Lokalsport | 07.09.2021

Fußball-Bezirksliga Mitte

Viele verpasste Gelegenheiten

TuS Oberwinter – SG Liebshausen 0:0

Oberwinter. Im Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga Mitte trennten sich der TuS Oberwinter und die SG Liebshausen/Mörschbach/Argenthal mit einem leistungsgerechten 0:0. Liebshausen bleibt mit zehn Punkten Tabellenführer, auf Rang zwei und drei folgen die punktgleichen Teams aus Immendorf und Oberwinter.

„Die Begegnung war taktisch geprägt, aber keinesfalls langweilig für die Zuschauer“, meinte TuS-Coach Cornel Hirt. In der Tat erlebten die 180 Zuschauer auf der Bandorfer Höhe eine Spitzenpartie auf hohem Niveau, die nie Langweile aufkommen ließ. Keine Tore, dafür aber zahlreiche Torchancen auf beiden Seiten. Die Hirt-Truppe dominierte zunächst den Spielverlauf und besaß die ersten beiden Einschussmöglichkeiten durch Musa Mumini, der sich zweimal im Eins-gegen-Eins-Duell gegen den Gästetorwart Leon Roth nicht durchsetzen konnte. Aber auch die Liebshausener hatten die Möglichkeit in Front zu gehen, als Michael Schlicht (23.) und Maurice Volkweis (35.) nur knapp das TuS-Gehäuse verfehlten.

Auch im zweiten Durchgang versteckten sich beide Mannschaften nicht und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Hier waren es die TuS-Angreifer Thomas Enke (60.) und Jan-Philipp Kadiata (66.), die an SG-Keeper Roth scheiterten. Im Gegenzug entschärfte TuS-Schlussmann Niklas Fachinger einen Schuss von Schlicht (70.). Kurz danach verfehlte Volkweis in günstiger Position den einheimischen Kasten nur knapp. Den traurigen Höhepunkt der fairen Partie erlebten die Zuschauer in der 79. Minute, als der Schiedsrichter Leonard Reiff dem TuS-Torjäger Enke wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot zeigte. Der überforderte Reiff hatte Enke bereits in der ersten Halbzeit wegen einem vermeintlichen Foulspiel die gelbe Karte gezeigt. Auch die zweite gelbe Karte war eine harte Entscheidung. „Ein sehr strenger Platzweis, da muss man in beiden Fällen nicht „Gelb“ zeigen,“, hatte der Liebshausener Trainer Sven Stoffel Verständnis für die Verärgerung der Platzherren. In Überzahl kamen die Hunsrücker noch zu zwei Einschussmöglichkeiten. Zuerst parierte Fachinger einen Freistoß von Dominik Kunz. Kurz darauf hatte Simon Peifer Pech mit einem Lattentreffer. Der Platzverweis hatte die Gastgeber trotzdem nicht beeindruckt, die weiterhin energisch Paroli boten und noch eine Großchance besaßen, die aber Kadiata knapp vergab.

„Ich bin sehr zufrieden mit dieser Mannschaftsleistung. Wir haben uns auf jeden Fall weiterentwickelt mit diesem Spiel. Das kann man nicht immer vom Ergebnis abhängig machen. Beide Mannschaften haben guten Fußball gezeigt und können mit diesem Unentschieden leben“, resümierte TuS-Coach Hirt nach dem Abpfiff. Im Lager der Gäste war Trainer Stoffel ebenfalls zufrieden. „Den Punkt nehmen wir mit, wir sind nicht so großkotzig und meckern nach einem 0:0 in Oberwinter. In den 90 Minuten lag immer ein Tor in der Luft“, so der Liebshausener Übungsleiter Stoffel.

Vorschau: Die nächste Begegnung geht für den TuS Oberwinter am Samstag um 17 Uhr bei der SG Viertäler Oberwesel über die Bühne.

TuS Oberwinter: Fachinger, Koll, Hausmann, Groß (69. Wiest), Mumini (88. Spahn), Münch, Kardiala (90+2 Gemein), Kunzika, Enke, Manneh, Ehlen.

Schiedsrichter: Leonard Reiff (St. Sebastian).

Zuschauer: 180.

Tore: keine.

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot gegen Thomas Enke (79., TuS Oberwinter) wegen wiederholten Foulspiels. LS

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