Termine | 21.12.2022

Evangelische Kindertagesstätte Wachtberg-Ließem sucht neuen Träger

Rhein-Sieg-Kreis. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Wachtberg hat beschlossen, die Trägerschaft für den Evangelischen Kindergarten Wachtberg-Ließem nach Ablauf des aktuellen Kindergartenjahres zum 1. August 2023 abzugeben.

Seit 50 Jahren ist der zweigruppige Kindergarten nun in Trägerschaft der Evangelischen Kirche, doch die Abgabe der Trägerschaft sei in den vergangenen Jahren immer wieder Thema gewesen: „Wir fühlen uns zu einer Weiterführung außerstande“, begründet die Kirchengemeinde ihre jetzige Entscheidung. „Wir können unserem Personal nicht mehr gerecht werden.“ Neben der schwierigen Personalsituation weist die Gemeinde auch auf die gestiegenen fachlichen und bürokratischen Herausforderungen hin. Im Gegensatz zu größeren Trägern fehlten der Kirchengemeinde, die nur Träger dieser einen Kindertagestätte sei, die notwendigen Kapazitäten. Die Anforderungen könnten so kaum erfüllt werden.

Für das Kreisjugendamt sind die beiden Gruppen der Evangelischen Kindertagesstätte Ließem fester Bestandteil der Kindergartenbedarfsplanung für die Gemeinde Wachtberg. „Unser Ziel ist es, jetzt so schnell wie möglich ein Interessenbekundungsverfahren einzuleiten und einen neuen Träger zu finden, damit ein nahtloser Übergang sichergestellt werden kann“, kündigt Beate Schlich, Leiterin des für die Gemeinde Wachtberg zuständigen Kreisjugendamts, an. „Die ersten Gespräche zwischen dem Träger, der Gemeinde Wachtberg und uns sind bereits erfolgt, um die notwendigen Schritte einzuleiten. Keines der jetzt betroffenen Kinder soll um seinen Kitaplatz bangen müssen.“

Die Gemeinde Wachtberg weiß um den Platzbedarf. So will auch sie alles in ihren Kräften Stehende dafür tun, dass es einen nahtlosen Übergang gibt und der Ortsteil Ließem auch in Zukunft über eine Kindertageseinrichtung verfügt. „Die Gemeinde möchte den Standort Ließem für eine Kindertagesstätte erhalten. Dies entspricht dem ausdrücklich formulierten Willen der politischen Gremien der Gemeinde“, teilt Wachtbergs Bürgermeister Jörg Schmidt mit.

„Eine frühzeitige Lösung und ein gangbarer Weg für Eltern, Kinder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist uns sehr wichtig“, sind sich die Evangelische Kirchengemeinde, die Gemeinde Wachtberg und das Kreisjugendamt einig. „Wir wollen gemeinsam dazu beitragen, eine gute Nachfolgeregelung zu finden.“

Pressemitteilung Rhein-Sieg-Kreis

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Image Anzeige
Dusch WC - Unterboden
Image
Gläser
Imageanzeige Straußenwirtschaft
10 Jahre HSH Heizung Sanitär Herschbach in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Anzeige Alles für die Schule
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
schmusen mit Pflegemama
1511

Mayen. Sultan kam bereits im Februar 2026 in unser Tierheim, nachdem er in Mendig umherstreunte und sich niemand für den stattlichen weißen Kater verantwortlich fühlte. Damals war Sultan unkastriert, nicht gekennzeichnet und hatte eine schlimme Augenentzündung, die auf seine nicht behandelten Rolllider zurückzuführen war.

Von Tierschutzverein Mayen U.U. e.V. Frau Sybill Limba aus Mayen

Weiterlesen

Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
1371

Auch an weiteren Stellen wird intensiv an der Infrastruktur gearbeitet

07.07.: Wiederaufbau in Ahrweiler: Ramersbacher Straße wird für ein Jahr gesperrt

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch bis Ende Juli ist die Verbindung zwischen der St.-Pius-Straße und der Eifelstraße im Stadtteil Bachem vollständig für den Verkehr gesperrt. Dort werden derzeit die Anschlussarbeiten der neuen Bachemer Brücke an die angrenzenden Straßen durchgeführt. Gleichzeitig wird der Kreuzungsbereich umgestaltet, um die künftige Verkehrsführung zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Weiterlesen

Die Ahr in Bad Neuenahr am Morgen nach der Flut.  Foto: ROB
815

Fünf Jahre sind vergangen, seitdem in der Ahrflut 135 Menschen im Alter von 4 Monaten bis 97 Jahren ums Leben kamen. Über 700 Personen wurden verletzt. Gar nicht zu reden von den Schicksalen und Tragödien, die bis heute auf die Ahrflut zurückzuführen sind (z. B. Suizide, über die keiner berichtet).

Weiterlesen