Lokalsport | 28.11.2016

Handball der Turnerschaft Bendorf 1861/1890 e.V.

TSB ist Derbysieger

Rheinlandliga: TSB I – SV Urmitz 36:28 (16:11)

Die Auslosung des Rheinlandpokal-Halbfinals: Losfee Katrin Freisberg, HVR-Präsidiumsmitglied Paul Schmidt, 2. Vorsitzender der TSB Volker Kersten. Privat

Bendorf. Auch das dritte Heimspiel in Folge konnte die Turnerschaft am Samstag für sich entscheiden. Im Derby gegen den SV Urmitz hatte die Barthel-Truppe von Beginn an den Hut auf und siegte nach 60 mal mehr, mal weniger spannenden Minuten mit 36:28.

Nach der sehr überzeugenden Anfangsphase hatten sich wohl einige Bendorfer Fans auf einen entspannten Abend eingestellt. Durch konsequentes Tempospiel und eine solide stehende Defensive erarbeitete sich die TSB eine 12:3-Führung. Doch dann kam es zum fast schon turnusmäßigen Bruch im Spiel der Gastgeber. Die Turnerschaft wurde unkonzentriert und Urmitz kämpfte sich peu à peu in das schon fast verloren geglaubte Spiel. Über 12:6, 13:8 und 14:11 schmiegte sich der SVU an die Hausherren heran und ließ endlich echtes Derby-Feeling aufkommen. Zum Seitenwechsel behielt Bendorf zumindest einen 16:11-Vorsprung. Im zweiten Durchgang schmolz der Vorsprung kontinuierlich, bis Örms nach 41 Minuten den Anschlusstreffer erzielte (21:20). Würde das Spiel nun kippen?

Die Falken besannen sich glücklicherweise wieder und nahmen erneut Fahrt auf. So brachten David Mohrs (22:20, 43. Minuten) und Marco Lebernegg (23:20, 44. Minute) mit ihren Toren wieder Sicherheit in das Spiel der heimische Sieben. Als dann der Gästespieler Dominik Gaus mit Rot vom Platz flog, ging Urmitz allmählich die Luft aus.

Wenig später war beim 30:23-Treffer durch Lucas Litzmann der Heimsieg verbucht. Das Ende vom Lied: Die Turnerschaft gewinnt das Derby gegen den SV Urmitz mit 36:28.

Besonders erwähnenswert ist die Leistung von Christian Schaub, der sich in der Partie immer besser mit der für ihn ungewohnten halbrechten Position anfreunden und zahlreiche Treffer zum Heimerfolg beisteuern konnte.

Trainer Christoph Barthel war nach dem Spiel nicht vollends überzeugt vom Auftritt seiner Mannschaft: „Aus

meiner Sicht war es ein seltsames Spiel. Nach 12:3 auf 21:20 nach der Halbzeit. Wir haben heute alle Gesichter der Mannschaft gesehen. Ich bin mit unserem Spiel nur teilweise zufrieden. Jetzt freuen wir uns auf die Partie gegen Gösenroth.“ Die TSB hat sich mit diesem Derbysieg nicht nur den dritten Doppelpack in Serie erspielt, vielmehr hat sich Bendorf damit das Topspiel am kommenden Sonntag erarbeitet.

Beim Spiel am Sonntag, 4. Dezember in Rhaunen gegen den Spitzenreiter Gösenroth/Laufersweiler kann sich das Meisterschaftsrennen entscheidend zuspitzen. Anpfiff ist dort um 17 Uhr. Der FANbus zum Spitzenspiel startet bereits um 14 Uhr ab dem Yzeurer Platz.

In der Halbzeitpause wurden auch die Halbfinalbegegnungen für das Rheinlandpokal-Final-Four am 18. Dezember in Sohren (Hunsrück) ausgelost. Losfee Katrin zog folgende Begegnungen:

1. Halbfinale: SG Gösenroth/ Laufersweiler – TV 05 Mülheim,

2. Halbfinale: HSG Mertesdorf/ Ruwertal – TS Bendorf.

Es spielten für Bendorf: Lars Dreidoppel (1), Felix Kersten, Jonas Strüder (4), Lucas Litzmann (5), David Mohrs (5/1), Marco Lebernegg (4/1), Ömer Acar, Christian Schaub (7/1), René Engler (1), Moritz Gutfrucht (9); im Tor: Matthias Kunz, Björn Boinski.

Die Auslosung des Rheinlandpokal-Halbfinals: Losfee Katrin Freisberg, HVR-Präsidiumsmitglied Paul Schmidt, 2. Vorsitzender der TSB Volker Kersten. Privat
TSB ist Derbysieger

Die Auslosung des Rheinlandpokal-Halbfinals: Losfee Katrin Freisberg, HVR-Präsidiumsmitglied Paul Schmidt, 2. Vorsitzender der TSB Volker Kersten. Fotos: Privat

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