Deutscher Hausfrauen-Bund OV Vallendar e.V.
Adventliche Fahrt in die südliche Lüneburger Heide
Vallendar. Am ersten Reisetag erreichte die Gruppe am frühen Nachmittag die Stadt Celle. Bei einer Führung durch die Altstadt erfuhr sie vieles über die 700 Jahre alte Residenzstadt mit ihren fast 500 aufwendig restaurierten und Denkmal geschützten Fachwerkhäusern. Das Schloss und das Hoppener Haus, eines der prächtigsten Fachwerkhäuser der Stadt, sowie das Neue Rathaus, ein imposantes Backsteingebäude aus dem 19. Jahrhundert, sind beeindruckende Zeugnisse der bewegten Stadtgeschichte. Auch wenn Frau Becker, die Stadtführerin, die Stadtgeschichte kurzweilig präsentierte, freuten sich alle am Ende des Rundgangs auf einen Becher mit wärmendem Glühwein auf dem stimmungsvollen Celler Weihnachtsmarkt. Quartier wurde am Abend in Hermannsburg in der Lüneburger Heide bezogen. Von dort aus startete die Reisegruppe am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet die einstündige Fahrt zur 1050 Jahre alten Salz- und Hansestadt Lüneburg, die heute auch Universitätsstadt ist. Die mittelalterliche Architektur im Stil der Backsteingotik und die romantischen, historischen Giebel sind Lüneburgs Markenzeichen. Die Stadt wurde zum Teil auf Salz erbaut und erlangte durch den Handel mit dem „Weißen Gold“ im Mittelalter Reichtum und Ansehen. Die Spuren der „salzigen Vergangenheit“ Lüneburgs sind überall in der Innenstadt zu entdecken. Durch erhöhtes Soleabpumpen ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden in der Stadt sogenannte Senkungsgebiete. Häuser und Kirchen am Rande dieses Gebietes verloren ihre Stabilität und mussten abgerissen werden. Herr Berning, unser Lüneburger Stadtführer, machte sich mit der Gruppe zu einer spannenden und dennoch heiteren Führung quer durch die Altstadt auf, wobei er nicht ganz um das Thema „Rote Rosen“, einer täglichen ARD-Fernsehserie, herumkam. In der Abenddämmerung durfte ein Bummel über den attraktiven Weihnachtsmarkt vor dem wunderschön illuminierten Rathaus nicht fehlen. Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen. Der Rückweg führte zunächst zum Kloster Wienhausen. Bei einer Führung wurde von der Gründung des Klosters im 13. Jahrhundert und der Einführung der lutherischen Reformation im Fürstentum Lüneburg berichtet. Trotz des Widerstandes der Nonnen wurde aus dem katholischen Nonnenkloster im Laufe der Zeit ein evangelisches Frauenkloster. Heute besteht der Konvent des Klosters Wienhausen aus einer Äbtissin und 13 Konventualinnen. Das Kloster Wienhausen verfügt über eine außerordentliche Fülle an christlichen Kunstwerken aus dem Mittelalter. Hervorzuheben ist dabei eine Vielzahl großer Bildteppiche, auf denen die Nonnen christliche, aber auch weltliche Themen anschaulich in der mittelalterlichen Technik des Klosterstichs darstellten. Nach einer gemütlichen Mittagspause im Café direkt neben dem Kloster trat die Gruppe die Heimreise an.
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