16. Ferienfreizeit der Pfarreiengemeinschaft Vallendar-Urbar-Niederwerth
34 Kinder und Jugendliche hatten Spaß
In diesem Jahr führte die Reise ins Haus Blauwestadhoeve in Midwolda in der Niederlande
Vallendar. Für 34 Kinder und Jugendliche hieß es Ende Juli wieder: „Auf geht‘s zur Ferienfreizeit.“ Nach vielseitigen Erfahrungen im Allgäu und an der Ostsee in den vergangenen Jahren wagten wir uns nun in ein neues Abenteuer: ins Ferienhaus Blauwestadhoeve in Midwolda (Niederlande). Unter dem Dach einer alten Scheune wirkte der große Schlafsaal mit seinem blauen Teppich, dem roten Baldachin und den kleinen, aber feinen Übernachtungshütten von Anfang an einladend.
Kaum waren die Betten bezogen, wurden schon die ersten Kennenlernspiele gespielt. Während sich manche der Teilnehmer schon von den vorherigen Ferienfreizeiten kennen, so haben wir doch auch in diesem Jahr wieder einige neue Gesichter dabei gehabt.
Nach der Begrüßung durch unseren netten Herbergsvater verflog der erste Tag wie im Nu. Das Haus wurde neugierig erkundet: Neben dem märchenhaften Schlaf- und Aufenthaltsbereich mit Dart-Scheibe und Tischtennisplatte gab es auch im „Lebensraum“ (der Lounge), im großen Hof und auf der riesigen Spielwiese mit Klettermöglichkeiten und Trampolin einiges zu entdecken.
Ein Highlight war ohne Zweifel der alte Stall, der zu einer Indoor-Beach-Volleyball-Halle umgebaut war. Traditionell schlossen wir den ersten Tag damit ab, gemeinsame Regeln für die nächsten Tage aufzustellen, um eine harmonische Zeit als Gruppe zu verbringen.
Weiter ging es am nächsten Tag vormittags bei gutem Wetter mit Kreisspielen wie dem „kotzenden Känguru“, dem bunten Fallschirm und großer Verwirrung beim Ninja-Spiel „Hu ha“. Nachmittags konnte der Regen ignoriert werden, da Tischtennis und Volleyball sowie Brett- und Gesellschaftsspiele wie SkipBo und Dobble hoch im Kurs standen. Auch das Werwolf-Spiel ging an diesem Abend in die erste Runde und trug bis zum Ende der Ferienfreizeit täglich mehrfach zur Unterhaltung bei. Die Eindrücke der ersten beiden Tage konnten durch eine entspannende Traumreise ans Meer reflektiert werden.
Am nächsten Morgen startete das Programm mit dem Chaos-Spiel. Hierbei traten vier Gruppen gegeneinander an, die im Gelände und im Dorf Midwolda verteilten Nummern-Karten suchten, hinter denen sich verschiedene Aufgaben versteckten. Nach erfolgreich gelöster Aufgabe (Lieder singen, Menschenpyramiden bauen, Blumensträuße pflücken, Wissensfragen beantworten, Geschicklichkeitsspiele, den Ententanz vortanzen) durfte gewürfelt werden, um auf dem mit Leitern und Rutschen versehenen Spielfeld voranzukommen.
Am Nachmittag unternahm ein Teil der Gruppe eine Fahrradtour rund um das Oldambtmeer. Die etwa 20 Kilometer lange Tour bot tolle Naturansichten, jede Menge Spaß und die Herausforderung, eine kleine Fähre mit eigener Muskelkraft zu bedienen. Der Abend klang gemütlich mit verschiedenen Spielen und einer Abendreflexion aus.
Am Freitag zog es dann die ganze Gruppe zum Oldambtmeer, einem großen, künstlich angelegten See. Auf einer großen Spielwiese mit Spielplatz und Basketballfeld verbrachten wir eine schöne Zeit: Was-geschah-Geschichten wurden gelöst, Kartenspiele, Wikingerschach und verschiedene Ballspiele gespielt. Schließlich wurde der beim Chaosspiel bereits etablierte Ententanz zusammen getanzt. Die Wasserqualität des Oldamtmeers war allerdings zu schlecht zum Schwimmen, doch am Nachmittag kam dann endlich die lang ersehnte Abkühlung – und zwar bei einer spannenden Wasserolympiade. Auch wenn das Tic-Tac-Toe-Spiel am Ende einige Gemüter erhitzte, so hatten doch alle einen Riesenspaß bei der anschließenden Wasserschlacht.
Etwas ruhiger starteten wir am Samstag in den Tag: Pater Rüdiger Kiefer ließ es sich nicht nehmen und besuchte uns an diesem Tag, um mit uns gemeinsam einen Gottesdienst der besonderen Art zu feiern. Zu den Themen „Selbstverständlichkeit“ und „Dankbarkeit“ hörten wir verschiedene Impulstexte und diskutierten danach in Kleingruppen in unseren Schlafhütten, was uns ganz persönlich diese beiden Themen bedeuten. Selbst gebackenes Pita-Brot wurde in den Gruppen geteilt und miteinander gegessen, während persönliche Gedanken ausgetauscht wurden. Am Nachmittag widmeten wir uns dann den künstlerischen Talenten unter den Teilnehmern: In verschiedenen Workshops konnten T-Shirts und Jute-Beutel gebatikt und mit Textilstiften verschönert werden. Zudem konnte auch Seife selbst hergestellt werden. Der Abend klang dann gemütlich am Lagerfeuer mit Gesang aus (zwar nicht mit Gitarrenbegleitung, durch YouTube- Karaoke-Hilfe aber mit reichlich Gesang).
Die meisten Tage waren zwar recht warm, doch relativ wolkenverhangen. Nicht so der Sonntag: tolles Wetter – das hieß endlich, schwimmen zu gehen. Der Campingplatz im Ort Midwolda hatte da etwas ganz Besonderes zu bieten: Ein künstlich angelegter Badeteich, inklusive Bergrutschen, Seilbahn quer übers Wasser und einem Schaumstoff-Hindernis-Parcours im Wasser sowie eine große Spielwiese und einem nahe gelegenen Kiosk ließen die Stunden nur so verfliegen. Am frühen Abend dann konnten einige Teilnehmer dann wieder beim lang-ersehnten Yoga mitmachen – ob Rock/Heavy-Metal-Yoga oder Schlager-Yoga mit Discofox-Einlagen, der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.
Nach fast einer Woche in Blauwestadhoeve unternahmen wir am Montag dann unseren Tagesausflug. Hier erlebten wir eine faszinierende Führung in der Meyer-Werft, in der große Kreuzfahrtschiffe gebaut werden. Danach konnte Papenburg auf eigene Faust erkundet werden. Natürlich wurde keine Gelegenheit ausgelassen, die Süßigkeiten-Vorräte wieder aufzustocken. Zurück am Haus gab es wieder eine große Auswahl an verschiedenen Spielen und Aktivitäten wie Dart, Frisbee, Yoga und Brettspiele, um den Abend nach dem eigenen Geschmack ausklingen zu lassen.
Am Dienstag dann war für die Betreuer Urlaub angesagt: Heute schlüpfte eine Gruppe unserer ältesten Teilnehmer in die Rolle der Betreuer. Am Vormittag wurden verschiedene Workshops angeboten, wie Limonade selbst herstellen, Dekorationen basteln oder Kreisgruppenspiele. Nach dem Mittagessen spielten dann drei Gruppen „capture the flag“ gegeneinander. Hierbei war das Ziel, die eigene Flagge im eigenen Feld zu verteidigen, während gleichzeitig die Flaggen der anderen Gruppen geklaut werden sollten.
Zahlreiche gewiefte Ablenkungsmanöver und schnelle Sprints mussten ausgeführt werden, bis die Flaggen ihre Besitzer wechselten. Der Tag endete mit einem grandiosen Karaoke-Abend im nun schön dekorierten „Lebensraum“ mit selbst gemachter Limonade und jeder Menge Spaß und guter Laune.
Der vorletzte Tag bot dann noch einmal ein Highlight – das schon allseits bekannte LARP (Life Action Role Play): Hier schlüpften die Betreuer in die Rollen des Käptain Blaubär, eines Affen, einer Wahrsagerin, eines Schiffbrüchigen, eines Matrosen, eines Fischers, eines orientalischen Händlers, eines Barkeepers, eines Hütchenspielers und eines stummen Piraten. In Gruppen war es die Aufgabe der Teilnehmer, von allen Rollen genau die richtigen Hinweise auf eine Schatzkarte zu erhalten, Murmeln und Goldtaler geschickt durch verschiedene Aufgaben zu erwerben, nicht wieder stehlen zu lassen und schließlich gemeinsam den Schatz zu erobern.
Nach diesem ereignisreichen Abenteuer galt es dann am Abend, wieder die Koffer zu packen und das Gruppenhaus aufzuräumen. Auch war es spätestens jetzt an der Zeit, unserem Küchenteam Jan Bähner und Tim Hilden einen großen Dank für die außerordentliche kulinarische Versorgung zu danken. Nach insgesamt neun Nächten, die mehr oder weniger lang waren, und zehn ereignisreichen Tagen kamen wir am Donnerstagabend dann wieder wohlbehalten in Koblenz an. Somit ging die 16. Ferienfreizeit der Pfarreiengemeinschaft Vallendar-Urbar-Niederwerth erfolgreich zu Ende.
Wir freuen uns schon jetzt auf die Ferienfreizeit im nächsten Jahr. Diese wird voraussichtlich in der ersten Sommerferienwoche 2020 stattfinden. Weitere Informationen folgen auf unserer Website www.ferienfreizeit-vallendar.de.
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