Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar
Sportfreunde Eisbachtal können den ersten Saisonsieg feiern
Lukas Reitz und Steffen Meuer treffen beim 2:1 (1:1)-Erfolg in Bingen
Bingen. Die Erleichterung war bei Marco Reifenscheidt förmlich zu spüren, als die Begegnung bei Hassia Bingen endlich abgepfiffen wurde. Die Westerwälder hatten am Binger Hessenhaus endlich ihren ersten Dreier der Saison eingefahren. Das Spiel war keine Partie für Ästheten, das gab nach Spielende auch Reifenscheidt, der Trainer der Sportfreunde Eisbachtal, unumwunden zu. „Es war ein dreckiger Sieg“, gestand er.
Aber insgesamt auch ein verdienter, denn die besseren Gelegenheiten lagen bei den Westerwäldern. Die waren bereits nach acht Minuten durch Lukas Reitz in Führung gegangen. Reitz hatte eine Flanke von Taiyo Ushiyama verwerten können. Verdient, denn die Gäste hatten bis dato zielstrebiger gearbeitet. Dies setzte sich bis zur Pause fort. Trotzdem gelang den Rhein-Hessen eine Minute vor dem Pausenpfiff der Ausgleichstreffer. Durchaus sehenswert, denn Serdal Günes traf mit einem tollen Kopfball nach einer Flanke von Baris Yakut.
Die Eisbachtaler ließen sich aber nicht entmutigen und blieben auch nach der Pause das aktivere Team. Die Belohnung folgte nach einer knappen Stunde. Steffen Meuer bewies in einem Duell Zweikampfstärke, stand plötzlich frei und schob das Spielgerät überlegt zur erneuten Führung in die Maschen (58.).
In der letzten halben Stunde der Partie versuchten die Gastgeber, zumindest noch zum Ausgleich zu kommen. Aber die Sportfreunde behielten insgesamt die Spielkontrolle und schaukelten den knappen Vorsprung über die Zeit. „Eigentlich hätten wir heute früher alles klar machen können“, ärgerte sich Reifenscheidt ein wenig über die lange Spannung in der Partie. Aber am Ende überwog die Freude über die ersten drei Punkte. „Das war ein Erfolg für die Moral der Mannschaft. Daher bin ich hochzufrieden.“
Sportfreunde Eisbachtal: Schuhmacher, Ushiyama, Hundhammer, Kleinmann, Jost (68. Tautz), Nakai, Reitz (87. Omotezako), Meuer, Ju. Hannappel, Jo. Hannappel, Stahlhofen (81. Martin).
TH
