SV Eintracht Mendig Abt. Tischtennis

Triumpf von besonderer Brisanz

Triumpf von besonderer Brisanz

Mika Korn, bester Spieler des Nachwuchsteams. Foto: M. Schreiber

28.09.2020 - 11:06

Mendig. Mendigs Reserve trat zu ihrem ersten Spiel in der Kreisliga im Lokalderby beim alten Konkurrenten DJK 1920 Ochtendung an. In der Vergangenheit war das Aufeinandertreffen beider Vereine oftmals der besondere Saisonhöhepunkt in höheren Spielklassen und nährte bei aller Fairness eine ausgeprägte Rivalität.

Die Ochtendunger wagen in dieser Saison einen Neuanfang, um an erfolgreichere Zeiten anknüpfen zu können. Dazu bieten sie kampferprobte Haudegen wie Steven Brixius und Kai Knerr im Oberen Paarkreuz auf, setzen in der Mitte mit Michael Wetterauer und Torsten Schweizer auf Erfahrung und ergänzen das Team durch die jungen Hoffnungsträger Jannik Koch und Jan-Hendrik Menges. In ihrem ersten Spiel ging das Konzept perfekt auf, denn sie fegten die Kontrahenten von der DJK Mayen mit 12:0 aus der Halle.

Die Wettkampfstätte war erstaunlich gut besucht und die Zuschauer erwarteten zu Recht eine Partie weit über Kreisliganiveau. Für die Gäste aus Mendig also genug Vorzeichen, diese auf diese Begegnung mit viel Respekt und Kampfeswillen einzustellen. Es überraschte nicht, dass sich das Ochtendunger Spitzenduo Steven Brixius und Kai Knerr gegen die Mendiger Mirko Heuft und Sascha Müller durchsetzte. Ebenso dominant holten in der Mitte Steven Schneider und Niklas Kohlhaas die Punkte für die Mendiger Farben.

Als ein Beispiel für Kampfkraft und Durchsetzungsvermögen erwies sich Philipp Büchel, dessen Erfolg im Entscheidungssatz für den 3:3-Ausgleich nach den Überkreuzvergleichen sorgte. Bei den Begegnungen in den Direktvergleichen wiederholten sich anfangs die Ereignisse. Im 1. Paarkreuz sahnten die Gastgeber die Punkte ab, in der Mitte die Gäste und so stand es 5:5. Erneut musste Philipp Büchel eine besondere Energieleistung aufbieten und belohnte sich und das Team mit einem 11:9 im fünften Satz zum sicheren Remis-Punkt. Schließlich stand nur noch die Partie von Ewald Koch gegen Jan-Hendrik Menges auf dem Tableau. Der Mendiger Anhang sah recht skeptisch auf den Ausgang dieser Partie, hatte doch Ewald Koch lange nicht trainiert und war nur noch selten als Ersatzspieler eingesprungen. Das alles aber interessierte Ewald Koch überhaupt nicht. Er hatte einen Plan und den zog er konsequent durch. So dominierte er seinen Gegner durch trickreiche Aufschläge sowie durch platziertes und druckvolles Vorhandspiel und sorgte zur Freude der Vulkanstädter für den überraschenden Siegpunkt zum 7:5.

Da aller Wahrscheinlichkeit nach diese beiden Mannschafften den Aufsteiger untereinander ausmachen, kommt diesem Erfolg, obwohl schon am Anfang der Saison, eine besondere Bedeutung zu.


Unentschieden in Kempenich


In der 2. Kreisklasse fuhr Mendigs zweites Nachwuchsteam zur TTSG Kempenich/Spessart.

Das erste Spiel der Saison war auch der erste Prüfstein für die jungen Akteure, die in der vorigen Spielzeit noch in der 4. Kreisklasse aufliefen.

Der Verlauf der Begegnung legte offen, dass das Leistungsvermögen im Team ungleich verteilt ist. Auf Position Eins blieb der quirlige und technisch begabte Mika Korn ungeschlagen. Der eher in sich ruhende Dima Jede tat es ihm gleich und siegte in jedem seiner drei Einzel. Dicht an einem Punktgewinn dran war Luca Roth, der zweimal erst im Entscheidungssatz mit 9:11 zu stoppen war. Für den quicklebendigen und ehrgeizigen Felix Korn war es eine Gelegenheit zum Sammeln von Erfahrungen. Als deutlich jüngster Spieler in der Halle zeigte er viel Einsatz und ein Talent, das zu Hoffnungen für die Zukunft Anlass gibt. Die Partie endete 6:6-Unentschieden und stellt einen guten Einstieg in die neue Saison dar.


Training


Nachwuchs: Dienstag und Donnerstag von 17.30 bis 19.15 Uhr.

Erwachsene: Dienstag und Donnerstag von 19.30 bis 22 Uhr.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Mit Panikmache und Drohungen kommt niemand weiter. Diese Berichte sind weder sinnvoll, noch bringen sie etwas.
Jean Seligmann:
Eine Expertengruppe von enommierten Medizinern und Gesundheits-Fachleuten warnt Bund und Länder davor die Bevölkerung mit immer neuen Drohungen darunter einen Lockdown zur Disziplin zwingen zu wollen. Sie fordern einen Kurswechsel. Es überwiege der Eindruck, „dass die Verantwortlichen auf den immergleichen Vorgehensweisen beharren und Maßnahmen sogar noch verstärken, an deren Wirksamkeit und Akzeptanz es aus wissenschaftlicher Sicht größte Zweifel geben muss“. Das führe zur „Abwendung und Flucht in falsche Heilslehren, aber nicht zu einer Verbesserung der Wirksamkeit der vorgeschlagenen bzw. angeordneten Maßnahmen“.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
S. Schmidt:
Ihr "Superhelden", gegen die demokratische USA könnt ihr demonstrieren, aber wo ist eure Stimme für die vielen, Frauen und Männer, die im Namen der Religion im Iran hingerichtet werden? Wo eure Stimme für die, zumeist männlichen, Uiguren, die in chinesischen Lagern (Konzentrationslager) ihr Dasein fristen müssen? Wo für all die Hingerichteten, angeblichen Kollaborateure, im Gazastreifen oder "sonstigen" palästinensischen Gebieten?
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