Medaillenregen für Burgbrohler Leichtathleten
Stefan Nechita ist Rheinlandmeister
Burgbrohl. Eigentlich hatte Stefan Nechita seine Leichtathletikkarriere schon beendet, aber sein Staffelteam auf der U20-Rheinlandmeisterschaft wollte er dennoch nicht im Stich lassen. Weil er sowieso da war, meldete er auch über die 400 Meter Hürden, auf denen er in 2016 einige gute Erfolge verbuchen konnte. Das Rennen begann gut. Hinten heraus musste Nechita jedoch seiner langen Trainingspause Tribut zollen, wurde aber in immer noch guten 63,52 Sekunden Meister. Die Staffel, die mit dem besten Starter des Vereins Patrick Heimerl, dem sprintausdauernden Stefan Nechita, dem hochfrequentig sprintenden Burak Yilmaz und dem kampfstarken Simon Gilles in Bestbesetzung antreten konnte, sicherte sich in neuer Vereinsbestzeit von 46,12 Sekunden knapp hinter der starken LG Bernkastel und weit vor den Verfolgern die Silbermedaille. Das Team besteht in dieser Besetzung nun schon drei Jahre und wechselt den Stab in der Regel sehr sicher, eine Stärke der Burgbrohler Leichtathleten. Im Weitsprung lief es dafür für die Jugendlichen durchwachsen, was aber auch am Zeitplan des Veranstalters lag. Simon Gilles, der im gut besetzten Feld mit über sechs Meter in Führung lag, musste den Wettbewerb zur Hälfte leider abbrechen, um rechtzeitig beim Speerwurf zu erscheinen.
Das nutzten seine Konkurrenten, um ihn noch auf Platz drei zu verdrängen. Besonders schade ist es auch deshalb, weil Gilles oft erst im letzten Versuch so richtig auftrumpft. Dafür wurde er im Speerwurf für über 40 Meter Weite mit Silber belohnt. Burak Yilmaz konnte seine Anlaufstärke im Sprung nicht ganz in die Höhe umsetzen und erreichte mit dem sechsten Platz keine Medaille. Sarah Gilles, die noch der U18 angehört, nutze den Ausflug zu den älteren Athleten, um zwei Disziplinen ihres Siebenkampfes zu testen. Im Hochsprung zeigte sie einen sehr guten Sprung und beendete den Wettbewerb mit der Bronzemedaille, während sie mit 27,52 Sekunden über 200 Meter knapp am Podestplatz vorbei ins Ziel kam.
