger Spieler konzentrierten sich in diesem Moment mehr auf das Protestieren, sodass die Gastgeber leichtes Spiel hatten und das 1:0 aus dieser Szene heraus erzielten. Kurz vor der Halbzeit hatte die Heimmannschaft noch einmal eine 100 prozentige Chance einzunetzen, aber der Stürmer semmelte über den Ball. Nach der Halbzeit war es weiter Metternich, die Druck ausübten. In der 53-ten Minute gelang dann auch der 2:0-Treffer. Sichtlich angefressen setzten die Breisiger jetzt alles auf eine Karte, denn die Tordifferenz zählt in der Bezirksliga ja bekanntlich nicht. So ergab sich eine Druckphase der Gäste, bei der es neben gleich fünf Ecken, zwei Torschüssen auch einen Lattentreffer von Jan Bührmann gab. In dieser Phase rückten die Badestädter insgesamt zu weit nach vorne auf, was es Metternich ermöglichte zu kontern. Nach einer Flanke von rechts flog der Ball bis zur anderen Seite des Strafraums, wo der mitgelaufene Angreifer aus spitzem Winkel keine Mühe hatte den Ball im Tor unterzubringen. Zwei Minuten später gab es auf halbrechter Position einen Freistoß für die Breisiger, der hoch in den Strafraum segelte. Jaques Daoud stand zu diesem Zeitpunkt goldrichtig und konnte den Ball per Kopf ins Tor drücken. In der Hoffnung nun vielleicht doch noch einen Punkt mitnehmen zu können, spielte man weiter nach vorne. Leider kassierte man in der 80. Minute noch einen weiteren Gegentreffer zum 1:4. Eigentlich war die Situation schon geklärt, aber Metternich erkämpfte sich den zweiten Ball und machte damit den Endstand klar. Auch die letzte Szene gehörte den Gastgebern, die noch einen Lattenkracher erzielten. Gleich danach beendete der Schiedsrichter die Partie.

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