Pax Christi
Friedensgebet
Büchel. 122 Staaten haben am 7. Juli 2017 bei den Vereinten Nationen in New York den Vertrag über das Verbot von Atomwaffen angenommen. Der Vertrag verbietet Staaten, Atomwaffen zu testen, zu entwickeln, zu produzieren und zu besitzen. Am Freitag, 8. Juni, 17 Uhr findet das nächste ökumenische Gebet für Frieden und atomare Abrüstung auf der Friedenswiese bei Büchel statt. 32 Jahre nach Ende des Kalten Krieges hat der Besitz von Atomwaffen einen konventionellen Krieg auf dem Kontinent nicht verhindert. Im Gebet wird die Sehnsucht und die Hoffnung auf Frieden bewusst ins Wort gebracht, um danach gezielt daran zu arbeiten. Das Friedensgebet soll der Hoffnung Raum geben, dass der in Kraft getretene UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) eine Abschaffung der auf dem Fliegerhorst Büchel mutmaßlich stationierten 20 US-Atombomben und sämtlicher ca. 13000 Atomwaffen rund um den Erdball initiiert. Aktuell haben den Vertrag 86 Staaten unterzeichnet und 65 ratifiziert. Die Leitung des Gebets übernimmt Veronika Raß, Pastoralreferentin, zukünftiger pastoraler Raum Cochem-Zell. Veranstalter sind Pax Christi e.V. im Bistum Trier und Internationaler Versöhnungsbund e.V., Regionalgruppe Cochem-Zell.
