Lokalsport | 27.08.2019

Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar - Saison 2019/20 - aktuell

TuS Koblenz bleibt Tabellenführer

Minimallisten erreichen das Maximum - TuS Koblenz bleibt weiter ungeschlagen

Zwar scheiterte hier Amodou Abdullei im Abschluss an Alexander Jäger, doch der Koblenzer Angreifer hatte bereits zuvor mit einem Treffer für die Entscheidung gesorgt. Foto: Verena Linder

Koblenz. Die TuS steht weiterhin ganz oben in der Tabelle. Auch nach der Begegnung gegen Arminia Ludwigshafen stehen die Schängel auf dem Ligathron. Aber ein Blick auf die Tabelle zeigt auch, wem das Team diesen Aufschwung zu verdanken hat.

Die Defensive ist aktuell das Prunkstück. Ganze zwei Gegentreffer gab es in den ersten sechs Partien. Garant dafür ist Dieter Paucken, der in den bisherigen Partien mit seinen Glanztaten dafür sorgt, dass sein Team so erfolgreich dasteht. Bei der Offensive besteht noch Abstimmungsbedarf. Im Liga Wert werden die sieben Treffer nur von zwei Clubs unterboten. Dem FC Karbach und eben den Gästen von Arminia Ludwigshafen. Genau hier sah dann auch Hakan Atik den entscheidenden Punkt, der zum Sieg der TuS geführt hatte. „Wenn wir die ein oder andere Situation sauber zu Ende gespielt hätten, dann wäre mehr drin, so gewesen. Insgesamt haben wir uns hier sehr gut, gegen eine sehr robuste Truppe präsentiert“, so der Coach in der Pressekonferenz. Und hier lag der Chef des Südwestligisten auch insgesamt richtig. Die Arminen begannen gut und waren in Anfangsphase sogar besser aufgestellt. Einzig Manko war, das es dem Team nicht gelang, richtig Druck aufzubauen. Die Partie kippte dann mit der ersten Trinkpause. Denn nun übernahm die TuS das Kommando auf dem Rasen und wurde mit dem Führungstreffer nach 36. Minuten belohnt. Und es war ein besonders schön herausgespielter Treffer. Über Eldin Hadzic, Leutrim Kabashi und den auffälligen Leon Gietzen kam die Kugel zu Amodou Abdullei. Der Stürmer ließ sich nicht zweimal bitten und köpfte die Rechtsflanke in die Maschen (36.). Bereits fünf Minuten zuvor hatte Adrian Knop den Führungstreffer auf dem Fuß, traf aber hier nur den Pfosten.

Es folgte die stärkste Phase der TuS bis zur Pause. Mit etwas Glück, Jan Rieder und Knop scheiterten jeweils knapp, hätten die Gastgeber zur Pause deutlicher führen können. So aber blieb es beim knappen Zwischenstand, der aber insgesamt in Halbzeit zwei nie ernsthaft in Gefahr kam. Zwar zeigte sich das Team aus Ludwigshafen stets bemüht, aber insgesamt blieben die Aktionen zu harmlos. „Hätten wir einen Abdullei in unseren Reihen, dann stünden wir heute vielleicht besser dar“, blickte sich Atik ein wenig traurig auf die Koblenzer Offensivabteilung.

Dieser hatte dann in der Schlussphase Pech, dass Rieder, sechs Minuten vor dem Spielende, nur den Pfosten traf. So mussten am Ende bis zur 96. Minute gewartet werden ehe Schiedsrichter Manuel Reichardt die Partie abpfiff und die Koblenzer Fans unter den 963 Zuschauern die Tabellenführung ihrer Schützlinge feiern konnten. Für Anel Dzaka allerdings kein Grund abzuheben. „Der Verein hat noch ganz andere Sorgen als von Meisterschaft oder Aufstieg zu reden. Das ist eine tolle Momentaufnahme aber wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel. Wir sind auf einem guten Weg und hoffen das wir unsere Probleme in ein paar Wochen vielleicht hinter uns haben“.

TuS Koblenz: Paucken, von der Bracke, Schulte-Wissermann, Stahl, Rieder, Hadzic (76. Fuß), Abdullei, Kabashi (69. Richter), Knop (62. Käfferbitz), Gietzen, Waldminghaus.

Vorschau

Endlich ein richtiges Derby werden die alteingesessenen Anhänger der TuS sagen. Seit 45 Jahren gehören die Partien zwischen Eisbachtal und der TuS zu den emotionalsten Spielen der Saison. So hatten am 16. August 1973 allein 8.000 Zuschauer den Weg zum Waldsportplatz Großholbach gefunden.  Vieles ähnelte sich. Die TuS reiste als Tabellenführer in den Westerwald, hatte die beste Abwehr der Liga. Die Gastgeber dagegen standen im Tabellenkeller nur einen Punkt von einem Abstiegsplatz. Es siegten die Jungs vom Deutschen Eck mit 2:1 und verteidigten den Platz an der Sonne. Und genau das ist auch der Wunsch am kommenden Samstag, wenn es erneut zu diesem Rheinlandderby kommt. Und fast hätte dann noch ein Umstand an die Lage vor 45 Jahren erinnert. Damals war der folgende Heimspielgegner die Wormatia aus Worms. Dies war auch in diesem Jahr laut Spielplan zunächst so vorgesehen. Allerdings wurde diese Partie dann ja bekanntlich in den November geschoben. TH

Zwar scheiterte hier Amodou Abdullei im Abschluss an Alexander Jäger, doch der Koblenzer Angreifer hatte bereits zuvor mit einem Treffer für die Entscheidung gesorgt. Foto: Verena Linder

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