Lokalsport | 17.06.2016

Erfolgreiche Rheinland-Meisterschaften für Athlet/innen der LG Maifeld-Pellenz

Sportliche Vielseitigkeit wurde belohnt

Jakob Rotta, Lea Rohs und Alison Mikscha bewiesen in Mayen ihre gute Form. privat

Ochtendung. Drei Athlet/innen der LG Maifeld-Pellenz fuhren zu den Rheinland-Block-Meisterschaften nach Mayen.

Am Ende schlugen dann zwei Silbermedaillen und ein vierter Platz zu buche, sodass man durchaus von einem „Sahnetag“ für die Vereinigten aus Plaidt, Ochtendung und Polch sprechen konnte. Alle drei Athlet/innen gingen dabei bei der U 14 im Block Lauf an den Start. Dabei galt es die Disziplinen Weitsprung, 75 Meter, Ballwurf, 60 Meter-Hürden und 800 Meter zu absolvieren. Jakob Rotta startete im Teilnehmerfeld der M 13 gegen sechs weitere Konkurrenten.

Er startete gleich mit einer guten Zeit über die 60 Meter-Hürden in den Wettkampf. Bereits nach seiner Paradedisziplin, dem Ballwurf, lag er dann auf dem zweiten Rang, den er bis zum Ende auch nicht mehr hergeben sollte. Nach weiteren guten Leistungen beim Weitsprung und über die 75 Meter, zeigte er im abschließenden 800 Meter-Lauf, dass er diesen zweiten Platz in der Gesamtwertung mehr als verdient hatte. Lea Rohs und Alison Mikscha gingen beide bei der W 12 an den Start.

Hier gab es an diesem Tag mit insgesamt 17 Mädchen das größte Teilnehmerfeld. Beide Mädels stiegen mit guten Weiten beim Weitsprung in den Wettkampf ein. Alison Mikscha schaffte es sogar das erste Mal in einem offiziellen Wettkampf über die Vier-Meter-Marke (4,22 Meter), was gleichzeitig den Silberrang bedeutete. Aber auch Lea Rohs (4,02 Meter) bewies ihre gute Frühform und lag damit nach der ersten Disziplin auf dem dritten Rang. Auf diesen beiden Rängen wechselten die beiden Mädels der LG dann bis zur letzten Disziplin ständig hin und her. Beide liefen Bestzeit über die 60 Meter-Hürden und 75 Meter und zeigten klasse Leistungen beim Ballwurf. Beim abschließenden 800 Meter-Lauf verlor Lea Rohs dann leider einige Punkte auf die Konkurrenz, sodass sie sich am Ende denkbar knapp mit dem so undankbaren vierten Platz begnügen musste, was allerdings aufgrund des großen Teilnehmerfeldes und der ersten Teilnahme an Rheinland-Meisterschaften eine wahnsinnige Leistung ist. Alison Mikscha hingegen machte es ein wenig besser und zeigte den Zuschauern mal wieder, dass beim abschließenden 800 Meter-Lauf eines Blockwettkampfes sehr viel über den Willen kommt. Sie kämpfte über die gesamten zwei Runden um jeden Meter und belohnte sich am Ende, abermals in Bestzeit (2:51 Minuten), mit dem zweiten Platz in der Gesamtwertung. Hierbei sei noch zu erwähnen, dass Alison Mikscha eigentlich noch der U 12 angehört und somit noch ein Jahr jünger als alle anderen 16 Mädels dieses Tages war. Nach solch tollen Ergebnissen fiel natürlich auch das Urteil der Trainer deutlich aus: „Ein großes Lob an alle drei Athlet/Innen. Was sie heute geleistet haben, war absolut klasse. Ich denke, es hat auch allen mitgereisten Eltern riesig Spaß gemacht. Schade für Lea, dass sie sich am Ende nicht belohnen konnte. Sie hätte sich einen „Treppchenplatz“ definitiv verdient. Aber an solchen Erfahrungen wächst man in solch jungem Alter.“

Jakob Rotta, Lea Rohs und Alison Mikscha bewiesen in Mayen ihre gute Form. Foto: privat

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