Fußballverband Rheinland übergab beim E-Jugend-Hallencup in Mayen diese stolze Summe
Über 18.000 Euro für den guten Zweck
Die Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe mit Sitz in Bonn darf sich über eine große Spende freuen
Mayen. Über 18.000 Euro sind vor dem Finalturnier des E-Jugend-Hallenfußball-Cups in Mayen an die Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe und deren Vertreter Wilfried Schüller aus Königswinter übergeben worden. Allein knapp über 15.000 Euro steuerte die JSG ISLEK aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm bei. In Eigeninitiative und unterstützt von örtlichen Gremien und dortigen Geschäftsleuten hatten die jungen Fußballer der Jugendspielgemeinschaft diesen überwältigenden Betrag gesammelt. „Als ich diese Summe zum ersten Mal gehört habe, hat es mich fast vom Sockel gehauen“, erklärte Schüller. „Das ist echt der Hammer.“
Der Fußballverband Rheinland (FVR) steuerte knapp 3000 Euro bei, die durch den FVR-Vizepräsidenten Karlheinz Doerschel, zugleich Vorsitzender des Fußballkreises Hunsrück-Mosel, den Besitzer wechselten. Hinzu kamen kleinere Spenden, beispielsweise von der Stadt Mayen und von der Jugendabteilung der TuS Koblenz. Der Nachwuchs vom Deutschen Eck durfte sich beim Finalturnier, das in der Realschulhalle und in der Burghalle ausgetragen wurde, die Siegprämie von 500 Euro einstecken und den Pokal mit an Rhein und Mosel nehmen. Im Endspiel gab es einen knappen 2:1-Erfolg über den SV Eintracht Trier. Ab 11.15 Uhr spielten hier die besten 20 Mannschaften aus den zahlreichen Qualifikationsturnieren um den Titel des Verbandssiegers. Der SV Rheinland Mayen als Ausrichter sorgte für einen reibungslosen Ablauf.
In der Vergangenheit haben bereits zahlreiche Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes Jugendturniere zugunsten der Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe ausgerichtet. Mannschaften, Vereine, Fußballkreise, Fußballverbände und Sponsoren setzen sich bei den Veranstaltungen mit Sammlungen und Benefiz-Aktionen für krebskranke Kinder ein. Seit 2002 sind hierdurch bereits rund 900.000 Euro für den guten Zweck zusammengekommen, hiervon allein 72.800 Euro im Fußballverband Rheinland.
Die Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe setzt sich für die Erforschung und Bekämpfung von Krebserkrankungen im Kindesalter ein. Die rechtsfähige Stiftung mit Sitz in Bonn ist eine Tochterorganisation der Deutschen Krebshilfe und wurde am 28. Juni 1996 gegründet. Die Stiftungsaufsicht hat die Bezirksregierung Köln. „Vier von fünf betroffenen Kindern können heutzutage geheilt werden“, unterstrich Schüller die Wichtigkeit der Spenden, die beispielsweise für die Diagnostik und die Forschung benötigt werden.
FVR-Vizepräsident Karlheinz Doerschel (Zweiter von rechts) hatte einen Scheck über knapp 3000 Euro für Winfried Schüller (rechts) mitgebracht.
Auch die sechs in Mayen anwesenden Schiedsrichter waren im Dienst der guten Sache.
Bei der Vorstellung wussten die E-Junioren der TuS Koblenz noch nicht, dass sie die Halle später als Sieger verlassen würden.
