Lokalsport | 20.06.2017

Oliver Bungert glänzt mit persönlicher Bestzeit im Kraichgau

Zufriedenheit im Land der 1000 Hügel

DJK-Triathlet mit hervorragenden Ergebnis beim Ironman 70.3

Verdiente Abkühlung für Oli Bungert. privat

Kempenich. In der Vorbereitung zu seinem Ironman in Klagenfurt wollte Oli Bungert seine Form das erste Mal in dieser Saison über die Mitteldistanz im Kraichgau, dem Land der 1000 Hügel, testen.

Dieser Triathlon über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen ist deutschlandweit eine der bestbesetzten Mittel-Distanzen.

Insbesondere die Radstrecke mit vielen kleinen Hügeln fordert den Athleten alles ab. Das Schwimmen findet hierbei im Hardtsee statt, wobei die Altersklassen-Athleten im sogenannten „Rolling-Start“ das Schwimmen beginnen, um das Feld zu entzerren und das Windschattenverbot auf der Radstrecke zu unterstützen.

Aufgrund der sommerlichen Außentemperaturen befürchteten die Athleten das sogenannte „Neopren-Verbot“ und auch Olli Bungert war froh, dass die Wassertemperatur am Wettkampftag mit knapp 21° ausreichend war, um die Schwimmhilfe (Neopren) zu erlauben. So konnte er einiges an Kräften sparen und die Auftaktdisziplin in unter 35 Minuten bewältigen.

Somit hatte er in der Auftaktdisziplin nicht allzu viel Zeit verloren und konnte seine Aufholjagd starten. Er machte auf seiner Zeitfahrmaschine auch ordentlich „Druck“ und flog förmlich über die 90 Kilometer Radstrecke, welche mit vielen kleinen und „fiesen“ Anstiegen gespickt war.

Selbst ein kleines „fahrtechnisches Missgeschick“, welches Oli in einen Vorgarten neben der Strecke beförderte, hielt ihn nicht davon ab, mit Höchstgeschwindigkeit den Parcours zu bewältigen und er erreichte trotz eines leichten Schaltungsdefekts nach lediglich 2:37 Stunden, was einem fast 35 km/h-Schnitt entspricht, die zweite Wechselzone. Im Eiltempo wechselte er nun die Laufschuhe und kämpfte sich auf dem Drei-Runden-Kurs in der zunehmenden Hitze von weit jenseits der 30 Grad Platz um Platz nach vorne.

Durch seine Erfahrungen auf langen Strecken, seiner klugen Renneinteilung und sehr guter Verpflegung auf der Laufstrecke, konnte Oli Bungert nochmals einige Plätze gutmachen. Er schaffte es sogar, sein Renntempo bis zum Schluss „konstant hochzuhalten“ und erreichte mit sensationellen 1:30 Stunden über den Halbmarathon ein hervorragendes Ergebnis. Oli überquerte die „Finish-Line“ nach lediglich 4:47 Stunden. Dies bedeutete für den Kempenicher einen hervorragenden 18. Platz in seiner Altersklasse (AK 30-34) und eine neue persönliche Bestzeit im Kraichgau.

Die Fahrt ins „Land der 1000 Hügel“ hatte sich somit für Oli Bungert mehr als gelohnt und der Formtest war mit tollen Leistungen in allen drei Disziplinen bestanden.

Oli wird nun weiter an seiner Form für den Ironman/Klagenfurt feilen. Die DJK-Triathlon-Abteilung drückt ihm hierzu alle Daumen und beglückwünscht ihn zu dem tollen Ergebnis.

Verdiente Abkühlung für Oli Bungert. Foto: privat

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