SV Rheinbreitbach - Tischtennis
Windhagen im Pokal ohne Chance
2. und 3. Mannschaft mit Niederlagen
Rheinbreitbach. Pokalspiele im Tischtennis hatten in den letzten Jahren für den SV Rheinbreitbach immer eine eher untergeordnete Bedeutung. Diesmal war es jedoch anders. Denn gleich in der ersten Runde konnten die Rheinbreitbacher eine Mannschaft aufbieten, die an alte Rheinlandlandliga-Zeiten erinnerte. Mit Alexander Lorbeck hat nämlich ein Akteur den Weg zurück zum SVR gefunden, der es in den vergangenen Jahren immerhin bis in die Oberliga geschafft hat. Zusammen mit Horst Baermann und Niels Assenmacher gelang dem Trio dann auch gegen überforderte Windhagener ein glatter 4:0 Erfolg.
„Mir hat es richtig Spaß gemacht, mit meinen alten Mitstreitern mal wieder an der Platte zu stehen“, resümierte Lorbeck nach dem Spiel, das allerdings für die bevorstehenden Aufgaben kein echter Gratmesser ist. Dies umso mehr, da die Windhagener mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft die Reise antreten mussten. „Wir werden auf jeden Fall versuchen, im Pokal so weit es geht zu kommen“, so der SVR-Rückkehrer, der zwar aus beruflichen Gründen nicht mehr im Rheinbreitbacher Umfeld wohnt, für das Spiel „aber gern eine lange Autofahrt in Kauf genommen“ hat.
Ob die Qualifikation für den Pokal auf Rheinlandebene gelingt, dürfte auch davon abhängen, wie schnell sich das Lazarett der Rheinbreitbacher wieder lichtet. Während Martin Jünger wohl noch längere Zeit ausfallen wird, konnte immerhin Horst Baermann wieder mitwirken. Wie wichtig Baermann für die Mannschaft ist, zeigte sich insbesondere im letzten Kreisliga-Punktspiel gegen Asbach, wo er in den Einzeln einmal mehr ungeschlagen blieb und damit wichtige Punkte zum letztendlich in dieser Höhe nicht erwarteten 9:3-Auswärtserfolg beisteuern konnte. Für SVR-Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke „ein enorm wichtiger Sieg, denn bei einer Niederlage wären wir erst einmal ins untere Tabellendrittel gerutscht“. Die weiteren Punkte für Rheinbreitbach holten Klaus Riddering/Reinhard Ahlke im Doppel sowie in den Einzeln Niels Assenmacher (2), Arne Beines (2), Ahlke (1) und Riddering (1).
Weniger gut läuft es zurzeit für Rheinbreitbachs Zweite. Nach der 8:3-Niederlage in Leubsdorf muss der Aufsteiger in der 2. Kreisklasse aufpassen, nicht gleich in den Abstiegsstrudel zu geraten. „Immerhin haben wir bislang nur gegen die ganz dicken Brocken gespielt“, so Mannschaftskapitänin Heidi Wunner, die in der nächsten Begegnung an eigenen Platten gegen Gladbach allerdings schon so etwas wie ein „Schlüsselspiel“ sieht.
Erwartungsgemäß ohne Chance war die dritte Mannschaft in der 3. Kreisklasse gegen den Aufstiegsfavoriten aus Maischeid. Ohne den weiter verletzten Benny Ohlert waren David Hoberg, Patrick Knopp, Paul Knopp und Paul Ahlke ohne Chance und unterlagen klar mit 0:8.
Toll schlägt sich bislang die neuformierte Jugendmannschaft in der Herbstrunde der 2. Kreisklasse. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherten sich Florian Förster, Gabriel Steege, Melina Ohlbrück und Tim Niklas Heidkamp zuletzt gegen Maischeid einen 8:5 Erfolg und kletterten damit ins untere Mittelfeld der Tabelle.
