Lokalsport | 03.06.2025

Weltweit größte Kart-Slalom-Veranstaltung am Nürburgring

Florian Rauhe. Fotos: RNVISIONS.de - Ralf Neumann

Adenau. Zum zweiten Mal in Folge wurde während der ADAC-24-h-Nürburgring-Qualifiers 2025 eine Kart-Slalom-Veranstaltung in Kooperation des ADAC Nordrhein und des ADAC Mittelrhein auf dem ehemaligen Hubschrauberlandeplatz durchgeführt. Bei zum Teil widrigen Wetterbedingungen mit Sonnenschein, Wind, leichtem und starkem Regen fanden am 24./25. Mai 2025 die 24-h-Rennen-Qualifiers statt.

Zwei identische Strecken auf zwei unterschiedlichen Elektro-Slalomkarts (Mach 1 Cratos-H von Hetschel Mach1 und SMS revo SL von sms engineering) mit bis zu 70 Teilnehmern pro Altersklasse forderten den Motorsportnachwuchs heraus. Die drei Veranstalter, MSC Adenau e. V., MSC Neviges-Tönisheide e. V. und AMC Ingelheim e. V. planten, organisierten und führten am vergangenen Wochenende diese zwei Veranstaltungen im Rahmen ihrer ADAC Nordrhein und Mittelrhein eKartslalom-Meisterschaften durch.

300 Kart-Kids starteten im Rahmenprogramm dieser Großveranstaltung und machten dies zur größten Jugend-Kart-Slalom-Veranstaltung der Welt. Gefahren wurde am Samstag von 08:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr in den Klassen K3, K4 und K5. Am Sonntag von 08:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr in den Altersklassen K1 und K2.

Nachdem am Freitagmorgen 2400 m Schnur auf dem alten Hubschrauberlandeplatz in 5 x 5 Meter Quadrate gespannt wurde, damit beide Parcours gleich aufgebaut werden konnten, war ab Mittag das Aufstellen der Pylonen angesagt. Weitere Vorbereitungen folgten für den Beginn der Veranstaltung am Samstagmorgen.

Pünktlich um 07:00 Uhr standen die ersten Teilnehmer mit ihren Eltern am Nennbüro, um sich anzumelden. Kurz darauf ging es auch schon los, die Strecken durften begangen werden. Letzte Vorbereitungen wurden getroffen und die eSlalomKarts mit den Akkus bestückt.

Kurz vor dem Start wurde noch der letzte Sicherheitscheck, einige sagen „warmfahren“, durchgeführt. Dann fuhr die #101 um 08:00 Uhr auf dem Mach1-Cratos-H-Parcours und die #336 auf dem SMS-Solution-Parcours als erster Starter bei kühlen Temperaturen, aber trockener Strecke in den jeweiligen Trainingslauf. Der 1. Wertungslauf folgte und so gingen 59 Kids im Alter von 12–13 Jahren an den Start. Dabei waren auch 4 Adenauer Devil’s Diner Kart-Slalom-Fahrer, die zeigten, was sie draufhaben. Mit der Startnummer #343 fuhr Samuel Puhl als bester Adenauer der AK3 auf Platz 16. Auf dem SMS-Solution-Parcours konnte #309 - Luke Schwarz zeigen, was in ihm steckt. Dabei fuhr er auf einen souveränen 10. Platz von 59 Teilnehmern. Gegen Mittag, noch immer trocken, gingen die 62 AK4-Fahrer ins Rennen. Auch hier starteten 4 Adenauer Kart-Slalom-Fahrer ihre Runden, dabei der Favorit der roten Devil’s-Diner-Crew, Florian Rauhe. Bereits in den letzten Veranstaltungen der ADAC-Kart-Slalom-Mittelrhein-Meisterschaft fuhr er von Sieg zu Sieg und hatte sich mit seinem Trainer Wolfgang Jun Großes vorgenommen. Alle hielten den Atem an, als er mit der #432 die schnellste Zeit im Training in den Asphalt brannte. Nun hieß es, diese Zeit fehlerfrei zu bestätigen. Mit einer fehlerfreien Zeit von 37,680 Sekunden zog er auf Platz 1. Nach dem 2. Wertungslauf, der ihm auch fehlerfrei gelang, festigte er seinen Vorsprung und konnte beruhigt zum zweiten Parcours gehen, um dort im SMS-Solution-eSlalomkart zu zeigen, wie er damit zurechtkommt. Leider fing es langsam an zu nieseln, was zu einem leichten, gleichmäßigen Regen überging. Die Bedingungen wurden nicht besser. Trotzdem schaffte er schnelle und fehlerfreie Wertungsläufe.

Am Ende fuhr er den Sieg auf dem Mach1-eSlalomkart mit 1,04 Sekunden Vorsprung nach Hause. Somit festigte er seinen 1. Platz in der Meisterschaft der Region A und feierte seinen 9. Sieg in Folge bei Meisterschaftsläufen. In der Trophy-Wertung, den Ergebnissen aus beiden Kart-Slalom-Veranstaltungen an diesem Tag, schaffte er einen 4. Platz.

Sein Teamkollege Florian Mayer mit der #420 holte sich durch zwei fehlerfreie, schnelle Runden einen sicheren 7. Platz im Mach 1 Cratos-H. Am Nachmittag zeigte der Nürburgring seine regnerische Seite zum Start der AK5. Aber die Fahrer des Devil’s Diner Jugend Kart Slalom Team des MSC Adenau kannten diese Regenfahrten zur Genüge aus den zahlreichen Trainings beim Glas Stenz in Adenau und nutzten diesen Vorteil, um gute Platzierungen zu erreichen. Durch seine angemessene, dennoch schnelle und fehlerfreie Fahrweise schaffte #512 - Marek Jagus einen 4. Platz und #424 - Natalie Wengler einen 5. Platz. So ging der erste Tag sehr feucht, aber erfolgreich zu Ende.

Am Sonntagmorgen starteten die 10- bis 11-Jährigen in der AK 2, in der wohl am stärksten vertretenen Altersklasse mit 68 Teilnehmern. Zum Glück hielt das Wetter und es blieb bis auf ein paar vereinzelte Regenschauer so weit trocken. Dies nutzte #209 - Luise Schwarz aus und fuhr mit zwei megaschnellen, fehlerfreien Wertungsläufen im Mach1 Cratos-H auf Platz 4 und im revo SL auf Platz 5. Im Gesamtergebnis schnitt Luise mit dem 3. Platz der Trophy als beste Adenauer-Fahrerin der Veranstaltung ab. Mit zunehmend besserem Wetter kamen die jüngsten Fahrer der AK 1 ab Mittag auf die Strecke und zeigten, was sie immer wieder trainiert und geübt hatten. Für Adenau gingen 4 Nachwuchsfahrer an den Start. Obwohl eine Pylone nicht stehenbleiben wollte, schaffte #127 - Jonas Bohrer mit 2 Strafsekunden und zwei megaschnellen Zeiten einen Sieg in der AK1 auf dem Mach1-Parcours. In der Trophy-Wertung erreichte er einen souveränen 5. Platz.

Durch diese vorderen Platzierungen konnte sich der MSC Adenau in der Mannschaftswertung vor dem MSC Neviges-Tönisheide e. V. und dem MSC Heiligenhaus e. V. auf Platz 1 und mit der 2.Mannschaft auf Platz 4 behaupten.

Tolle Pokale und Nürburgring-Medaillen von „Novotny Pokale“, bereitgestellt, brachten trotz kaltem und feuchtem Wetter alle Kinderaugen zum Strahlen. Dieses Event, als größte Kart-Slalom-Veranstaltung mit 300 Teilnehmern, die es je gegeben hat, wird allen in einzigartiger und aufsehenerregender Erinnerung bleiben und in Zukunft ihresgleichen suchen! Lediglich das typische Eifel-Wetter ließ etwas zu wünschen übrig, war irgendwie aber trotzdem passend - so wie alles andere auch an diesem Wochenende.

Luise Schwarz.

Luise Schwarz.

Jonas Bohrer.

Jonas Bohrer.

Florian Rauhe. Fotos: RNVISIONS.de - Ralf Neumann

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