Lokalsport | 29.08.2016

Sportfreunde Montabaur Aktiv e. V. - Judo

Training mit Judo-Großmeister

Ernst Elenz und Shiro Yamamoto. privat

Montabaur. „Der war ja ganz freundlich“, meinen Mara und Julian von den Sportfreunden Montabaur aktiv e. V. nach einem besonderen Judotraining, „und hat uns sogar ein Autogramm gegeben!“ freuen sich die beiden Westerwälder Judoschüler nach dem kontrast- und inhaltsreichen Training mit Großmeister Shiro Yamamoto aus Tokio. Und tatsächlich gehört der japanische Meister mit dem 9. Dan zu den ganz Großen des Kodokan: von dort aus entwickelte sich der moderne Judosport in die gesamte Welt, und noch immer ist dies der Mittelpunkt der bekannten fernöstlichen Kampfkunst. „Dabei geht es aber gar nicht nur um die Selbstverteidigung“, erklärt der national und international anerkannter Montabaurer Judoexperte Ernst Elenz (6. Dan): vielmehr bestehe ein wesentliches Ziel des Judosports darin, sowohl den menschlichen Geist als auch den Körper gleichsam zu entwickeln und so den einzelnen Menschen zu einem wichtigen Teil zum Wohle einer ganzen Gesellschaft werden zu lassen. „Ein Ziel unseres Sportes ist es, die eigene Kraft positiv in eine globalpolitische Gemeinschaft einzuspeisen“, erklärt Großmeister Yamamoto seinen Schülerinnen und Schülern. Gemeinsam mit Katada Makoto und Klaus Hanelt (beide 8. Dan) empfing somit ein bewährtes und kompetentes Team im Rahmen der traditionellen Judo-Sommerschule in den Räumlichkeiten des Judoclubs Nieder-Roden rund 130 Judoka aus ganz Deutschland. Am Ende des Trainings war das positive Resümee klar: trotz allen Muskelkaters wird es nächstes Jahr es wieder eine Judo-Sommerschule geben! Für interessierte Wäller startet das Judotraining mit Schulbeginn montags und mittwochs ab 18 Uhr in der alten Kreissporthalle in Montabaur.

Ernst Elenz und Shiro Yamamoto. Foto: privat

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