Handball-Verbandsliga Ost
Trainer fand die richtigen Worte
Grün-Weiß Mendig - TV Arzheim 31:24 (11:13)
Mendig. Im Spiel der Handball-Verbandsliga Ost verpassten die Vulkanstädter dem Aufsteiger TV Arzheim einen herben Dämpfer. Die Partie endete zugunsten der Hausherren mit 31:24 (11:13). In der ersten Halbzeit war Trainer Hermi Häring fast an seiner Mannschaft verzweifelt. Es war weder eine Abwehr noch eine Einstellung und erst recht kein Siegeswillen zu erkennen. Die Grün-Weißen ließen die Partie zehn Minuten lang vor sich hinplätschern und gaben beim 6:7 erstmals das Ruder an die Gäste aus Koblenz ab. Zum Glück ging es mit einem 11:13 in die Pause.
In der Kabine fand Trainer Hering offensichtlich die richtigen Worte, denn aus einem Rückstand wurde schnell ein Vorsprung. Christian Weiß glich zum 17:17 aus, Björn Oligschläger brachte seine Mannschaft neun Sekunden später in Führung. Felix Bous legte kurze Zeit später auch noch einen drauf.
Beim Spielstand von 19:17 war für die Vulkanstädter fortan klar, dass das Spiel nicht mehr aus der Hand gegeben wird. Die Konzentration wurde auf die eigene Abwehr gelegt, diese fing viele Bälle ab und konterte schnell mit Tempogegenstößen.
Auch eine Auszeit der Gäste konnte den Lauf der Hausherren nicht mehr stoppen. Tor um Tor brachte den Mendigern am Ende einen 31:24 Sieg ein. Besonders Felix Bous und Salar Issa waren in der zweiten Halbzeit kaum noch zu stoppen. Trainer Häring war am Ende, abgesehen von den ersten 40 Minuten, mit seiner Mannschaft zufrieden und brennt schon auf die nächste Partie.
Es spielten: Bininda, Korb (beide Tor), Dick (9|6), J. Häring (2), Weiler, Issa (5), Oligschläger (3), Schlaus, Weiß (3), Ockenfeld (2), Bous (7).
Vorschau
Zunächst haben die Grün-Weißen wieder ein paar Wochen Zeit, um sich zu regenerieren. Die nächste Verbandsligabegegnung findet erst am Samstag, 5. November, in Bendorf statt. Gespielt wird dort gegen die Rheinlandligareserve der TS Bendorf. Dort konnten die Arzheimer zuletzt zwei Punkte sammeln. Die Chancen für die Mendiger stehen statistisch gesehen also sehr gut.
