Lokalsport | 24.02.2016

Tischtennis TuWi Adenau

Weichen gestellt, der Showdown rückt näher

Weichen gestellt, der Showdown rückt näher

Adenau. Nach einer genialen Hinrunde ist den Tischtennis-Cracks des TuWi Adenau der Rückrundenstart und somit die Begrüßung des neuen Sportjahrs ebenfalls so souverän geglückt wie zuvor die Verabschiedung des alten. Nach ungefährdeten 9:1- (gegen TTG Kalenborn/Altenahr), 9:2- (gegen TTC Kripp) und 9:3-Erfolgen (gegen TTC Karla II) liegt der TuWi weiter auf Meisterschaftskurs. Ungeschlagen steht man mit 24:0 Punkten an der Tabellenspitze, gefolgt vom TTC Karla dem Ärgsten Verfolger mit zur Zeit 24:2 Punkten, die ein Spiel mehr absolviert haben. Zum großen Showdown zwischen den beiden Mannschaften wird es am Samstag, 12. März, um 18 Uhr in Karla kommen. Insbesondere Kevin Lopez (22 Einzelsiege in Serie) zeigt bisher eine tolle Leistung. Gefolgt von Routinier Josef Berens (18:4), Fabian Berens (17:1), Dirk Drengwitz (11:3) und Mike Prämassing (7:2). Ernst Friedrich steht leider verletzungsbedingt in der Rückrunde bisher noch nicht zur Verfügung, sodass Jürgen Löhr und Manuel Sicken zum Einsatz kamen. Manuel Sicken, einer der guten Nachwuchsspieler aus den Reihen der TuWi-Jugendlichen, schlug sich bisher sehr achtbar und zeigte gute Leistungen. Ein Transfercoup zur Rückrunde gelang Abteilungsleiter Dirk Drengwitz mit der Verpflichtung des ehemaligen Oberligaspieler und Spieler des TuWi Adenau Markus Koll der dem TuWi hilft, den Aufstieg zu ermöglichen. Die Truppe um Mannschaftsführer Josef Berens, weiß allerdings genau, dass im Sport alles passieren kann und gerade der Routinier, der in seiner nun mehr fast vierzig Jahre währenden, beispiellosen Karriere alle Höhen und Tiefen des Sports erlebt hat, mahnt immer wieder vor zu viel Selbstsicherheit.

Gerade dann, wenn die gegnerischen Mannschaften bereits vor dem Spiel fragen, ob sie schon zur Meisterschaft gratulieren sollen und sich selbst als David, die TuWi-Fraktion als Goliath zu inszenieren versuchen, wird deutlich, dass eben auch ein immenser Druck mit der hohen Erwartungshaltung verbunden ist. „Jedes Spiel muss erst mal gespielt werden!“ Es ist also wichtig, zu bedenken, dass all die Erfolge nicht selbstverständlich sind, nicht einfach so vom Himmel fallen, sondern in zahlreichen Trainingseinheiten erarbeitet werden müssen.

Bereits am Samstag, 27. Februar, um 19 Uhr erwartet der TuWi Adenau in der Sporthalle des Erich-Klausener-Gymnasiums mit der TTG Kottenheim/Bell II einen nicht zu unterschätzenden Konkurrenten und würde sich hierbei über die Unterstützung des ein oder anderen Zuschauers freuen.

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