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SG OASF/Barweiler – SG Walporzheim 2:2 (0:1)

Tolle Aufholjagd und gemischte Gefühle in Barweiler

Tolle Aufholjagd und
gemischte Gefühle in Barweiler

Sebastian Sesterheim feierte nach 13 Monaten sein Comeback. Foto: privat

27.11.2019 - 12:05

Barweiler . Zum zweiten Spiel der Rückrunde empfing die erste Mannschaft am Sonntagmittag die SG Walporzheim, der man im Hinspiel sang- und klanglos unterlegen hatte. Leider musste Trainer Fabian Hideg auf mehrere Stammspieler verzichten, sodass die Gastgeber stark ersatzgeschwächt waren. Nichtsdestotrotz wollte man weiterhin in Barweiler ungeschlagen bleiben und das Punktekonto erhöhen.

Bereits in der zweiten Spielminute hätte man einen großen Schritt in Richtung dieses Ziels machen können, doch nach einer Freistoßflanke von Christian Lückenbach köpfte Fabian Hideg aus kurzer Distanz genau in die Arme von Gästetorwart Sebastian Stadtfeld.

Kurze Zeit später zog David Weber aus 25 Metern ab und zielte knapp über die Latte. Nach dieser vielversprechenden Anfangsphase verschob sich das Spielgeschehen allerdings leicht in Richtung des von Marcel Ley gehüteten Tores, da die Gastgeber im Ballbesitz zu unsauber agierten und zudem oftmals nicht richtig in die Zweikämpfe kamen.

Die Walporzheimer versuchten immer wieder mit Steilpässen hinter die Abwehrkette ihre extrem schnellen Offensivspieler in Szene zu setzen. In der 20. Minute gingen die Gäste mit dem ersten zu Ende gespielten Angriff in Führung.

Ein Spieler setzte sich im Mittelfeld zu einfach gegen zwei OASF-Akteure durch und schickte anschließend Raphael Muskulus in den Strafraum, der von der Grundlinie scharf auf Emilio Ehlen flankte, der aus kurzer Distanz einschieben konnte. In der Folge verzeichneten beide Seiten jeweils noch eine gute Chance vor der Halbzeit. Kurz vor der Pause spielte Peter Klein an der Strafraumgrenze Denny Naumann frei, welcher aus der Drehung abzog und das Dreiangel und damit den Ausgleich haarscharf verfehlte.

Keine fünf Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, als der Gegner nach dem gleichen Muster wie beim 0:1 den Spielstand erhöhen konnte. Erneut konnte der Steilpass aus dem Zentrum nicht verhindert werden, erneut war man nicht schnell genug, um den Außenspieler an der Hereingabe zu hindern, und erneut war am langen Pfosten kein Verteidiger mitgelaufen, um vor dem dort erneut lauernden Ehlen zu klären, sodass dieser seinen zweiten Treffer erzielen konnte.

Eine Standardsituation brachte die SG OASF/Barweiler dann aber nach einer Stunde zurück in die Partie. Einen Freistoß von Christian Lückenbach verlängerte Fabian Hideg direkt vor das Tor, wo Tim Schmidt goldrichtig stand und per Kopf den Anschlusstreffer erzielte. Nachdem Marcel Ley einen stark geschossenen Freistoß mit einer sehenswerten Parade aus dem Torwarteck fischte, kam die SGW bis zum Schluss zu keiner ernst zu nehmenden Torchance mehr.

Ganz anders die Gastgeber. Zunächst verpasste es Sebastian Sesterheim, sein Comeback nach 13 Monaten mit einem Treffer zu krönen, als er vom Fünfereck über das Tor zielte. In der 83. Minute war es dann David Weber vorbehalten, den verdienten Ausgleich zu erzielen, als der Mittelfeldspieler den Ball von der Strafraumgrenze technisch anspruchsvoll volley ins Netz hämmerte. Dieser Treffer läutete eine äußerst spannende Schlussphase ein, in der die Hausherren drauf und dran waren, das Spiel komplett zu drehen.

Der von Fabian Hideg über rechts steil geschickte Peter Klein brachte sich geschickt in Schussposition, scheiterte aber an einer starken Parade von Stadtfeld, sodass es bei der Punkteteilung blieb.

Fazit: Ähnlich wie im Spiel gegen die SG Ahrtal ließen die Gastgeber einer ordentlichen, aber eben nicht guten ersten eine sehr starke zweite Halbzeit folgen und hatten auch in dieser Partie zum Schluss die Möglichkeit, den Siegtreffer zu erzielen. Gegen die schnellen Offensivkräfte der Walporzheimer tat man sich in der Defensive lange schwer, erhöhte nach dem 1:2 aber merklich den Druck und ließ den Gegner nicht mehr zur Entfaltung kommen, was mit dem 2:2 belohnt wurde.


Vorschau


SV Kripp – SG OASF/Barweiler, Sonntag, 1.Dezember, 14.30 Uhr in Kripp

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juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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