Lokalsport | 07.03.2022

Fußball-Rheinlandliga, 21. Spieltag

Zwei Vereine in der Zuschauerrolle

Spiel des TuS Mayen gegen Zerf wurde wegen Corona ebenso abgesagt
wie die Partie der SG Eintracht Mendig/Bell in Kirchberg

Die Zwangspause passte der SG Eintracht Mendig/Bell (rechts Brice Braquin) nach dem 4:3 (3:1) gegen den FSV Trier-Tarforst (rote Trikots) nicht unbedingt ins Konzept.  Foto: SK

Mayen/Mendig.Für den TuS Mayen und die SG Eintracht Mendig/Bell blieb am vergangenen Wochenende, an dem in der Fußball-Rheinlandliga der 21. Spieltag auf dem Programm stand, nur die Zuschauerrolle: Die ersten Karnevals-Nachwehen in Form von Corona-Infektionen hatten auch die sechsthöchste Spielklasse in Deutschland erreicht. Nur fünf der acht Partien konnten wie geplant stattfinden.

Nach dem wichtigen 1:0 (1:0) bei der Fußballvereinigung Hunsrück Morbach sollte der TuS Mayen am Samstag, 5. März, um 16.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Nettetal die SG Hochwald Zerf empfangen, doch daraus wurde nichts. Bei den Gästen hatte es in den vergangenen Wochen immer wieder den ein oder anderen Corona-bedingten Ausfall gegeben, den TuS Mayen erwischte es von Anfang bis Mitte der vergangenen Woche mit voller Härte: Im Durchschnitt waren sechs Spieler von einer Infektion mit COVID 19 betroffen.

„Wir sind absolut machtlos, uns sind bei der Krankheit die Hände gebunden. Es schlaucht alle ganz schön“, klagte Mayens Trainer Tobias Uhrmacher, der zusammen mit dem Sportlichen Leiter Walter Retterath den organisatorischen Mehraufwand stemmen musste. „Anfang oder Mitte Februar sollte der Höchststand erreicht gewesen sein, nun sind wir schon im März. Und es nimmt kein Ende. Der ursprüngliche Auftrag, eine Mannschaft zu trainieren, ist völlig außen vor. Wo soll das noch alles hinführen?“ Am vergangenen Freitag, als die erste Übungseinheit nach der Infektionswelle anstand, versammelten sich gerade mal zehn Kaderspieler plus drei Torhüter auf dem Trainingsgelände.

Die Partie gegen die SG Zerf, die sich hinsichtlich einer Verlegung sehr entgegenkommend verhielt, wird voraussichtlich am Mittwoch, 25. Mai, um 19 Uhr (ein Tag vor Christi Himmelfahrt) ausgetragen. Sofern der Verein aus dem Hochwald nicht das Finale um den Rheinlandpokal erreichen sollte. Am Mittwoch, 30. März, steht um 19.30 Uhr das Halbfinale gegen den Oberligisten FV Engers auf dem Programm. Noch keinen möglichen neuen Termin gibt es für das Nachholspiel gegen den FC Bitburg, das am Mittwoch, 9. März, um 19 Uhr in Mayen stattfinden sollte, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch abgesagt wird.

In den Hunsrück sollte die SG Eintracht Mendig/Bell am Sonntag, 6. März, reisen, um 15.30 Uhr war der Anpfiff der Begegnung beim Spitzenreiter TuS Kirchberg geplant. Auch daraus wurde nichts, in beiderseitigem Einvernehmen. „Mendig hatte den Antrag gestellt, es gab wohl zwei Fälle zu Beginn der Woche“, blickte Kirchbergs Trainer Patrick Joerg zurück. Die Hunsrücker stimmten zu, denn auch sie hatten einige Corona-Fälle in ihren Reihen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, ins Auge gefasst wird eine Neuansetzung Ende April.

Die Zwangspause passte der SG Eintracht Mendig/Bell (rechts Brice Braquin) nach dem 4:3 (3:1) gegen den FSV Trier-Tarforst (rote Trikots) nicht unbedingt ins Konzept. Foto: SK

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