Lokalsport | 18.10.2022

Frikadelli Racing

Versöhnlicher Saisonabschluss für im Michelin Le Mans Cup

Das Frikadelli Team. Foto: Frikadelli Racing

Barweiler. Beim Saisonfinale des Michelin Le Mans Cup in Portimao hat das Frikadelli Racing Team den elften Gesamtrang belegt. Dank einer guten Strategie konnten sich Klaus Abbelen und Felipe Laser in einem chaotischen Rennen vom 25. Startplatz aus erfolgreich nach vorne kämpfen. Am kommenden Wochenende geht es für die Mannschhaft aus Barweiler bereits mit dem vorletzten Lauf zur Nürburgring Langstrecken-Serie weiter.

„Unser Ziel war es zum Saisonabschluss des Michelin Le Mans Cup noch einmal ein versöhnliches Ergebnis einzufahren. Mit dem elften Gesamtrang haben wir dies auch geschafft, obwohl es nach den Eindrücken aus dem Qualifying noch nicht danach aussah. Im Rennen waren wir jedoch zur Stelle und haben vor allem auch das richtige Timing für den Boxenstopp erwischt, wodurch wir letztlich weit nach vorne gespült worden sind“, erklärt Teamchef Klaus Abbelen, der das Rennen vom 25. Startplatz aus in Angriff nahm und unversehrt durch die hektische Anfangsphase kam.

Aufgrund eines heftigen Unfalls im Vorderfeld war die Rennleitung bereits nach 13 Minuten gezwungen, das Rennen mit der roten Flagge zu unterbrechen. Zu diesem Zeitpunkt fand sich Abbelen mit dem #30 Ligier JS P320 auf der 24. Position wieder, von der er auch den Restart für die festgesetzte Restfahrzeit von 32 Minuten aufnehmen sollte. Während viele Teams bereits nach der ersten Runde für den Fahrerwechsel die Box aufsuchten, absolvierte Abbelen vor der Cockpitübergabe auf Felipe Laser noch einen weiteren Umlauf auf der Strecke, ehe er seinerseits zum Stopp hineinkam. Dank dieser goldrichtigen Entscheidung rückte der #30 Ligier JS P320 auf den 12. Rang nach vorne. In der verbleibenden Renndauer konnte sich Laser dann noch um einen weiteren Platz verbessern und überquerte den Zielstrich letztlich auf dem elften Gesamtrang.

„Der Michelin Le Mans Cup hat auch in diesem Jahr wieder sehr viel Spaß gemacht. Von Station zu Station haben wir immer weiter dazugelernt und konnten unsere Performance stetig steigern, Höhepunkt war dabei unser zehnter Gesamtrang in Monza. Ob wir 2023 wieder hier an den Start gehen werden, wird sich in der Winterpause entscheiden. Die Serie kommt sicherlich in die nähere Auswahl, wobei wir dann mit noch mehr Testkilometern dauerhaft die Top-10 anstreben würden“, so Abbelen weiter.

Sein Teamkollege Felipe Laser ergänzt: „Das Ergebnis in Portimao war sicherlich in Ordnung, wobei es schade war, dass wir die Punkteränge am Ende ganz knapp verpasst haben. Wir sind zwar dicht dran gewesen an den Top-10, aber in der Kürze der Zeit war leider kein Vorbeikommen mehr möglich. Im zweiten Stint waren wir das fünftschnellste Auto im Feld, weshalb bei etwas mehr Restfahrzeit noch einiges mehr möglich gewesen wäre. Insgesamt kann ich mich für die LMP3-Saison bei Klaus und der gesamten Frikadelli Racing Mannschaft nur bedanken. Ich denke, dass wir zusammen den nächsten Schritt vollzogen und über die Saison hinweg sehr viel gelernt haben. Sicherlich gibt es noch einiges zu tun, aber sollte es 2023 im Michelin Le Mans Cup weitergehen, können wir auf dieser guten Basis weiter aufbauen.“

Nächste Station: Achter Lauf zur Nürburgring Langstrecken-Serie

Der nächste Renneinsatz für Frikadelli Racing folgt bereits am kommenden Wochenende im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie. Nachdem Klaus Abbelen und „Jules“ mit ihrem ersten Saisonsieg beim letzten NLS-Rennen den dritten Platz in der AM-Fahrermeisterschaft der Porsche Endurance Trophy Nürburgring erobert haben, möchten sie diesen nunmehr verteidigen. Gemeinsam mit Felipe Laser wechseln sie sich wieder wie gewohnt auf dem #111 Porsche 992 GT3 Cup ab. Das Qualifying findet am Samstag, 22. Oktober von 8.30 bis 10 Uhr statt, ab 12 Uhr erfolgt dann der Startschuss ins vierstündige Rennen.

Pressemitteilung

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Das Frikadelli Team. Foto: Frikadelli Racing

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