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Die Fußball-Rheinlandliga im Blick

TuS Mayen klettert aus dem Tabellenkeller

SG 2000 Mülheim und Ahrweiler BC bleiben die engsten Verfolger

14.10.2019 - 08:23

Sinzig. Am zwölften Spieltag der Fußball-Rheinlandliga setzt der FSV Trier-Tarforst nach dem klaren 5:0-Sieg gegen den SV Mehring seinen Marsch aus dem Tabellenkeller fort. Für den TuS Mayen gilt nach dem 4:1-Auswärtssieg in Malberg das Gleiche.

Die SG 2000 Mülheim-Kärlich (3:0) und der Ahrweiler BC (1:0) bleiben nach den Dreier gegen SG Ellscheid beziehungsweise SGE Mendig/Bell mit 26 Punkten weiterhin die engsten Verfolger des Spitzenreiters TSV Emmelshausen, der sich beim Aufsteiger VfB Wissen keine Blöße gab und einen deutlichen 4:0-Sieg landete.

Der ehemals heimstarke Aufsteiger TuS Kirchberg errang mit dem 2:1-Erfolg über die SG Altenkirchen seinen ersten Saison-Heimsieg. Nennenswerte Überraschungen gab es in den restlichen Begegnungen nicht.


Ergebnisse zwölfter Spieltag


FSV Trier-Tarforst – SV Mehring 5:0; SG 2000 Mülheim-Kärlich – SG Ellscheid 3:0; FSV Salmrohr – SG Schneifel-Stadtkyll 1:1; SG 99 Andernach – SG Hochwald Zerf 0:0; SG Malberg – TuS Mayen 1:4; VfB Wissen – TSV Emmelshausen 0:4; TuS Kirchberg – SG Altenkirchen 2:1; Ahrweiler BC – SGE Mendig/Bell 1:0; SV Morbach – SV Windhagen 6:0.


Vorschau


Das Schlagerspiel des dreizehnten Spieltags geht ohne Zweifel auf dem Hunsrück über die Bühne, wo der TSV Emmelshausen am Samstag um 17.30 Uhr den Tabellenzweiten SG 2000 Mülheim empfängt, der seit neun Spielen ungeschlagen ist.

Auf einen Ausrutscher von einem der beiden Kontrahenten wartet der Ahrweiler BC, der am Samstag um 18 Uhr beim Aufsteiger SG Schneifel-Stadtkyll zu Gast ist. Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Der Tabellenletzte SG 99 Andernach würde sich freuen, wenn das Gastspiel am Sonntag um 15 Uhr bei der favorisierten SGE Mendig/Bell diese Weisheit bestätigen würde.

Spannend auch die Frage, ob der TuS Mayen und der FSV Trier-Tarforst den Weg ins Tabellenmittelfeld fortsetzen.


13. Spieltag vom 17. bis 20. Oktober


SG Altenkirchen – VfB Wissen (Donnerstag, 19.30 Uhr); SG Hochwald Zerf – FSV Trier-Tarforst (Samstag, 15 Uhr); TuS Mayen – FSV Salmrohr, TSV Emmelshausen – SG 2000 Mülheim-Kärlich (beide Samstag, 17.30 Uhr); SG Schneifel-Stadtkyll – Ahrweiler BC (Samstag, 18 Uhr); SV Mehring – TuS Kirchberg (Sonntag, 14.30 Uhr); SG Ellscheid – SV Morbach, SGE Mendig/Bell – SG 99 Andernach (beide Sonntag, um 15 Uhr); SV Windhagen – SG Malberg (Sonntag, 15.30 Uhr).

LS

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Kommentare
Siegfried Kowallek:
Da hatten die Landtagsfraktionen von CDU, FDP, SPD und Grünen wegen einer Abwahl des Medienausschussvorsitzenden Joachim Paul von der AfD eine Sondersitzung beantragt, und im Koblenzer Stadtrat wollten die von zwei Ratsmitgliedern der Grünen unterstützten Linken mit dem Antifa-Symbol ein Zeichen gegen Joachim Paul setzen, der ja nicht nur Landtagsabgeordneter, sondern auch Ratsmitglied ist, weil es im Raum ist, er habe für eine rechtsextreme Zeitschrift geschrieben. Optimal wäre es gewesen, hätte man angesichts dieser ja erlaubten Zeichensetzung die AfD allein aus dem Saal gehen lassen. Aber durch das gemeinsame Vorgehen, mit der AfD die Sitzung zu verlassen, solidarisierten sich die lokalen Vertreter der Landtagsparteien CDU und FDP dem Anschein nach mit Joachim Paul, dessen Abwahl als Medienausschussvorsitzenden beide Landtagsfraktionen andererseits wiederum wünschen. Eine überzeugende und widerspruchsfreie klare Kante ihrer Ratsmitglieder im Hinblick auf den Vorwurf rechtsextremer Betätigung Joachim Pauls lässt sich bei den von der AfD insbesondere nach der Wahl in Thüringen gerne als gleichfalls „bürgerlich“ vereinnahmten Parteien so nicht erkennen. Siegfried Kowallek, Neuwied
Walter Müller:
Gut zu wissen, dass sich FDP, CDU und freie Wähler in Koblenz im Zweifel eher hinter Faschisten stellen und Sympathie zeigen. Auch unser Grundgesetz ist antifaschistisch geschrieben - aus gutem Grund. Niemand sollte Faschisten verteidigen!
juergen mueller:
Anstatt zu "Reden" und zu klären, was ja sonst auch immer ausgiebig gemacht wird, steht man auf und geht und zwar gemeinschaftlich Fraktion für Fraktion. Und keiner hat den Arsch in der Hose, wenn er eine solche Reaktion als eine der falschen Wahl ansieht, sitzen zu bleiben. Eine Einigung auf der Basis, Antifa-Symbole für die Dauer der Ratssitzung einfach wieder verschwinden zu lassen, wäre m.E. möglich gewesen.
Stefan Knoll:
Es ist nicht zu fassen, was der SWR in seiner Berichterstattung zu Joachim Paul herausgefunden hat. Paul gehört zum rechten Rand der rechten AfD. Dieser desolate rheinland-pfälzische AfD-Landesvorstand mit Joachim Paul hat die Landespartei schon jetzt enorm geschwächt. Ein Joachim Paul als AfD-Landesvorsitzender würde die Landes-AfD ins politische Niemandsland katapultieren. Hoffentlich wählt der Medienausschuß des Landtags Joachim Paul diese Woche als Vorsitzenden ab.
Antje Schulz:
Wieso war eigentlich Joachim Paul von der AfD nicht auf der Stadtratssitzung in Koblenz anwesend? Die Niederlagenserie des Joachim Paul ist schon beeindruckend. Die katastrophalen AfD-Wahlergebnisse in Koblenz, die Niederlage von Paul bei der versuchten Klage gegen die SPD-Landtagsabgeordnete Köbberling, das gescheiterte Burkiniverbot und jetzt die erhärteten Indizien bei den hervorragenden Recherchen des SWR bei der Frage, ob Joachim Paul Autor einer NPD-Zeitschrift war. Und hierbei stellt sich zudem die Frage: Ist Joachim Paul ein Lügner und hat vor dem Medienausschuß des Landtags die Unwahrheit gesagt? Und zwei weitere Fragen stellen sich: Christiane Christiane und Jens Ahnemüller sind wegen Nichtigkeiten mit Parteiausschlußverfahren (PAV) des AfD-Landesvorstands konfrontiert. Zeigt Uwe Junge jetzt auch konsequentes Handeln und belegt Joachim Paul mit einem PAV? Und werden die Mitglieder wirklich Joachim Paul im November zum AfD-Landesvorsitzenden wählen? Das wäre erschreckend.
juergen mueller:
Herr Zwiernik. Was Ihre Partei sich bei dieser Aktion gedacht hat,weiß ich nicht. Vor allem nicht,ob Sie und Ihre Fraktionskollegen/innen darüber informiert sind,dass sich die Antifa-Bewegung mittlerweile anders positioniert hat,nämlich,indem sie sich z.B.antisemitischer Klischees,der Bildersprache aktueller Rechtsextremen und gewaltsamer Aktionsformen bedient und befürwortet. Wenn das von Ihrer Grünen-Partei befürwortet u.akzeptiert wird,sind Sie in der falschen Partei. Bevor man eine solche,m.E. für eine Ratssitzung unpassende Aktion startet (es gibt andere Möglichkeiten) sollte man schon seinen Denkapparat auf "grün" schalten u.nicht auf "rot".
juergen mueller:
Dieses Verhalten angeblicher "Volksvertreter" zeigt nur eines auf:"Nichts ist wichtiger als das eigene Ego in trockene Tücher zu betten und sich in Selbstmitleid zu baden, dass es überhaupt jemand gewagt hat, sie mit einer Aktion zu konfrontieren, mit der sie offensichtlich ganz einfach überfordert waren". Damit haben sich die gewollt überforderten und jeglicher Redekunst beraubten "Abwesenden" keinen Gefallen getan. Die für die Zukunft erdachte Lösung einer Änderung der Geschäftsordnung ist nur das erbärmliche Produkt politischer Hilflosigkeit auf eine Konfrontation mit einer Situation, auf die man nicht vorbereitet, nicht im Vorfeld informiert wurde. Diese Selbstentlarvung war überfällig, da sie aufgezeigt hat, was gewisse Volksvertreter unter einer demokratischen Verantwortung verstehen ... wenn es sie kalt erwischt.
Uwe Klasen:
"Er appellierte an die Fraktionen des Stadtrates sich zu beraten, wie solches Verhalten künftig vermieden werden kann." ---- Das tragen und zeigen solch "Verfassungsfeindlicher" Symbole (hier: Antifa-Devotionalien) ganz einfach Unterlassen!
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