Lokalsport | 06.06.2018

Achte Auflage des StrongmanRun

Volksfeststimmung am Nürburgring

Stimmungsvoll bereiteten sich die Athleten bei der Countdown-Show in der Startaufstellung auf das Rennen vor.

Nürburg. Dreck, Schlamm und eiskaltes Wasser, das sind seit Jahren die Zutaten, die Tausende von Extremsportler beim StrongmanRun am Nürburgring in ihren Bann zieht. Anders als beim ehemaligen Nürburgring-Lauf, wo die Laufstrecke über das 20,8 Kilometer lange Asphaltband der Nordschleife führte, galt es für die Teilnehmer des Fisherman‘s Friend StrongmanRun, zwei Mal zwölf Laufkilometer im Bereich des Grand-Prix-Kurses, gespickt mit 40 Hindernissen von der Heuballenwand über die Riesenwasserrutschen bis hin zu eiskalten Wasserbecken und Schlammbädern zu bewältigen. Die Sportler, denen die Gesamtdistanz von zwei Runden dann doch zu extrem erschien, konnten über die Distanz von einer Runde mit 20 Hindernissen ihren Sieger küren.

Auch wenn nach dem Erfolg der ersten Auflage des StrongmanRun auf dem Nürburgring mit über 13.000 angemeldeten Teilnehmern in diesem Jahr ein deutlicher Rückgang der Starterzahlen zu verzeichnen war, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Bei viel Musik und guter Laune nahmen nach Angaben des Veranstalters fast 10.000 Läufer und Läuferinnen die Herausforderung bei hochsommerlichem Eifel-Wetter an.

Nachdem eine Liveband die Stimmung bei den Teilnehmern in der Startaufstellung zum Siedepunkt gebracht hatte, fiel um 13 Uhr der Startschuss und entließ die Läufer, begleitet von einem Feuerwerk, in ihr sportliches Abenteuer. Hoch motiviert, bunt gekleidet und voller Adrenalin gingen die Athleten dabei in ihren zum Teil untypischen Sportbekleidungen, vom Biene-Maja-Outfit über das eines Neandertalers bis hin zum Indianer auf die 24 Kilometer lange Strecke.

Die bewältigte der Südafrikaner Armin Botha in 1:54:38 Stunden am schnellsten. Dahinter folgte Thomas Wittwer, der nach 1:59:18 das Ziel erreichte. Ralf Ulmer belegte den dritten Platz mit einer Zeit von 2:01:32. Susanne Kraus beeindruckte mit einer unglaublichen Zeit von 2:14:17 und sicherte sich bei den Frauen den Sieg über die Gesamtdistanz. Die schnellste Frau nach Susanne Kraus war Sarah Kraft mit einer Zeit von 2:28:51. Drittplatzierte wurde Bianca Hartman. Sie lief nach 2:43:45 ins Ziel ein.

Auf der Zwölf-Kilometer-Strecke siegte Robin Siegel mit einer Zeit von 57:08 Minuten vor Marc Prins mit 58:01 Minuten. Pascal Weiner wurde in 1:02:52 Stunden Dritter. In der Damenwertung erreichte Joana Fries nach 1:12:18 das Ziel, gefolgt von Sarah Keller, die 1:17:02 benötigte. Susanne Widera landete mit einer Zeit von 1:25:03 auf dem dritten Platz. Nach dem Lauf ist vor dem Lauf: So öffnete der Veranstalter bereits am selben Tag sein Internetportal für die Anmeldung zur neunten Auflage des StrongmanRun, die am 5. Mai 2019 auf dem Nürburgring stattfinden wird. BURG

Bei Temperaturen von über 25 Grad sorgte die Rutschpartie ins kühle Nass für eine kräftige Abkühlung.

Bei Temperaturen von über 25 Grad sorgte die Rutschpartie ins kühle Nass für eine kräftige Abkühlung. Foto: PETER BURGGRAF

Rückenschwimmen hieß das neuste Hindernis, das die Teilnehmer bewältigen mussten.BURG

Rückenschwimmen hieß das neuste Hindernis, das die Teilnehmer bewältigen mussten.Fotos: BURG Foto: PETER BURGGRAF

Mit einem Feuerwerk beim Start schickten die Organisatoren die Akteure in das Rennen.

Mit einem Feuerwerk beim Start schickten die Organisatoren die Akteure in das Rennen. Foto: PETER BURGGRAF

Stimmungsvoll bereiteten sich die Athleten bei der Countdown-Show in der Startaufstellung auf das Rennen vor. Foto: PETER BURGGRAF

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