Lokalsport | 24.04.2023

HV Vallendar war bei der heimstarken SG Saulheim zu Gast

„Unentschieden geht absolut in Ordnung“

Am Samstag empfängt der HVV die HSG Nahe-Glan

Die Vallendarer Löwen traten am vergangenen Samstag bei der heimstarken SG Saulheim an und wollten nach dem Heimsieg gegen die VTZ Saarpfalz nun auch wieder in der Ferne punkten. Foto: privat

Vallendar. Die Vallendarer Löwen traten am vergangenen Samstag bei der heimstarken SG Saulheim an und wollten nach dem Heimsieg gegen die VTZ Saarpfalz nun auch wieder in der Ferne punkten.

Die Jungs vom HVV starteten hochkonzentriert und gingen vor allem in der Deckung körperlich und clever zu Werke. Kalani Schmidt bescherte per Siebenmeter in der 11. Minute die 2:4-Führung, was der Saulheimer Trainer als Anlass zu seiner ersten Auszeit nahm. Danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel und sorgten besonders durch den erfahrenen Mathias Konrad immer wieder für Torgefahr. Die Waldgenbach-Sieben vergab im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit einige hochprozentige Chancen, sodass sich die SGS in der 24. Minute auf 9:6 absetzen konnte. Bis zur Halbzeit konnte man dann aber zweimal in Überzahl agieren und nutze diese Phasen auch konsequent. Der gut aufgelegte Linksaußen Daniel Schüller bescherte mit der Pausensirene den 10:10-Ausgleich, sodass die zweite Halbzeit viel Spannung versprach.

Die Gastgeber kamen etwas besser aus der Pause und gingen in der 38. Minute mit 15:13 in Führung. Dies lag auch daran, dass die Vallendarer Löwen sich zu viele leichte Fehler leisteten, die mit schnellen Gegentoren bestraft wurden. Trainer Veit Waldgenbach nahm eine Auszeit und formierte seine Mannschaft neu. Die Ansprache zeigte auch seine Wirkung. Im Angriff fand man immer wieder gute Lösungen und im Abwehrverbund kämpfte man unermüdlich, sodass man in der 46. Minute durch den Treffer von Dominik Stein wieder die Führung übernahm. Der eingewechselte Schlussmann Marcel Schenk parierte einige Bälle und verhalf seiner Mannschaft so zu einem Zwei-Tore-Vorsprung in der 52. Minute. Mehrfach hatte man in der Schlussphase dann die Möglichkeit sich entscheidend abzusetzen, verpasste es aber den Sack zuzumachen, sodass sich die Gastgeber nochmal aufbäumten und zwei Minuten vor dem Ende zum 23:23 ausglichen. Im darauffolgenden Angriff taten sich die Vallendarer Löwen schwer eine klare Torchance herauszuspielen und sahen sich einem Zeitspiel gegenüber. Mit dem letzten Pass nahm sich Kai Lißmann ein Herz und versenkte den Ball eine Minute vor Schluss zur Führung. Die Saulheimer Handballer hatten so mit dem letzten Angriff die Möglichkeit auszugleichen, doch die Löwen-Deckung kämpfte um jeden Meter und offenbarte keine Lücken. Folgerichtig zeigten die Unparteiischen passives Spiel an und Mathias Konrad nahm sich beim letzten Pass den Ball. Nach einem Foulspiel erhielt Kalani Schmidt elf Sekunden vor Schluss eine fragliche Zeitstrafe, sodass das Zeitspiel aufgehoben wurde. Der erfahrene Konrad war es dann auch, der einem Siebenmeter herausholte. Der treffsichere Darren Weber trat nach Ablauf der Spielzeit an. Marcel Schenk ahnte die Ecke, war sogar am Ball dran, aber konnte den Einschlag nicht verhindern, sodass sich die Mannschaften mit einem 24:24-Ausgleich trennten.

Stimmen zum Spiel

Trainer Veit Waldgenbach: „Das Unentschieden geht absolut in Ordnung. Wir haben in einem engen Spiel einfach zu viele Chancen liegen lassen und so haben sich die Gastgeber den Punkt hart erkämpft, mit dem wir aber leben können.“

Es spielten für den HVV: Lorenz, Schenk (beide im Tor), Lohner, Schmidt (4), Stein (1), Ramaj, Schröder (6), Buch, Schüller (6), Lißmann (6), Wheaton, Corcilius, Fischer(1).

Die Vallendarer Löwen traten am vergangenen Samstag bei der heimstarken SG Saulheim an und wollten nach dem Heimsieg gegen die VTZ Saarpfalz nun auch wieder in der Ferne punkten. Foto: privat

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