Termine | 30.07.2025

Tourist-Information lädt am 17. August zu drei Führungen ein

Neuwied von seinen schönsten Seiten entdecken

Der Fensterzyklus der Feldkirche wurde über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren vom renommierten Grafiker und Kunstprofessor Georg Meistermann geschaffen.Foto: Carolin Faller

Neuwied. Auch wenn Neuwied mit seinen 372 Jahren eine vergleichsweise junge Stadt ist, kann sie auf eine bewegte und wechselvolle Geschichte und ein reiches Erbe aus der Zeit vor der Stadtgründung zurückblicken. Um dieses bedeutende Erbe lebendig zu halten und den Menschen – egal, ob Einheimischen oder Gästen – näher zu bringen, bietet die Neuwieder Tourist-Informationen im Sommerhalbjahr regelmäßige Führungen und Wanderungen durch die Stadt und die umgrenzende Natur an. Am Sonntag, 17. August, können sich alle Wissbegierigen auf gleich drei spannende und informative Führungsangebote freuen.

Um 14 Uhr trifft sich eine TI-Führungsgruppe am Raiffeisendenkmal beim Roentgenmuseum, um sich von dort aus auf die Spuren des berühmten Genossenschaftsvaters zu begeben. Im Mittelpunkt steht dabei besonders die Zeit ab 1852, in der Raiffeisen als Bürgermeister, Unternehmer und Genossenschaftsgründer im heutigen Neuwieder Stadtteil Heddesdorf wirkte. Wichtige Stationen, die im Rahmen der Führung angelaufen werden, sind das Wohnhaus der Familie Raiffeisen, die alte Bürgermeisterei, die ehemalige Druckerei Raiffeisens und der Kirchplatz der evangelischen Kirche. Die Führung, die Raiffeisen als Bürgermeister und als Privatperson beleuchtet, endet an seinem Grab auf dem Friedhof am Sohler Weg. Wer dabei sein möchte, zahlt sechs Euro, für Kinder von 6 bis 14 Jahren sind vier Euro zu entrichten.

Wer den Tag lieber in der Natur verbringen und dabei gleichzeitig sein Bewegungspensum für den Tag erfüllen möchte, kann sich bereits um 11 Uhr der Limes-Fahrradführung anschließen. Vom Ausgangspunkt an der Stadtgalerie führt die Route auf den Spuren von Neuwieds römischem Erbe zum Kastell Niederbieber, von dort weiter zum Kleinkastell Anhausen und schließlich zum Burgus in Engers. Unterwegs vermittelt ein ausgebildeter Limes-Cicerone allerhand spannende Einblicke in das Leben der Römer entlang der ehemaligen Grenzlinie des Weltreiches. Die Limes-Fahrradtour dauert rund fünf Stunden, führt über teilweise nicht asphaltierte Fläche und ist für Fahrer und Fahrrad durchaus anspruchsvoll. Für alle Teilnehmenden gilt eine Helmpflicht. Fahrräder und Verpflegung müssen selbst mitgebracht werden. Die Teilnahmekosten betragen neun Euro, für Kinder unter 14 Jahren ist die Tour nicht geeignet.

Wenn eine Kirche Namensgeberin für einen gesamten Stadtteil ist, muss sie schon etwas ganz Besonderes sein, oder? So ist es auch bei der Feldkirche, die vor allem mit ihren außergewöhnlichen Fenstern besticht. Um diese Fenster, genauer gesagt die Meistermann-Fenster, dreht sich ab 15 Uhr auch eine Führung, die die abstrakte Glaskunst von Georg Meistermann genauer in Augenschein nimmt. Nachdem die alten Kirchenfenster im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, schuf der Düsseldorfer Professor über mehr als 20 Jahre hinweg einen geschlossenen Zyklus aus 32 Fenstern, der verschiedene Bibelverse aufgreift und auf abstrakte Art und Weise kunstvoll verbildlicht. Teilnehmende zahlen sechs Euro, Kinder können für vier Euro dabei sein.

Für alle drei Führungsangebote der Neuwieder Tourist-Information gilt: Anmeldungen können bis zwei Tage vor dem Führungstermin telefonisch unter 02631/802 5555, per E-Mail an tourist-information@neuwied.de oder während der Öffnungszeiten vor Ort in der Marktstraße 59 vorgenommen werden.

Der Fensterzyklus der Feldkirche wurde über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren vom renommierten Grafiker und Kunstprofessor Georg Meistermann geschaffen. Foto: Carolin Faller

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