Lokalsport | 25.06.2019

Lauftreff TV Urbar - Frank Hardt beim Mozart 100 Ultralauf

Was Mozart noch nicht wusste ...

Mozart 100 zählt als Lauf zum Ultra Trail World Cup, einer Serie von 20 Ultrarennen rund um den Globus

Fraggle beim Downhill durch eine der Schluchten im Salzburger Land. Foto: privat

Salzburg/Österreich. Was Wolfgang Amadeus damals noch nicht wusste ..., dass es einmal einen Ultralauf geben würde, der den Namen Mozart 100 trägt und dessen Start sich in seiner Heimatstadt Salzburg am Fuße der Festung Hohensalzburg befinden würde. Unlängst war es wieder soweit für den Mozart 100 Ultralauf. Ein Rennen über 112 km mit 5.100 Höhenmeter und in diesem Jahr zählte der Lauf auch zum Ultra Trail World Cup, einer Serie von 20 Ultrarennen rund um den Globus. Durch diesen Umstand trafen sich einige der Besten an diesem Wochenende und standen an der Startlinie auf dem Kapitelplatz. Und mittendrin auch Frank Hardt vom Lauftreff TV Urbar.

Der Ultralauf bei Hitze und Gewitter

Nach dem Start ging es ca. sechs km an der Salzach entlang, bevor die Läufer grob in Richtung Hof und Fuchlsee abbogen. Dieser Teil der Strecke war nicht besonders anspruchsvoll. Das sollte sich später noch ändern. Nach 31 km war Frank mehr als 40 min seinem Zeitplan voraus. Auf dem nächsten Abschnitt zum Wolfgangsee wurde das Gelände schon deutlich kupierter und es wurde wärmer. Nach dem VP bei 47 km folgte der erste richtige Anstieg auf den Schafberg. Der anschließende Downhill auf dieser 16 km Schleife führte die Teilnehmer wieder an die Ufer vom Wolfgangsee nach St. Gilden. Zu diesem Zeitpunkt machten Temperaturen um die 30 Grad vielen Läufern zu schaffen und einige schieden an dieser Stelle aus dem Rennen aus. Der nun folgende Anstieg auf das mit 1.500 m hohe Zwölferhorn wurde durch die Hitze nicht einfacher. Über dem Gipfel zog sich ein Gewitter zusammen. Noch vorher erreichte Frank den höchsten Punkt und war auf dem Trail zurück zum Fuchlsee. Nach einem ordentlichen Regenguss und etwas Hagel war der VP bei 80 km passiert. Die restlichen 32 km mit rund 1.400 HM sollten kein Problem darstellen. Natürlich lief es nicht mehr so schnell wie zu Beginn, aber eine gute Renn-Einteilung machte es möglich, noch auf andere Läufer aufzuschließen. Mit dem Nockstein wartete jedoch noch eine harte Nuss ca. 12 km vor dem Ziel auf die Läufer. Der Downhill erwies sich schwieriger als erwartet. Die Dunkelheit und der technische Grad ließen Frank ein wenig auf die Bremse treten. Am Ende folgte der Trail noch ein paar steilen Holzstufen, um dann die Läufer wieder in die Stadt Salzburg zu spucken. Jetzt waren es nur noch drei km bis zum Ziel, für das sich der Veranstalter noch eine kleine Hürde ausgedacht hatte. Die Läufer mussten noch über Salzburgs Hausberg, den Kapuzinerberg. Nach einer zu diesem Zeitpunkt unzähligen Anzahl von Treppenstufen hoch und runter, befanden sich die Teilnehmer auf der Zielgeraden. Nach 20:02 Stunden stand für Frank einem Finish nichts mehr im Wege. Es war ein grandioser Lauf durch das Salzburger Land mit einer guten Organisation.

Eines ist jedoch sicher: Mozart oder für seine Freunde auch Wolle, wäre das Ding nie gelaufen..!!!

Fraggle beim Downhill durch eine der Schluchten im Salzburger Land. Foto: privat

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