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Fußball in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar - Saison 2019/20 - aktuell

TuS Koblenz bleibt ungeschlagen

Schängel kamen nach der Spielpause gegen Gonsenheim und Mainz zu zwei Remis

TuS Koblenz bleibt ungeschlagen

Eine tolle Ballannahme von Michael Stahl, der hier dann in der Folge den Führungstreffer für die TuS markierte. Foto: Mark Dieler

19.08.2019 - 16:48

Koblenz. TuS Koblenz, der Verein ist einzigartig und er bleibt es wohl auch. Auf und neben dem Platz. Auf dem Platz, das zeigt die sportliche Bilanz, schon allein aus der Tatsache das der Club als einziges Team in der Oberliga Südwest bis ungeschlagen blieb. Neben dem Platz weiterhin durch seine Anhänger. Auch weiterhin liegt der Schnitt im vierstelligen Bereich und damit doppelt so hoch wie bei der lokalen Konkurrenz, die aktuell, von der Ligenzugehörigkeit gesehen, besser dasteht. Doch die Freunde der TuS stört dies nicht. Selbst in der D-Klasse hat der Club seine Anhänger. Und die Schar ist so groß, dass auch dort Dauerkarten aufgelegt werden konnten. Die Mannschaft in der Oberliga zahlt aktuell diese Treue mit sportlichen Leistungen zurück und steht in der Liga in der Spitzengruppe der Tabelle. So auch nach den beiden Remis die jüngst erreicht wurden.


TuS Koblenz - SV Gonsenheim 1:1 (0:1)


„Den Punkt haben wir uns verdient“. Zumindest Gonsenheims Trainer Christian Lüllig war nach den neunzig Minuten am Oberwerth zufrieden. Er dürfte damit, sein Team und deren Anhänger mal ausgenommen, zumindest der Einzige gewesen sein, dem das Remis reichte. Den Zuschauern und auch Anel Dzaka dagegen war dieser Punkt zu wenig. Und das obwohl sein Team sogar im Hintertreffen lag.

Dennis Merten hatte nach einer Viertelstunde für die Rheinhessen getroffen und somit eine sehr zähe Spielphase eingeleitet. Die TuS, zwar stets bemüht, fand kein Mittel, um die dich gestaffelte Defensive der Gäste zu knacken. Da musste schon ein Sonntagsschuss von Adrian Knop herhalten, um die 1.085 Zuschauer zu verzücken. Denn auch die mitgereisten Anhänger der Gäste werden nach dem tollen Treffer des Koblenzer Angreifers anerkennend applaudiert haben. Knop hatte den Ball angenommen und von der Strafraumgrenze sich genau den Punkt ausgesucht wo der Ball landen sollte. Der SVG Keeper konnte der Bogenlampe von Knopp nur noch bewundernd hinterherschauen.

Dies war dann nicht nur der Höhepunkt der ersten Halbzeit, sondern unter dem Strich auch der gesamten Partie, denn in Halbzeit zwei fielen keine weiteren Treffer. Auch wenn die Gastgeber, vor allem in der Nachspielzeit, noch zwei durchaus guten Gelegenheiten vorzuweisen hatten. Doch sowohl Stahl per Freistoß als auch Knopp scheiterten hier. So feierte dann am Ende der Gast seinen erkämpften Zähler. Dzaka dagegen hielt sich mit Lob, aber auch Kritik zurück. So bescheinigte er, dass Adrian Knop in seinem ersten Oberligaspiel an Anfang an seine Sache sehr gut gemacht habe, nahm aber auch den unglücklich agierenden Amodou Abdullei in wenig in Schutz. „Er hat sich viele Bälle erkämpft und damit den Gegner gebunden“, bescheinigte er seinem Angreifer eine solide Leistung.

TuS Koblenz: Paucken, von der Bracke, Stahl, Softic (75. Lubaki) Iatrou (72. Schulte-Wissermann), Waldminghaus, Hadzic, Rieder Richter (78. Fuß), Abdullei, Knop.


TSV Schott Mainz - TuS Koblenz 1:1 (0:1)


Mainz. Anel Dzaka war hochzufrieden, als der Schlusspfiff in Mainz ertönte. Zufrieden, weil er vor allem wohl die letzten drei/vier Minuten noch vor Augen hatte, wo die Gastgeber zwei Großchancen liegen gelassen hatten. Dies gab es dann auch bei seinem Statement zu Protokoll. „Beide Seiten hätten am Ende das entscheidende Tor machen können, wobei Mainz am Schluss die besseren Gelegenheiten hatte“, gestand der Chef der Schängel ein. Eine Ansicht, die auch von der anderen Seite geteilt wurde. „Ich denke, dass wir in der Schlussphase dem Sieg sogar ein Stück näher waren“, gab sich auch Sascha Meeth gelöst. Doch der Chef der Mainzer war insgesamt froh, dass ein Zähler bei den Gastgebern gutgeschrieben werden konnte. Zu lange hatten die Schängel im Rhein-Hessen Land geführt.

Ein tolles Tor, das hier Team-Kapitän Michael Stahl nach einer halben Stunde gelungen war. Und auch Belohnung für die TuS, die insgesamt in Halbzeit eins das bessere Team war. Nach durchwachsenem Start hatte sich die Mannschaft immer mehr in die Partie gekämpft.

Ein Zustand, der auch nach dem Wechsel anhielt. Zwar zeigten sich die Gastgeber einsatzfreudig aber richtig gefährlich wurde es nicht. Dies änderte sich erst nach dem Ausgleichstreffer. Hier hatten dann Jannek Ripplinger und Sousa Oelsner zwei Großchancen, die jedoch ungenutzt blieben. So endete die Partie letztendlich mit einem gerechten 1:1.

TuS Koblenz: Paucken, von der Bracke, Stahl, Lubaki, Hadzic, Gietzen, Kabashi (74. Schulte-Wissermann), Waldminghaus (86. Richter), Rieder, Knop (67. Käfferbitz), Abdullei.

TH

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Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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