Mitgliederentwicklung beim SV Wachtberg würde zusätzliche Mannschaften ermöglichen

Verein sucht dringend Trainer

Nachwuchskicker des SV Wachtberg haben erste Spiele der neuen Saison absolviert

Verein sucht dringend Trainer

Die U13 (D-Junioren) des SV Wachtberg, trainiert von Marvin Fongphaiboon – eins der beiden Teams, bei denen eine zweite Mannschaft gemeldet werden könnte, wenn ein zusätzlicher Trainer zur Verfügung stünde. Foto: privat.

22.09.2020 - 16:50

Wachtberg. Das erste Meisterschaftswochenende der Juniorinnen und Junioren ist absolviert. Die Teams des SV Wachtberg konnten dabei schon das ein oder andere Erfolgserlebnis sammeln, sowohl die U17 (B-Junioren) als auch die U13 (D-Junioren) fuhren direkt die ersten Siege ein. Beide Mannschaften drehten dabei Rückstände zur Halbzeit noch um.

Die von Engin Misir und Vanessa Krämer trainierte U17 gewann gegen Rot-Weiß Merl mit 3:1, die U13 mit Trainer Marvin Fongphaiboon schlug Preußen Bonn mit 3:2. Weniger erfolgreich war die U11, die es direkt am ersten Spieltag mit dem Gruppenfavoriten SC Rheinbach zu tun bekam. Nach einer kämpferisch tollen ersten Halbzeit lag das Team von Maximilian Engels und Lukas Roos nur mit 0:2 hinten, doch mit nachlassender Kraft konnten die Gäste ihre Überlegenheit ausspielen. Am Ende stand ein 0:10, das dennoch Hoffnung für die kommenden Spiele macht. Für die neugebildeten U17-Juniorinnen hieß der erste Gegner BSV Roleber. Da Hans Sarholz auch auf viele Mädchen der U15-Jahrgänge bauen muss, war er nach dem Spiel mit dem Auftreten „seiner“ jungen Damen voll zufrieden – Endstand 0:6.

Deutlich knapper fiel das Ergebnis der U13-Juniorinnen aus. Das Trainergespann Frank Sanné und Christian Görtz sahen eine 2:3-Niederlage ihres Teams bei den Sportfreunden Ippendorf. Außerdem traten die U9 (gegen den SV Niederbachem) und die U8 (beim FC Godesberg) in den Fairplay-Ligen der F-Junioren an. Entsprechend der Kreisvorgaben werden hier keine Ergebnisse veröffentlicht.


TrainerInnen dringend gesucht


Derzeit hat der SV Wachtberg acht Mannschaften im Junioren-/Juniorinnenspielbetrieb gemeldet. Während der Saisonvorbereitung kamen aber in einigen Teams Neuzugänge hinzu, sodass jetzt Nachmeldungen möglich wären – doch es gibt ein Problem: Zu wenig TrainerInnen.

Vorstandsmitgliede Helmut Born lobt das Team hinter den Teams: „Unsere Trainerinnen und Trainer machen jede Woche einen hervorragenden Job, dies zeigt der Zuwachs an Spielerinnen und Spielern seit der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs.“ Doch die Grenze des Zumutbaren kann schnell überschritten werden. Jugendleiter Marcel Bachem dazu: „Vor allem bei den D- und E-Junioren, also der U13 und U11, haben wir zurzeit eigentlich zu viele Spieler für eine Mannschaft.“ Abhilfe würde einzig das Bilden eines zweiten Teams schaffen, doch dafür braucht es Trainer. „Wenn sich einer oder mehreren finden, die hier mit einsteigen, können wir sofort eine U12 und eine U10 nachmelden und weiter Spieler aufnehmen.“ Bachem selbst ist seit dreizehn Jahren als Jugendtrainer für den SVW tätig und kennt die Tücken dieser Aufgabe: „Es kostet Zeit, nicht nur die Trainings- und Spielzeit, sondern auch die Vor- und Nachbereitung der Trainingseinheiten. Dazu die Organisation von Testspielen und Turnierteilnahmen. Am besten funktioniert das in einem Team.“ Beispielhaft sei die Konstellation bei der U17. Neben dem Trainergespann Engin Misir und Vanessa Krämer kümmert sich Inna Grasmück um alles neben dem Platz. „So nimmt man den Trainern viel ab, sodass diese sich auf die Arbeit auf dem Platz konzentrieren können.“ Dieses Modell strebt der SVW für alle Mannschaften an. Einen Aufnahmestopp gibt es derzeit für keinen Jahrgang, egal ob Junge oder Mädchen. Jugendleiter Marcel Bachem: „Zunächst darf jedes Mädchen und jeder Junge gerne zur Probe in unseren Mannschaften trainieren. Wir arbeiten daran, die offenen Trainerpositionen kurzfristig zu besetzen und so für Spielmöglichkeiten zu sorgen.“ Für die Zukunft wünschen sich die Verantwortlichen vom SVW vor allem eins. Fußball-Abteilungsleiter Bernd Knauf: „Jedes Kind, dass bei uns Fußball spielen möchte, soll auch die Gelegenheit dazu bekommen.“ Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, braucht es Ausdauer, Fleiß und viele Menschen, denen die Stars von morgen am Herzen liegen.


Offene Trainerpositionen beim SV Wachtberg


• TrainerIn U13/U12 mit Spielverantwortung für die nachzumeldende U12

• TrainerIn U11/U10 mit Spielverantwortung für die nachzumeldende U11

• TrainerIn U9/U8 mit Spielverantwortung für einen der Jahrgänge

• Co-TrainerInnen und BetreuerInnen in vielen Jahrgängen

Ansprechpartner für TrainerInnen und SpielerInnen ist Jugendleiter Marcel Bachem, Tel. (01 63) 2 99 07 09 oder per E-Mail (jugendleiter@sv-wachtberg.de).

Pressemitteilung SV Wachtberg

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Kommentare
Patrick Baum:
Damit der berufslose Andreas Bleck wieder für die AfD in den Bundestag einzieht, müßte die AfD in Rheinland-Pfalz bei der nächsten Bundestagswahl mindestens sieben Prozent erreichen. Das ist momentan doch sehr unwahrscheinlich. Der Listenplatz drei ist eben doch kein sicherer Platz für Herrn Bleck.
juergen mueller:
Chapeau Frau Friedrich.
Peter Schwarz:
Das wurde auch Zeit. Wie kann ein Vorbestrafter weiterhin seine Beamtenbezüge erhalten. Durch seine Machenschaften und die Schließung des Neubaus haben viele Mitarbeiter, darunter auch ich und meine Frau, ihre Arbeit verloren. Unsere Verluste von der Zeit müsste der Herr Exminister ebenfalls ausgleichen. Aber die Herren haben auch ohne Ihre Bezüge genug beiseite geschafft. Er müsste, so wie ich, mit 650€ Rente auskommen.
Gabriele Friedrich:
Das ist auch richtig so. Davon abgesehen, sollte Deutschland erkennen, das wir diese Hundertschaften von Beamten gar nicht mehr zahlen können. 3,7 x so hohe Pensionen wie ein schwer arbeitender Mensch bekommt, ist auch eine Unverschämtheit. Genau wie die Schweiz es vorgemacht hat, plädiere ich für die Abschaffung des Beamtentums. Unkündbare Beamte- wo man hinsieht und vieles liegt im Verborgenen. Beamte haften für Fehler auch nicht, genau wie Ärzte und Politiker. Auch Lehrer sollten nicht verbeamtet werden, sondern genau wie jeder Angestellte nach Leistung bezahlt und beurteilt werden. Nur die wichtigsten Posten sollten mit Beamten besetzt sein. Der neue Unsinn, das Beamte erst ab 30 J. in die Sozialkassen zahlen sollen, das kann man auch rückwirkend machen. Diese Gruppe hat bisher am wenigsten für die Bevölkerung getan. Die Ermessensgrenze wird auch nach Sympathie eingesetzt und ist nur 1 cm von der Willkür entfernt. Mir persönlich stinkt das ganz gewaltig.

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