Schwerathletikverband Rheinland - Verbandstag in Bad Kreuznach
Thomas Ferdinand bleibt Präsident der Schwerathleten im Rheinland
Verbandspräsident zeigt sich zufrieden mit der Arbeit des Schwerathletikverbandes Rheinland in den vergangenen beiden Jahren
Bad Kreuznach. Thomas Ferdinand aus Girod im Westerwald bleibt Präsident des Schwerathletikverbandes Rheinland. Auf einem Verbandstag in Bad Kreuznach wurde der 57-Jährige, der seit 2014 an der Spitze der Ringer und Kraftdreikämpfer im nördlichen Rheinland-Pfalz steht, für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Auf dem Verbandstag zeigte sich der Verbandspräsident zufrieden mit der Arbeit des Schwerathletikverbandes Rheinland in den vergangenen beiden Jahren. „Wir sind sportlich, wirtschaftlich und organisatorisch gut aufgestellt“, unterstrich Thomas Ferdinand vor den Vereinsvertretern in der Jahnhalle in Bad Kreuznach. Sieben Medaillen hätten die Ringerinnen und Ringer aus dem Rheinland bei Deutschen Meisterschaften seit 2017 gewinnen können. „Leider war kein Meistertitel dabei, aber immerhin konnte mit Martha Frank vom ASV Karthause erstmals in der Geschichte unseres Verbandes eine Sportlerin aus dem Rheinland eine Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft der weiblichen Jugend gewinnen“, freute sich Thomas Ferdinand. Zu dem Edelmetall bei den Ringern kämen außerdem noch zwei Silbermedaillen im Kraftdreikampf, fügte der Verbandsvorsitzende hinzu. Ein Highlight seien im vergangenen Jahr die Offenen Rheinland-Meisterschaften der Frauen und der weiblichen Jugend in Ransbach-Baumbach gewesen. „Hier war die gesamte Ringerinnen-Elite aus Deutschland, aber auch aus Nachbarländern am Start. Und die gute Organisation, bei der Mitglieder aus allen Vereinen des Rheinlands tatkräftig mitgeholfen haben, hat unserem kleinen Verband viel Ansehen eingebracht“, war Thomas Ferdinand überzeugt. Auch darum hofft er, dass es bald wieder ein solches Turnier im Rheinland geben wird. In einer schwierigen Situation sieht der Verbandspräsident den Mannschaftssport im Ringen in Rheinland-Pfalz. „Die vergangene Saison mit gerade mal vier Mannschaften in der Rheinland-Pfalz-Liga, dazu eine konkurrierende Liga, das war kein Ruhmesblatt für uns“, räumte Ferdinand ein. Er hofft, dass in der kommenden Saison wieder eine einheitliche Liga in Rheinland-Pfalz bestehen wird. Und auch die Spannungen innerhalb der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Ringen Rheinland-Pfalz, die im vergangenen Jahr für Diskussionen gesorgt hätten, seien wohl überwunden, meinte der rheinländische Verbandsvorsitzende beim Verbandstag.
Wahlen zum Verbandsvorstand
Kontinuität bestimmte die Wahlen zum Verbandsvorstand. Wiedergewählt wurden die beiden Vizepräsidenten des Schwerathletikverbandes Rheinland, Sonja Stamm (Boden) und Dieter Junker (Uhler), der auch als Pressereferent in seinem Amt bestätigt wurde. Sportreferent Ringen bleibt Jürgen Hoffmann (Illingen), neuer Sportreferent Kraftdreikampf/Kraftsport ist Markus Peifer (Koblenz-Rübenach). Der bisherige Kraftdreikampf-Referent Michael Weyand aus Birkenfeld hatte nicht mehr kandidiert. Als Jugendreferent bestätigt wurde Oliver Eich (Bad Kreuznach), ebenso auch Udo Grieß aus Sessenbach als Frauenreferent. Er siegte in einer Kampfabstimmung gegen Alexander Berioza (Koblenz-Karthause). Wiedergewählt als Schul- und Breitensportreferent wurde Enrico Wahl aus Boden. Eine Kampfabstimmung gab es auch bei der Wahl des Kampfrichter-Referenten. Hier setzte sich der bisherige Amtsinhaber Volker Adam (Idar-Oberstein) gegen Alexander Berioza (Koblenz-Karthause) durch. Als Beisitzer ergänzen wie bisher Walter Pangsy (Koblenz-Metternich), Karl-Heinz Helbing (Bad Kreuznach) und Silke Müller-Maaß (Mittel-/Kirchenbollenbach) den neuen Verbandsvorstand. Neu im Amt sind die beiden Vorsitzenden der Rechtsausschüsse des Schwerathletikverbandes Rheinland, da die bisherigen Vorsitzenden Jörg Römer aus Kirn und Thorsten Kind aus Rümmelsheim nicht mehr antraten. Neuer Vorsitzender der 1. Instanz wurde Fabio Pace aus Bad Kreuznach, Vorsitzender der 2. Instanz wurde Carsten Weber aus Langenlonsheim. Kassenprüfer wurden Marion Pangsy (Koblenz-Metternich) und Katja Schäfer (Koblenz-Rübenach).
Ausblick
Der nächste Verbandstag in zwei Jahren wurde von den Vereinsvertretern an die Region Koblenz vergeben. Hier erklärte sich die WKG Metternich/Rübenach/Boden bereit, die Vereinsvertreterversammlung 2021 auszurichten. Dem 1949 gegründeten Schwerathletikverband Rheinland gehören im nördlichen Rheinland-Pfalz 13 Ringer- und Kraftsportvereine mit knapp 1000 Mitgliedern aus den früheren Regierungsbezirken Koblenz und Trier an.
