Seminar der Stiftung Christlich-Soziale Politik (CSP)
Die Zukunft des ländlichen Raums
Tagung mit Exkursionen am 27. bis 29. April
Königswinter. Wohnen auf dem Land: Nur noch für Romantiker und Pendler? - Immer mehr Menschen ziehen in städtische Ballungszentren, weil dort die Infrastruktur besser ausgebaut und eine soziale Grundversorgung eher gegeben zu sein scheint. Dagegen steht jedoch in Dörfern eine hohe Lebensqualität, jenseits vom Autoverkehr und Straßenlärm. Statt häufigen Asphalt- und Betonwüsten bietet der ländliche Raum einen Zugang zur Natur. Trotz dieser Vorteile gerade für Familien mit Kindern verliert der ländliche Raum an Attraktivität. Der Verlust von Arbeitsplätzen in dörflichen Strukturen und Verschlechterungen im Nahverkehr haben viele Bürger zum Umzug in Städte bewogen. Dies heißt für die Kommunalpolitik, in ländlichen Regionen über die Förderung der landwirtschaftlichen Betriebe nachzudenken und die Infrastruktur wie Internetversorgung deutlich zu verbessern. Gefragt sind auch tragfähige Ideen, das kulturelle Leben zu bereichern. Hierzu gehören die Stärkung von Vereinen und ländlicher sozialer Initiativen. Die Stiftung Christlich-Soziale Politik (CSP) lädt zum Seminar „In welchen Dörfern möchten wir künftig leben? Die Zukunft des ländlichen Raums“ von Mittwoch, 27. April bis Freitag, 29. April. Im Rahmen des Seminars finden Exkursionen zu Höfen unterschiedlicher Art, unter anderem auch biologisch, statt. Die Anmeldung erfolgt unter info@azk.de oder telefonisch bei Regina Ochs/Karsten Matthis, unter Tel.: (0 22 23) 7 31 19. Weitere Einzelheiten sind auf der Homepage www.azk.de erhältlich. Der Teilnehmerbeitrag inkludiert die Übernachtung im Doppelzimmer, die Verpflegung und die Lehrmaterialien. Bei Teilnahme ohne Übernachtung im Tagungshaus sinkt der Beitrag.
