Lokalsport | 11.04.2025

Simone Busch kämpft sich durch turbulentes Zandvoort-Wochenende

Unfallpech und Premieren-Stress

Simone Busch in ihrem Reynard Formel Ford 2000 in Zandvoort. Foto: Dieter Wildenberg HMR

Mayen/Zandvoort. Die junge Rennfahrerin Simone Busch aus Hardert, die auch in dieser Saison unter Bewerbung des AC Mayen startet, feierte am vergangenen Wochenende ihren Einstand in der renommierten Histo-Cup-Serie HMR. Auf dem traditionsreichen Kurs im niederländischen Zandvoort gingen bei bestem Wetter 40 Fahrerinnen und Fahrer aus sieben Nationen an den Start – ein beeindruckendes internationales Teilnehmerfeld, das die Herausforderung deutlich machte.

„Mein erstes Zeittraining begann etwas gehemmt, da es mehrmals unterbrochen wurde“, resümierte Busch. „Zudem kannte ich meine neuen Mitstreiter noch nicht gut – ich musste erst einschätzen, wie schnell sie sind und wie sie fahren.“ Trotz dieser Umstände erreichte sie Startplatz 21 für das erste Rennen – ein Ergebnis, das sie selbst als ausbaufähig empfand.

Das Rennen nahm dann jedoch ein abruptes Ende: Bereits in der ersten Runde wurde Simone Busch unverschuldet in einen Unfall verwickelt. Beim Anbremsen auf eine Schikane fuhr ein Konkurrent vor ihr Fahrzeug. Die Kollision führte zum Dreher und einem heftigen Einschlag in die Leitplanke – ein erheblicher Schaden, der das Budget stark belastet. Dennoch schaffte es ihr Team mit viel Einsatz, das Fahrzeug bis in den späten Abend zu reparieren – trotz der geltenden Motorenruhe ab 18 Uhr, die keine Probefahrten mehr zuließ.

Im zweiten Qualifying am nächsten Morgen zeigte sich dann, dass die Lenkung nach dem Unfall nicht einwandfrei funktionierte. „Ich habe schnell gemerkt, dass sich die Lenkung anders anfühlte als am Vortag. Daher bin ich auf Nummer sicher gegangen und habe das Training vorzeitig abgebrochen, um wenigstens eine gezeitete Runde zu haben.“ Das Team stellte später fest, dass die Lenkung tatsächlich beschädigt war – sie wurde vor dem zweiten Rennen vollständig ersetzt.

Doch auch Rennen 2 brachte wenig Glück: Schon in der Einführungsrunde kam es zwei Reihen vor Busch zu einer Kollision, die Fahrzeugteile auf der Strecke hinterließ und zur ersten Safety-Car-Phase führte. Nach der Freigabe folgte in der ersten Kurve direkt der nächste Unfall – erneut musste das Safety Car ausrücken. Durch das geschickte Ausnutzen der Situation konnte sich Busch bis auf Rang 17 vorarbeiten, doch kurz darauf brach die Rennleitung das Rennen mit roter Flagge endgültig ab.

Trotz der Rückschläge zieht Simone Busch ein motiviertes Fazit: „In der HMR wird mit härteren Bandagen gefahren, als ich es bisher gewohnt war. Aber ich finde den Zusammenhalt unter den Teams beeindruckend – die Stimmung war trotz allem richtig gut. Ich freue mich schon auf mein nächstes Rennen in Spa!“

Pressemitteilung

AC 1927 Mayen e.V.

 Foto: Dieter Wildenberg HMR

Foto: Dieter Wildenberg HMR

 Foto: Färber-Motorsport

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Simone Busch in ihrem Reynard Formel Ford 2000 in Zandvoort. Foto: Dieter Wildenberg HMR

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