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Fußball-Kreisliga A Hunsrück/Mosel

„Wir zählen auf die Unterstützung unserer treuen Fans“

Interview mit Trainer Christoph Reinisch von der SG Bremm

„Wir zählen auf die
Unterstützung unserer treuen Fans“

SG-Coach Christoph Reinisch. Foto: LS

07.03.2018 - 12:08

Bremm. Am Sonntag geht es nach der Winterpause in der Fußball-Kreisliga A Hunsrück wieder los. Die SG Bremm erwartet zum Auftakt am Sonntag, 11. März um 14.45 Uhr den Aufsteiger SSV Boppard. BLICK aktuell unterhielt sich im Vorfeld mit dem Bremmer Trainer Christoph Reinisch.

BLICK aktuell: Tabellenplatz vier, haben Sie das vor Saisonbeginn erwartet?

Christoph Reinisch: Wir wollten den starken vierten Platz der Vorsaison bestätigen! Das war meine Zielvorgabe, mit der ich den Ehrgeiz meiner Spieler zusätzlich ankurbeln wollte. Dies ist offenbar gelungen, da meine Elf derzeit auf diesem Platz steht. Da die SG Neuerkirch/Biebern bei einem Spiel mehr punktgleich auf dem auf dem dritten Tabellenrang rangiert, können wir mit einem Sieg mit dem noch ausstehenden Nachholspiel in Emmelshausen mit den Hunsrückern die Plätze tauschen. Natürlich müssen wir auch Woche für Woche den Vorsprung auf die Verfolger verteidigen. Insbesondere unserem Auftaktgegner SV Boppard traue ich noch einiges zu. Der starke Aufsteiger kam nach einigen unnötigen Punktverlusten zu Saisonbeginn immer stärker in Fahrt.

BLICK aktuell: Wie würden Sie die Stärken der Mannschaft bezeichnen?

Christoph Reinsch: Meine Arbeit lebt von ehrlicher Arbeit, Einsatzwille und vom Mannschaftskollektiv. So ist es nicht verwunderlich, dass wieder zahlreiche Spiele erst in der zweiten Hälfte oder gar in der Nachspielzeit entschieden werden konnten.

BLICK aktuell: Gilt es Schwächen abzustellen?

Christoph Reinisch: Meine Elf war immer anfällig, wenn gleichzeitig mehrere Stammkräfte ausfielen. Mit Neuzugang Christian Franzen und den jetzt spielberechtigten fünf A-Junioren werden wir Ausfälle künftig viel besser kompensieren können.

BLICK aktuell: Wie ist die Vorbereitungsphase verlaufen?

Christoph Reinisch: Trotz widrigster Bedingungen durch wochenlang gefrorene Trainingsplätze und zahlreicher Personalausfälle aufgrund der heftigen Grippewelle, ist bei uns keine Einheit ausgefallen. Im Gegenteil: Sobald sich die Gelegenheit ergeben hat, einen freien Hallenplatz zu ergattern, haben wir hier alle denkbaren Möglichkeiten ausgeschöpft. Ich muss hier der Mannschaft ein Riesenkompliment aussprechen, da alle Spieler an einem Trainingsstrang gezogen und sich auch bei deutlichen Minusgraden bei den Laufeinheiten mächtig reingehangen haben!

BLICK aktuell: Welche Erkenntnisse ergaben die Testspiele?

Christoph Reinisch: Da wir nicht ein Testspiel mit nur annähernd der kompletten Mannschaft absolvieren konnten, haben die Niederlagen keine Rolle gespielt. Wichtig war, dass wir überhaupt spielen konnten. Unabhängig von den Ergebnissen, haben die Testspiele natürlich zahlreiche Erkenntnisse ergeben, die im Training nicht möglich sind. Daher haben wir auch kein Spiel kurzfristig abgesagt, auch wenn wir mehrfach die personelle Schmerzgrenze überschreiten mussten. Umso erstaunlicher war aus diesem Grund das 3:3-Remis bei der Bezirksligaspitzenmannschaft SG Müden/Moselkern.

BLICK aktuell: Gab es Neuzugänge? Gab es Abgänge?

Christoph Reinisch: Neuzugang Christian Franzen von der Spvgg Cochem, der in Vorrunde aufgrund einer Verletzung noch nicht spielen konnte, hat bereits in den Vorbereitungsspielen gezeigt, welch enorme Verstärkung er ist. Mit ihm stoßen die A-Junioren Rainer Zenz, Julian Justen, Jan Goldschmidt, Maximilian Scherrer und Felix Treis zur Mannschaft. Ich werde den Nachwuchsspielern in Absprache mit dem Trainerteam der A-Junioren bereits in der Rückrunde die Gelegenheit geben, erste Erfahrungen in der Kreisliga A zu sammeln. Ich traue den Jungs den Sprung in die 1. Mannschaft zu. Das sind blendende Aussichten für die kommende Saison. Ansonsten gab es keine Veränderungen im Kader.

BLICK aktuell: Mit welchen Erwartungen gehen Sie in das Restprogramm?

Christoph Reinisch: Meine Elf peilt den dritten Tabellenplatz an. Ebenso möchten wir zur Stelle sein, falls das Führungsduo aus Hausbay und Cochem eine Schwächephase zeigen sollte.

BLICK aktuell: Zu guter Letzt noch einen Blick auf die Heimpartie gegen den auswärtsstarken SSV Boppard, der auf fremden Terrain bisher nur eine Niederlage bezog. Bremm ist mit nur einer Niederlage zuhause auch eine feste Größe. Vierter gegen Fünfter. Eine äußerst interessante Partie. Auch für Sie?

Christoph Reinisch: Boppard ist kein normaler Aufsteiger, und ist nach kurzen Anlaufschwierigkeiten immer besser in Fahrt gekommen. So ist es auch kein Zufall, dass Boppard als einzige Mannschaft beim Spitzenreiter Hausbay-Pfalzfeld gewonnen hat. Aus diesem Grund erwarte ich eine ganz enge und im Kampf um Platz drei richtungsweisende Auftaktbegegnung. Mit einem Sieg können wir unseren hartnäckigsten Verfolger erheblich auf Distanz halten.

Womöglich wird es genauso spannend wie im Hinspiel, wo wir einen 2:1 landeten. Wie immer zähle ich auf die Unterstützung unserer treuen Fans, die nach der langen Winterpause sicherlich besonders heiß auf das Verfolgerduell sein werden.

LS

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J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
Michael Daum:
CDU fordert...so so. Wer fordert, sollte eigentlich auch bezahlen. Das hat man hier auch mit überreichlich viel Steuergeld der Bürger (nicht der CDU) getan. Erst das Objekt überteuert kaufen, dann für viel Geld abreißen und sich dann zum Fototermin aufbauen. So einfach geht Poltik. Aber wenn man einen Goldesel namens Bürger hat, dann ist das ja alles kein Problem. Dann noch ein Brunnen auf der Verkehrsinsel? Möchte mal wissen, wie der bei diesem Verkehr nach 2-3 Jahren aussieht. Wahrscheinlich genau so wie die vor Jahren "begrünten" Überquerungshilfen, von denen heute nur noch der Schotter übrig ist. Aber schöner Schein ist ja ohnehin das, was die Stadt am besten kann.
Uwe Klasen :
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